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Klinikleiterin Beatrix Lichtenberger (l.) erläutert Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und der Kuratoriumsvorsitzenden des Müttergenesungswerkes Dagmar Ziegler das Konzept der Kurmaßnahmen im Marianne van den Bosch Haus.

Bundesgesundheitsminister Gröhe besucht Marianne van den Bosch Haus:
„Kurmaßnahmen mit nachhaltiger Wirkung“

23. Oktober 2014. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe besuchte heute in Begleitung der Kuratoriumsvorsitzenden des Müttergenesungswerkes Dagmar Ziegler die Mutter-Kind-Klinik „Marianne van den Bosch Haus“ in Goch, eine Einrichtung der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft. Die Gäste informierten sich vor Ort über die gesundheitliche Situation der Mütter und ihrer Kinder und das medizinischtherapeutische Konzept in den Kurmaßnahmen.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe betonte unter dem Eindruck des Klinikbesuches: „Die Bewilligungsquoten bei Mutter-Kind-Kurmaßnahmen zur Vorsorge oder Rehabilitation haben sich stabilisiert. Mein Besuch und die Gespräche hier in Goch zeigen mir, wie wichtig diese Kurmaßnahmen sind.“

Beatrix Lichtenberger, Klinikleiterin der Mutter-Kind-Klinik Marianne van den Bosch Haus in Goch freute sich über den Besuch: „Wir erleben täglich, wie belastet die Mütter sind, wie sehr sie die ganzheitliche und geschlechtsspezifische Arbeit an ihrer Gesundheit benötigen. Auch die Arbeit an der Mutter-Kind-Beziehung ist in diesem Zusammenhang wichtig, denn wenn die Mutter krank ist, ist auch das Kind belastet. Immer wieder hören wir von Müttern, dass die Kurmaßnahme Anstöße für Veränderungen waren und nachhaltige Wirkung haben. Mit der Spezialisierung  für  Mütter mit ausschließlich Kleinkindern leisten wir in einer frühen Familienphase wichtige Beiträge zur Stabilisierung der Gesundheit in Familien und für die gesundheitliche Entwicklung von Kindern."

Das Müttergenesungswerk als gemeinnützige Stiftung hilft sehr konkret mit Kurvorbereitung, Kurmaßnahme und Nachsorgearbeit und bei Bedürftigkeit auch mit Spenden“, erläuterte Kuratoriumsvorsitzende Dagmar Ziegler, MdB, während des Besuches. „Weil das Gesundheitskonzept des Müttergenesungswerkes an den konkreten Belastungen aus der Familienarbeit und den Lebensbedingungen ansetzt, kann es auch anderen helfen, die in der Familie Sorgearbeit leisten. Deshalb sind auch Väter und Pflegende beim Müttergenesungswerk gut aufgehoben.“

Auf dem Programm der Gäste stand ein Klinikrundgang. Im Anschluss begaben sich die Gäste in ein ausführliches Gespräch mit den Müttern und ExpertInnen des medizinischtherapeutischen Teams der Klinik. Sie sprachen über Lebens- und Gesundheitssituationen
der Mütter und wie während der dreiwöchigen Kurmaßnahmen mit den Müttern und Kindern gearbeitet wird.

Hintergrund: Marianne van den Bosch-Haus
Das Marianne van den Bosch Haus in Goch ist eine Vorsorge- und Rehabilitationsklinik für Mütter und Kinder. 35 Mitarbeiter - Ärzte, Psychologen, Sozialpädagogen, Physiotherapeuten, Ernährungsberater, Heilpädagogen, Erzieher und Seelsorger – kümmern sich als multiprofessionelles Team um psychosomatische Erkrankungen, die im Zusammenhang mit Belastungen der Familienverantwortung stehen sowie Störungen in der Mutter-Kind-Bindung. Das Marianne van den Bosch Haus ist spezialisiert für Mütter mit Kleinkindern bis sechs Jahren. Es bietet 25 Plätze für Mütter und 36 Plätze für Kinder, im Jahr 2013 wurden 391 Mütter und 592 Kinder behandelt. Das Marianne van den Bosch Haus gehört zur Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft. Es ist eine vom Müttergenesungswerk anerkannte Klinik.

 

 

Christian Weßels
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