Dr. Patrick Berg, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am Marienhospital Kevelaer, mit seinem Team während einer Operation.

Klinik für Gefäßchirurgie

Führend bei Bauchaortenaneurysmen

In der Klinik für Gefäßchirurgie versorgt unser engagiertes und erfahrenes Team Patienten, die unter den verschiedenen Erkrankungen des Gefäßsystems leiden. Die Behandlungen erfolgen entweder ambulant oder stationär. Schwerpunktmäßig therapieren wir Bauchaortenaneurysmen (Erweiterung der Schlagader mit der Gefahr, dass sie platzt), kritische Durchblutungsstörungen der Beine sowie Krampfadern. Außerdem übernehmen wir die so genannte Shunt-Chirurgie, die zur Durchführung einer Dialyse erforderlich ist.

Patrick Berg

Die weitaus überwiegende Zahl unserer Eingriffe (etwa 95 Prozent) erfolgt heutzutage mit Hilfe von Kathetertechniken oder miminalinvasiv, das heißt schonend und ohne große Schnitte – mit modernster Diagnose- und Behandlungstechnik, auf dem aktuellen Stand der Medizin und im Einklang mit allen Leitlinien.

Bei der Versorgung von Menschen mit Bauchaortenaneurysmen ist unsere Klinik aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrung eines der bundesweit führenden Krankenhäuser. Zwischen 80 und 90 dieser Eingriffe, bei denen eine Stentprothese in die Bauchschlagader eingesetzt wird, führen wir pro Jahr durch. Zahlreiche Ärzte aus dem Ausland besuchen unser Haus zu Fortbildungszwecken.

Bei der Behandlung von Durchblutungsstörungen und Gefäßverschlüssen – etwa infolge verkalkter Gefäße (Arteriosklerose) oder beim sogenannten „Raucherbein“ – profitieren unsere Patienten von stark verbesserten Operationstechniken. Mittlerweile ist es möglich, bis in den Fuß hinein wieder Gefäße zu rekanalisieren. Das Absterben von Gewebe kann so verhindert wird, Wunden können abheilen.

Krampfadern (med. Varizen), die meist infolge einer ererbten Bindegewebsschwäche entstehen, werden bei uns minimalinvasiv versorgt. Die Eingriffe werden so durchgeführt, dass auch unter kosmetischen Gesichtspunkten ein ansprechendes Ergebnis erzielt wird.

Stationär nehmen wir pro Jahr rund 1.200 Patienten auf, die durchschnittliche Verweildauer unserer Patienten im Krankenhaus beträgt zwischen sechs und sieben Tagen.

Wichtige Krankheitsbilder

Ein Bauchaortenaneurysma ist in den meisten Fällen schmerzfrei und wird bei einer Routineuntersuchung festgestellt. Wenn erst Symptome auftreten, besteht meist schon die Gefahr, dass das Bauchaortenaneurysma platzt. Dann ist schnelles Handeln erforderlich. Durch eine Größenzunahme können Rückenschmerzen auftreten, die häufig als Wirbelsäulenleiden oder Nierenschmerzen fehlgedeutet werden. Die Erkrankung kann in den meisten Fällen mit Kathetertechniken behandelt werden. Hierfür werden Stentprothesen in die Hauptschlagader geführt. Bei ausgedehnten Gefäßerweiterungen werden Stentprothesen mit Seitenarmen oder Fensterungen implantiert. Das Team von Chefarzt Dr. Patrick Berg implantiert jährlich ca. 80 bis 90 Stentprothesen - die Klinik für Gefäßchirurgie gehört damit zu den führenden Kliniken in Deutschland.

Die kritische Beinischämie ist eine schwere Durchblutungsstörung, die das Überleben des Beines und des Patienten gefährden kann. In den meisten Fällen fängt die Durchblutungsstörung mit einem intermittierendem Hinken an, der sogenannten Schaufensterkrankheit. Verschlechtert sich die Durchblutung, können Schmerzen in Ruhe und Gewebeschäden auftreten, die zum Beinverlust führen können. Mithilfe modernster Kathetertechniken können die dafür verantwortlichen Gefäßverengungen oder -verschlüsse rekanalisiert werden. Hierfür kommen Ballonkatheter mit spezieller Medikamentenbeschichtung, Gefäßstützen (Stents) oder Gefäßfräsen zum Einsatz.

