Ein MRT im St.-Antonius-Hospital mit Kleve hat eine besonders große Öffnung. Davon profitieren vor allem Kinder und Patienten mit Platzangst.

Institut für Radiologie

Modernste Verfahren für präzise Diagnosen

Bildgebende Verfahren sind ein elementarer Bestandteil der modernen Medizin geworden, seit Wilhelm Conrad Röntgen 1895 die nach ihm benannten Strahlen entdeckte. Seitdem hat sich die Technik beständig weiterentwickelt. Die Radiologie trägt heute mit einer Vielzahl modernster Verfahren dazu bei, dass Patienten schnell eine präzise Diagnose erhalten.

Silvia Obenauer

Das Institut für Radiologie ist technisch auf dem neuesten Stand: Bei den klassischen Röntgenuntersuchungen minimiert heutzutage digitale Röntgentechnik die Strahlenbelastung für die Patienten. Die Brustbildgebung (Mammographie) wird ebenso in digitaler, dosissparender Technik durchgeführt. Zudem wird eine digitale stereotaktische Abklärungsdiagnostik angeboten.

Darüber hinaus verfügt das Institut über zwei MRT-Geräte und über insgesamt drei sogenannte Multischicht-Spiral-Computertomographen (CT) am Marienhospital in Kevelaer, am Wilhelm-Anton-Hospital in Goch und am St.-Antonius-Hospital in Kleve. Dadurch können zeitnah Termine vergeben und Spezialuntersuchungen angeboten werden. Als weiteres Diagnoseverfahren bietet das Institut für Radiologie Durchleuchtungen an, bei der „in Echtzeit“ in den Körper geschaut werden kann. Das Institut verfügt dabei über ein dosissparendes Durchleuchtungssystem mit digitaler Subtraktions-Angiographie (DSA). Neben der radiologischen Diagnostik bieten wir auch minimalinvasive, zielgerichtete Biopsien und Behandlungen unter Kontrolle bildgebender Verfahren an.

Alle Standorte sind miteinander vernetzt, die Kommunikation mit allen klinischen Abteilungen und auswärtigen Zuweisern ist eng. Als Mitglied des Teleradiologieverbundes Rhein-Ruhr gewährleistet unser Institut einen effizienten Austausch radiologischer Bilder zwischen Praxen und Krankenhäusern in der Region, so dass auch ein Vergleich aktueller Bilder mit Voraufnahmen möglich ist.

Die moderne Technik gewährt tiefe Einblicke in den menschlichen Körper, auf deren Basis die passende Therapie gewählt werden kann. Denn exakte Diagnostik ist die Basis jeder erfolgreichen Therapie. Wir helfen Ihnen dabei kompetent, menschlich und mit modernster Technologie. Doch all unseren Mitarbeitern ist bewusst, dass der Einsatz dieser Techniken mitunter Unbehagen auslösen kann. Deshalb sind uns eine zuvorkommende, freundliche Behandlung und der Beistand während der Untersuchung, die einige Zeit in Anspruch nehmen kann, sehr wichtig. Wo möglich, versuchen wir, Ängste gar nicht erst entstehen zu lassen. Beispielsweise verfügt eines unserer beiden MRT-Geräte über eine besonders große Öffnung, sodass auch Menschen mit Angst vor engen Räumen die Untersuchung ohne Beklemmungsgefühle absolvieren können.

Diagnostik

  • Konventionelles Röntgen (volldigitale Systeme)
  • Mobile Röntgeneinheiten auf Station (volldigitale Systeme)
  • Drei Multislice-Computertomographen (inkl. CT Osteodensitometrie, Dental-CT, CT Fluoroskopie, CT Angiographien, CT Kardio, CT Perfusion)
  • Zwei 1,5T Magnetresonanztomographen MRT mit großer Öffnung (inkl. MR Cholangiopankreatikographie, MR Sellink, MR Angiographie, MR Mammographie, MR Gelenke)
  • Volldigitale Mammographie inkl. stereotaktischer Drahtmarkierung und Vakuumbiopsie
  • Dosissparende Durchleuchtungen (DL) für Gastrointestinaltrakt (Schluckakt, Speiseröhre, Dünn- und Dickdarm, inkl. Defäkographie)
  • DL - Phlebographien inkl. CO2 Phlebographie bei Niereninsuffizienz, Feinnadelangiographien
  • CT-gesteuerte Gewebeproben von Weichgewebe oder Knochen, Abklärung von Lungenrundherden
  • Angiographiemöglichkeit in DSA Technik (digitale Subtraktionsangiographie)

Therapie

  • CT-gesteuerte lokale Schmerztherapie (periradikulär, epidural u/o intradiskal), Facetteninfiltrationen
  • CT-gesteuerte neurolytische Blockade des Plexus coeliacus bei schmerzhaften Pankreaskarzinomen
  • CT-gesteuerte lumbale Sympathikolyse bei therapieresistenter peripherer arterieller Verschlußkrankheit (pAVK)
  • CT- und DL-gesteuerte Schmerztherapie entzündeter Sternoclaviculargelenke
  • Kypho-/Vertebroplastien

Unser Ärzte-Team

Silvia Obenauer

ChefärztinProf. Dr. Silvia Obenauer

Itsuro Nakamura

Leitender Oberarzt Itsuro Nakamura

Bernhard Müller-Leben

OberarztDr. Bernhard Müller-Leben

Edgar Beckers

Oberarzt Edgar Beckers

Mirela Radu

OberärztinDr. Mirela Radu

Oberarzt Gerhard-Ulrich Ziems

Wir stellen ein

Katholisches Karl-Leisner-Klinikum

MTRA oder MFA (w/m)

St.-Antonius-Hospital, Kleve
Institut für Radiologie
Katholisches Karl-Leisner-Klinikum

Facharzt für Radiologie (w/m)

St.-Antonius-Hospital, Kleve
Institut für Radiologie

Weiterbildungsbefugnis

Chefärztin Prof. Dr. Silvia Obenauer verfügt über die volle Weiterbildungsbefugnis für den Facharzt für Radiologie (60 Monate ).

Sekretariat

Kornelia Broers, Marion Noack
E-Mail:  radiologie.ahk@kkle.de
Telefon:  02821 490-1751
Fax:  02821 490-1085

Anmeldung St.-Antonius-Hospital

Telefon:  02821 490-1751

Anmeldung Wilhelm-Anton-Hospital

Telefon:  02823 891-107

Anmeldung Marienhospital

Telefon:  02832 10-1710