Blick auf eine endoskopische Untersuchung - Endoskop im Vordergrund, Monitor im Hintergrund.

Gastroenterologisches Zentrum am Niederrhein

Diagnostik und Behandlung - sicher und schonend

Im Gastroenterologischen Zentrum betreuen wir Patienten, die an entzündlichen oder anderen Erkrankungen der Verdauungsorgane (Magen/Darm), der Leber, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse leiden oder die Untersuchungen zur Vorsorge durchführen lassen möchten. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf der endoskopischen Diagnostik , das heißt auf den Blick mit Hilfe einer Kleinstkamera ins Körperinnere (z. B. Magenspiegelung, Darmspiegelung) und auf der ebenfalls endoskopischen Behandlung von vorgefundenen Veränderungen, beispielsweise von Polypen, Vorformen von Karzinomen, Tumoren oder Blutungen. Pro Jahr werden bei uns rund 6.000 Endoskopien durchgeführt.

Stavros Katsoulis

Die außerordentliche Kompetenz des Gastroenterologischen Zentrums zeigt sich insbesondere in fortschrittlichen Behandlungen, die durchgeführt werden können und die für den Patienten sicherer und schonender sind. Ein Beispiel dafür ist die endoskopische Nekrosektomie. Das Verfahren, bei dem der Arzt abgestorbenes Gewebe aus der entzündeten Bauchspeicheldrüse durch eine minimalinvasive Operation entfernt, wird nur in wenigen Kliniken in Deutschland angeboten.

Ein entscheidender Faktor für die Qualität unserer Behandlung ist die technische Ausstattung: Hochauflösende Bildtechnik trägt dazu bei, schon kleinste Veränderungen des Gewebes sicher erkennen zu können oder präzise Eingriffe zu ermöglichen. Das Gastroenterologische Zentrum verfügt über die besten Geräte, die auf dem Markt erhältlich sind. Untersuchungen des Dünndarms etwa lassen sich mit Videokapseln durchführen, die wie eine Tablette geschluckt werden können und während ihres mehrstündigen Weges durch den Verdauungstrakt Tausende von Bildern an ein Aufzeichnungsgerät senden.

Die Technik ist das eine, der „menschliche Faktor“ das andere: Im Gastroenterologischen Zentrum arbeitet ein engagiertes und eingespieltes Team aus Ärzten und Pflegekräften, das medizinische Expertise und langjährige Erfahrung bündelt. Die Behandlung erfolgt unter dem Grundsatz, dass Patienten, wenn immer es möglich ist, an Ort und Stelle eine Lösung ihrer gesundheitlichen Probleme geboten wird. Die durchschnittliche Verweildauer unserer stationär aufgenommenen Patienten – in aller Regel handelt es sich dabei um Notfälle – liegt bei weniger als fünf Tagen.

Krankheitsbilder

  • Tumore des Gastrointestnaltraktes
  • Leber-, Gallenwegs- und Pankreastumore
  • Magen- und Darminfektionen (Clostridien, Norovirus, CMV etc.)
  • Akute und chronische Leberentzündungen (Alkoholhepatitis, Hepatitis A, B, C, D und E, Autoimmunhepatitis, PBC etc.)
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen ( Morbus Crohn und Colitis ulcerosa)
  • Akute und chronische Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)
  • Gaströsophageale Refluxkrankheit und Barrett-Ösophagus
  • Ulkuskrankheit (Magengeschwüre und Zwölffingerdarmgeschwüre)
  • Reizmagen- und Reizdarmerkrankungen (Diarrhö, Obstipation, Bauchschmerzen)
  • Divertikelkrankheit und Divertikulitis
  • Gastrointestinale Blutungen
  • Zöliakie (Sprue) (Glutenunverträglichkeit)

Diagnostik

  • Gastroskopie, Coloskopie , Sigmoidoskopie, Proktoskopie
  • ERCP, PTCD und Cholangioskopie (Spiegelung der Gallenwege)
  • Endosonographie ("Ultraschall von Innen")
  • Singleballon-Enteroskopie (Spiegelung des Dünndarmes)
  • Olympus Endoskope der 180er und 190er Serie mit mehreren Spezialgeräten (2-kanalige-, ultradünne- und therapeutische Gastroskope)
  • 4 Arbeitsplätze mit Evis Exera III Lichtquellen und Prozessoren und ein Notfallturm
  • Kapselendoskopie
  • Manometrie und 24h-pH-Metrie
  • Glucose-, Lactulose-, Lactose- und Fructose-H2-Atemteste
  • Sonographie und KM-Sonographie

Therapie

  • Polypektomien im Colon und den anderen Bereichen des Gastrointestinaltraktes, auch von sehr großen Polypen
  • Endoskopische Entfernung von Frühkarzinom aus dem Gastrointestinaltrakt
  • Bougierungen, Ballondilatationen und Einlage von Metallstents bei Stenosen (Engen) im Gastrointestinaltrakt
  • Steinextraktion aus den Gallenwegen (auch mit Zertrümmerung), Stenteinlagen in den Gallenwegen
  • PTC und PTCD (perkutane Verfahren zur Darstellung und Therapie an den Gallenwegen) u. Rendez-vous-Verfahren
  • 24h-Notfallversorgung bei Blutungen (Clip, OTS-Clip, APC, Injektion, EndoClot, Hemospray, Gummibandligaturen)
  • Endoskopische Therapie (Divertikulotomie) bei Zenkerschem-Divertikel und Barrett-Ösophagus mit Hybrid-APC
  • Endosonographisch gesteuerte Feinnadelpunktion, gastrozystische Drainagen, endoskopische Nekrosektomie
  • Endoskopische Endovac-Therapie im oberen GI-Trakt und Rektum bei Insuffizienzen und Perforationen
  • Sonographisch gesteuerte Punktionen und Drainagetherapie von Herdbefunden und Abszessen

Unser Ärzteteam

Stavros Katsoulis

ChefarztPriv.-Doz. Dr. Stavros Katsoulis

OberärztinDr. Katrin Blüm

Oberärztin Astrid Katsoulis

Oberarzt Efstathios Lampouras

Weiterbildungsbefugnis

Volle 6-jährige Weiterbildungsermächtigung Innere Medizin und Gastroenterologie, volle 5-jährige Weiterbildungsermächtigung für Innere Medizin (zusammen mit Dr. Paul Behler und Prof. Volker Runde), volle 3-jährige Weiterbildungsermächtigung für Basisausbildung Innere Medizin und Allgemeinmedizin (zusammen mit Dr. Paul Behler und Prof. Volker Runde)

Privatambulanz

Mittwoch: 16:00 – 18:00 Uhr

Sekretariat

Ursula Reinders
E-Mail:  Ursula.Reinders@kkle.de
Telefon:  02823 891-271
Fax:  02823 891-272
Montag: 08:00 – 16:00 Uhr
Dienstag: 08:00 – 16:00 Uhr
Mittwoch: 09:00 – 17:30 Uhr
Donnerstag: 08:00 – 16:00 Uhr
Freitag: 08:00 – 13:00 Uhr

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