Bauchaortenaneurysma

Ein Bauchaortenaneurysma ist in den meisten Fällen schmerzfrei und wird bei einer Routineuntersuchung festgestellt. Wenn erst Symptome auftreten, besteht meist schon die Gefahr, dass das Bauchaortenaneurysma platzt. Dann ist schnelles Handeln erforderlich. Durch eine Größenzunahme können Rückenschmerzen auftreten, die häufig als Wirbelsäulenleiden oder Nierenschmerzen fehlgedeutet werden. Die Erkrankung kann in den meisten Fällen mit Kathetertechniken behandelt werden. Hierfür werden Stentprothesen in die Hauptschlagader geführt. Bei ausgedehnten Gefäßerweiterungen werden Stentprothesen mit Seitenarmen oder Fensterungen implantiert. Das Team von Chefarzt Dr. Patrick Berg implantiert jährlich ca. 80 bis 90 Stentprothesen - die Klinik für Gefäßchirurgie gehört damit zu den führenden Kliniken in Deutschland.

Kritische Beinischämie

Die kritische Beinischämie ist eine schwere Durchblutungsstörung, die das Überleben des Beines und des Patienten gefährden kann. In den meisten Fällen fängt die Durchblutungsstörung mit einem intermittierendem Hinken an, der sogenannten Schaufensterkrankheit. Verschlechtert sich die Durchblutung, können Schmerzen in Ruhe und Gewebeschäden auftreten, die zum Beinverlust führen können. Mithilfe modernster Kathetertechniken können die dafür verantwortlichen Gefäßverengungen oder -verschlüsse rekanalisiert werden. Hierfür kommen Ballonkatheter mit spezieller Medikamentenbeschichtung, Gefäßstützen (Stents) oder Gefäßfräsen zum Einsatz.

Diagnostik

  • Doppleruntersuchungen der Extremitätengefäße
  • Farbcodierte Duplex-Sonographie der Halsschlagader und der Gefäße der Extremitäten
  • Kontrastmittel-Sonographie der Bauchschlagader und der Nierengefäße
  • Computertomographie-Angiographie mit 3D Darstellung der Gefäße
  • Kernspintomographie mit MR-Angiographie
  • Intra-arterielle Subtraktionsangiographie

Therapie

  • Endovaskuläre und operative Behandlung der Hauptschlagader: Stentprothesenimplantation inkl. Implantation von Prothesen mit Seitenarmen und Fensterungen, um auch hohe Aneurysmen minimalinvasiv zu versorgen
  • Endovaskuläre und operative Therapie der arteriellen Verschlusskrankheit: Interventionelle Therapie mit Kathetersystemen
  • Auflösung von Blutgerinseln (Lysetherapie), Bypasschirurgie, Ausschälplastiken der Gefäßverengungen
  • Interventionelle und operative Therapie der Halsschlagader, Operation in Regionalbetäubung
  • Venöse Gefäßerkrankungen: Operative Entfernung (Stripping) von Krampfadern, Minimalinvasive Therapie
  • (VNUS Closure, Clarivein), Miniphlebektomien, Schaum- und Flüssigsklerosierungsverfahren,
  • Verödungstherapie von Besenreisern
  • Gefäßzugänge: Dialyse-Shunts, Dialyse-Katheter, Portsysteme, Herzschrittmacher
  • Therapie chronischer Wunden: Wundambulanz, Ultraschall Assistierte Wundreinigung

Wundsprechstunde

Montag – Freitag: 10:00 – 13:00 Uhr

Gefäßsprechstunde

Montag: 10:00 – 13:00 Uhr
Dienstag: 10:00 – 13:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 – 13:00 Uhr
Freitag: 10:00 – 13:00 Uhr

Privatsprechstunde

Dienstag: 10:00 – 12:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 – 12:00 Uhr
Patrick Berg

ChefarztDr. Patrick Berg

Leitender OberarztDr. David Shubitidze

Leitender Oberarzt Klaus Lippok

Mohamed I. Ahmed

OberarztProf. (Uni Misurata) Mohamed I. Ahmed

Oberarzt Roland Stroetges

Wir stellen ein

Katholisches Karl-Leisner-Klinikum

Assistenzarzt (w/m)

Marienhospital, Kevelaer
Klinik für Gefäßchirurgie

Weiterbildungsbefugnis

Weiterbildungsermächtigung Gefäßchirurgie in vollem Umfang (48 Monate), KV-Ermächtigung.

Sekretariat

Lieselotte Müller
E-Mail:  lieselotte.mueller@kkle.de
Telefon:  02832 10-1101
Fax:  02832 10-1107
Montag: 08:00 – 14:30 Uhr
Dienstag: 08:00 – 14:30 Uhr
Mittwoch: 08:00 – 13:00 Uhr
Donnerstag: 08:00 – 14:30 Uhr
Freitag: 08:00 – 13:00 Uhr

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