Klinik für Kardiologie und Nephrologie

  • Chest Pain Unit (DGK zertifiziert)

Eine der größten kardiologischen Fachabteilungen in NRW

In der Klinik für Kardiologie und Nephrologie betreuen wir vor allem Menschen mit Herzerkrankungen – von Frauen und Männern, die von ihrem Hausarzt zur Abklärung von Beschwerden zu uns überwiesen werden, bis hin zu Notfallpatienten, deren Behandlung keinen Aufschub duldet. Rund 5.500 Patienten betreuen wir pro Jahr in Kleve und Kevelaer. Damit sind wir eine der größten kardiologischen Fachabteilungen in Nordrhein-Westfalen.

Die Größe hat für unsere Patienten einen entscheidenden Vorteil: Wir können das gesamte Spektrum der im klinischen Alltag benötigten Fachkompetenz vorhalten. Das heißt, wir sind in der Lage, sämtliche Erkrankungen des Herzens zu diagnostizieren und zu behandeln. Durch die Partnerschaft mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (das Klinikum ist seit 2016 akademisches Lehrkrankenhaus) konnte unser Versorgungsspektrum nochmals erweitert werden. Die häufigsten Leiden, mit denen Patienten zu uns kommen, sind Durchblutungsstörungen des Herzens, Erkrankungen der Herzklappen, Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck.

Auch für alle nierenkranken Patienten sind wir ein kompetenter Ansprechpartner: Bei einem chronischen Nierenleiden wird das Herz-Kreislauf-System fast immer in Mitleidenschaft gezogen. Der Bluthochdruck spielt dabei eine besondere Rolle – er ist bei einer Schädigung der Nierenleistung fast immer erhöht. Auch eine Durchblutungsstörung der Herzkranzarterien, eine Herzschwäche oder Herzrhythmusstörungen sind häufige Folgen eingeschränkter Nierenfunktion. Die gemeinsame Versorgung von Herz- und Nierenpatienten ist deshalb sinnvoll und uns ein besonderes Anliegen.

Bei der Betreuung steht für uns die Sicherheit der Patienten im Vordergrund. Eingriffe werden so geplant und durchgeführt, dass das Risiko minimiert wird. Außerdem lassen wir uns bei unserer Arbeit von dem Grundsatz leiten, die Behandlung so schonend wie möglich durchzuführen. Ein Beispiel dafür ist der Ersatz von Herzklappen, ein Eingriff, bei dem heute die minimal-invasive Chirurgie im Vordergrund steht.

Schonend behandeln bedeutet auch, dass Herzkatheter-Untersuchungen nicht mehr über einen Zugang in der Leistengegend erfolgen, sondern vom Handgelenk aus. Dieses neue Verfahren wird von den Patienten als deutlich angenehmer erlebt und weist eine äußerst niedrige Komplikationsrate auf. Davon profitieren viele unserer Patienten: Pro Jahr erfolgen rund 2000 Herzkatheter-Untersuchungen.

Im Bereich der Herzrhythmus-Chirurgie werden jährlich 250 Aggregate (Schrittmacher oder implantierbare Langzeit-EKG-Geräte) eingesetzt. Zur Diagnose werden rund 700 Kardio-MRT pro Jahr durchgeführt.

Das seit 2005 bestehende Herzinfarkt-Netzwerk Niederrhein der Klinik mit dem Rettungsdienst hat dazu geführt, dass die Überlebenschancen von Patienten mit einem Herzinfarkt deutlich besser sind als im Landesdurchschnitt – vom Eintreffen des Notarztes bis zur Öffnung der verschlossenen Herzkranzarterie vergeht in der Regel weniger als eine Stunde.

HerzinfarktGlück im Unglück

Wer einen Herzinfarkt erleidet, schwebt zwischen Leben und Tod. Der Kampf ums Überleben kann nur mithilfe einer optimalen medizinischen Notfallversorgung gewonnen werden. Frank Meister hat vier Herzstillstände überlebt.

Im ÜberblickTechnische Ausrüstung

Im Herzkatheter-Labor werden alle modernen Interventionstechniken angeboten. Bei mittelgradigen Verengungen der Herzkranzarterien kann die sog. fraktionelle Flußreserve (FFR-Messung) bestimmt …

Transradialer ZugangSchonend und sicher

​Seit 2012 wird die Herzkatheteruntersuchung in unserem Labor routinemäßig über das Handgelenk durchgeführt (sog. Transradialer Zugang). Dabei können sowohl die Herzkatheteruntersuchung …

ChefarztDr. Norbert Bayer

Leitender Arzt Nephrologie Dmitri Braun

Leitende OberärztinDr. Stephanie Dingler

Leitender OberarztDr. Georg Schouwink

OberarztDr. (UA) Sergiy Lokshyn

OberärztinDr. Valerie Ackers

Oberarzt Ali Najdawi

Oberarzt Houssine Chatyan

Oberarzt Said Reza Jawadi

Oberärztin Birgit Heitzer

Oberärztin Maria Kalantzi

Weiterbildungsbefugnis

  • Innere Medizin
  • Kardiologie
  • Intensivmedizin
  • Kardio-MRT

Vom Chefarzt notiert

Bewegen Sie sich!

Die ersten warmen Tage des Jahres liegen schon hinter uns, der Sommer steht vor der Tür. Bewegen Sie sich – auch mit Herzkrankheiten!

Wenn dem Herzen die Kraft fehlt

Im Sommer hat das vielleicht jeder schon einmal erlebt: Wenn wir abends die Schuhe und Strümpfe ausziehen, sind die Unterschenkel geschwollen und man findet tiefe Einschnürungen. …

Herzinfarkt – und jetzt?

Jeder weiß, ein Herzinfarkt ist ein Notfall. Wie macht er sich bemerkbar, was kann man selber tun und wie wird er im Krankenhaus behandelt?

Wenn der Brustkorb schmerzt

​Schmerzen in der Brust hat jeder von uns schon erlebt. Häufig bereiten uns diese Beschwerden Sorgen, weil sie auch ein Hinweis auf eine ernste Erkrankung sein können.

Wenn das Herz aus dem Takt gerät

Fast alle Menschen haben Herzaussetzer, die meisten davon spüren wir nicht, fast immer sind sie harmlos. Plötzlich stolpert das Herz. Oft nur kurze Augenblicke. Manchmal dauert es wenige Sekunden, selten bleibt es dauerhaft unruhig.

Wenn es mit der Klappe nicht mehr klappt

Die Klappen sind die Ventile des Herzens: Sie sorgen dafür, dass das Blut jederzeit in die richtige Richtung fließt. Sie garantieren, dass der Kreislauf immer aufrecht gehalten wird. Was passiert aber, wenn die Herzklappen erkranken?

Privatsprechstunde nach Vereinbarung

Sekretariat St.-Antonius-Hospital

Beate Pieper, Kerstin Timmermann
E-Mail:  ahk.kardiologie@kkle.de
Telefon:  02821 490-2951
Montag – Donnerstag: 08:00 – 16:30 Uhr
Freitag: 08:00 – 15:00 Uhr

Sekretariat Marienhospital

Beate Schubert
E-Mail:  kardiologie.mhk@kkle.de
Telefon:  02832 10-1501/1502
Montag – Donnerstag: 08:00 – 16:00 Uhr
Freitag: 08:00 – 14:00 Uhr