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Spezialisiert auf Schilddrüsenprobleme: Stefanie Untiedt hilft Patienten im Gocher Wilhelm-Anton-Hospital (Katholisches Karl-Leisner-Klinikum / Thomas Momsen)

Wenn die Schilddrüse Probleme bereitet
Wilhelm-Anton-Hospital: Neue endokrine Sprechstunde hilft Patienten

Goch / Kreis Kleve, 23. Oktober 2017.

Regen Zulauf hat die neue endokrine Sprechstunde der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und spezielle Viszeralchirurgie am Gocher Wilhelm-Anton-Hospital unter der Leitung von Prof. Dr. med. Patrick Verreet. Jeden Mittwoch berät und betreut Stefanie Untiedt, Fachärztin für Viszeralchirurgie, Patienten mit Fragen rund um die Schilddrüsenoperation.

Die Schilddrüse ist ein schmetterlingsförmiges Organ unterhalb des Kehlkopfes und produziert ein lebenswichtiges Stoffwechselhormon. „Wenn die Schilddrüse zu viele oder zu wenige Hormone produziert, kann das vielfältige Beschwerden auslösen“, informiert Stefanie Untiedt. Gewichtszunahme, schnelles Frieren und Abgeschlagenheit bei einer Unterfunktion, Gewichtsverlust, übermäßiges Schwitzen, Ruhelosigkeit, Durchfälle und beschleunigter Puls bei einer Überfunktion. Auch Knoten im Schilddrüsengewebe kommen häufig vor. „Kalte Knoten ohne hormonbildende Funktion bergen ein gewisses Krebsrisiko“, so Stefanie Untiedt. „In einigen Fällen ist dann je nach Ultraschallbefund und Größe der Schilddrüse eine Operation sinnvoll.“

Endokrine Fragen stellen sich fachübergreifend. Was ist medizinisch angeraten? Beobachten, medikamentös behandeln, operieren? Sehr eng ist deshalb der Austausch der Chirurgin mit dem Institut für Nuklearmedizin am Wilhelm-Anton-Hospital. „Mit der nuklearmedizinischen Untersuchungsmethode der Szintigrafie ist es möglich, einen erhöhten oder verminderten Stoffwechsel von Nicht-Tumorgewebe zu diagnostizieren“, informiert Dr. Catherina Stauch, Chefärztin des Instituts für Nuklearmedizin. „In der Bewertung von Schilddrüsenproblemen ist das deshalb eine essenzielle Untersuchung.“

Auch im Operationssaal arbeiten die Chirurgen auf dem neuesten Stand der Technik. „Wir verwenden bei jeder Schilddrüsenoperation ein Neuromonitoring-Gerät“, so Stefanie Untiedt. „Damit finden wir den Stimmbandnerv und können ihn in der Funktion überprüfen.“

An die 300 Schilddrüsen hat Stefanie Untiedt bereits operiert. Für den Fall, dass bei einem ihrer Patienten in der Sprechstunde eine Operation angeraten ist, kann sie im Wilhelm-Anton-Hospital innerhalb von zwei bis drei Wochen einen Operationstermin anbieten. Nach einer erfolgreichen Schilddrüsen-Operationen bleiben die Patienten in der Regel drei Tage im Krankenhaus.
Die endokrine Sprechstunde der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und spezielle Viszeralchirurgie findet mittwochs von 8 bis 12 Uhr statt. Die Anmeldung erfolgt über die chirurgische Ambulanz unter 02823 891-453.

Christian Weßels
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