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Katholische Karl-Leisner-Trägergesellschaft Kleve und pro homine Wesel prüfen Intensivierung der Zusammenarbeit und einen möglichen Zusammenschluss

26. März 2015. Um die Wettbewerbsposition katholischer Kliniken in den Kreisen Kleve und Wesel weiter zu stärken und die gesundheitliche Versorgung der regionalen Bevölkerung auf höchstem Niveau dauerhaft sicherzustellen, prüfen die Katholische Karl-Leisner-Trägergesellschaft mbH (Kleve) und die pro homine gGmbH (Wesel) Möglichkeiten, ihre bereits bestehende Zusammenarbeit auszuweiten und zu intensivieren.

Dazu wurde ein Kooperationsausschuss gebildet, der sich aus Aufsichtsratsmitgliedern beider Gesellschaften zusammensetzt. An den Gesprächen ist auch das Bistum Münster beteiligt, dem eine eigenständige, medizinisch hochkarätige und wirtschaftlich gesunde katholische Krankenhauslandschaft am nördlichen Niederrhein ein besonderes Anliegen ist. Die Gesprächspartner schließen nicht aus, dass am Ende eine Fusion von Katholischer Karl-Leisner-Trägergesellschaft und pro homine mit Bildung eines gemeinsamen Krankenhaus- und Altenhilfeverbundes stehen könnte. Ob es tatsächlich dazu kommen wird, hängt vom Ergebnis der weiteren Beratungen ab, die in freundschaftlicher Atmosphäre „auf Augenhöhe“ geführt werden.

Der Kooperationsausschuss hat im vergangenen Jahr mehrmals getagt und den Gesellschaftern und Gremien beider Träger erste grundlegende Überlegungen bei einer gemeinsamen Sitzung am 24. Februar 2015 in Uedem vorgestellt. Dazu eingeladen hatte der Generalvikar im Bistum Münster, Norbert Kleyboldt, an der Versammlung nahmen ebenso weitere Vertreter des Bistums und des Diözesan-Caritasverbandes teil.

Die Katholische Karl-Leisner-Trägergesellschaft und die pro homine arbeiten bereits seit längerer Zeit in einzelnen Bereichen der Gesundheitsversorgung zusammen und erwägen ein engeres Zusammengehen, weil die Krankenhauslandschaft aufgrund der gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen weiterhin vor großen Herausforderungen steht. Aktuell ist das am Krankenhausplan Nordrhein-Westfalen für 2015 festzumachen.

Eine Bündelung der Kräfte würde die Schlagkraft der beiden Träger erhöhen. Gemeinsames Ziel ist es, die Gesundheitsangebote für die regionale Bevölkerung auf höchstem Niveau zu sichern und am nördlichen Niederrhein ein breites Spektrum guter Medizin und Pflege vorzuhalten. Damit verbunden ist die Herausforderung, qualifiziertes ärztliches und pflegerisches Fachpersonal zu gewinnen und im engen Austausch mit niedergelassenen Partnern die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.

Die Katholische Karl-Leisner-Trägergesellschaft und die pro homine führen ihre Gespräche zu einer intensiveren Zusammenarbeit nicht aus der Not heraus. Beide Träger sind wirtschaftlich gesund und gut aufgestellt. Ihre Angebote erfreuen sich breiter Akzeptanz in der Bevölkerung und sind im regionalen Gesundheitsmarkt gut verankert. Aus dieser Position der Stärke heraus wollen die Gesellschafter und Gremien rechtzeitig die Weichen stellen, um die Zukunft ihrer Einrichtungen gemeinsam und in Abstimmung mit dem Bistum Münster zu sichern und aktiv zu gestalten. Damit entsprechen sie ihrem gesellschaftlichen Auftrag zur Patientenversorgung, Altenhilfe und Rehabilitation – auch im Hinblick auf den eigenen Gesellschafterauftrag, Einrichtungen in katholischer Trägerschaft zu halten. In ihren insgesamt sechs Krankenhäusern am rechten und linken Niederrhein versorgen die beiden Trägergesellschaften zusammen pro Jahr fast 70.000 Patienten stationär und etwa 120.000 Patienten ambulant.

Die Träger:
Die Katholische Karl-Leisner-Trägergesellschaft mbH beschäftigt mehr als 2300 Mitarbeiter. Zum Verbund gehört das Katholische Karl-Leisner-Klinikum mit seinen vier Standorten St.-Antonius-Hospital Kleve (367 Betten), Wilhelm-Anton-Hospital Goch (223 Betten), Marienhospital Kevelaer (218 Betten) und St. Nikolaus-Hospital Kalkar (96 Betten) sowie im Katholischen Altenhilfe-Netzwerk am Niederrhein mehr als 20 Pflegeeinrichtungen und Wohnanlagen für Senioren mit insgesamt 850 Plätzen. Ein Logistikzentrum, Präventions- und Rehabilitationszentren sowie Bildungseinrichtungen für Gesundheitsberufe und Altenpflege komplettieren das Gesundheits- und Pflegeangebot.

Die pro homine gGmbH zählt 2700 Mitarbeiter. Unter ihrem Dach sind vereint: das Marien-Hospital Wesel (427 Betten) und das St. Willibrord-Spital Emmerich (293 Betten), neun Senioreneinrichtungen in Wesel, Emmerich, Rees und Voerde mit zusammen 680 Wohnplätzen, ein Gesundheitszentrum, ein Reha-Zentrum, ein Medizinisches Versorgungs-Zentrum mit Praxen in Wesel und Xanten und eine ambulante kardiologische Reha.

Christian Weßels
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