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Hochqualifiziert und regional verwurzelt

18. August 2015. Das Katholische Karl-Leisner-Klinikum zieht mit einem Plus von 1,3 Millionen Euro eine positive Jahresbilanz 2014, verbessert mit weiterer Schwerpunktbildung die Gesundheitsversorgung im Kreis Kleve und stellt die Weichen zur langfristigen Sicherung der vier Krankenhaus-Standorte.


Nach erfolgreichen medizinischen Neustrukturierungen in den vergangenen Jahren verbessert das Katholische Karl-Leisner-Klinikum mit konsequenter Zentren- und Schwerpunktbildung die Gesundheitsversorgung im Kreis Kleve. Kern der aktuellen Planungen des mehr als 900 Betten starken Klinikums ist die Eröffnung eines neuen Zentrums für Krebspatienten in Goch und die Etablierung einer kardiologischen Abteilung in Kevelaer. Regionaldirektoren sollen künftig in allen vier Krankenhäusern des Klinikums die Qualität von Medizin und Pflege weiter verbessern und die Zusammenarbeit mit einweisenden Ärzten und Einrichtungen intensivieren.

„Um den Menschen im Kreis Kleve die bestmögliche Versorgung bieten zu können, hat die Sicherung der vier Krankenhaus-Standorte unseres Klinikums für Aufsichtsrat und Geschäftsführung höchste Priorität“, betont Wilfried Jacobs, Aufsichtsratsvorsitzender der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft.

„Die weitere Verbesserung der Versorgungsqualität durch die Schaffung von Schwerpunkten und Zentren ist deshalb eine unserer wichtigsten Hausaufgaben. Wir sind uns sicher: Mit den eingeleiteten Maßnahmen haben wir wichtige Weichen für eine langfristige Sicherung der vier Krankenhaus-Standorte gestellt.“



Vor allem Krebspatienten profitieren von Ausbau des chirurgischen Leistungsangebotes / Wilhelm-Anton-Hospital: Prof. Dr. Patrick Verreet ab 1. Oktober 2015 neuer Chefarzt

Mit der Gründung eines Zentrums für internistische und chirurgische Onkologie hebt das Katholische Karl-Leisner-Klinikum sowohl die Versorgung von Krebspatienten als auch das chirurgische Leistungsangebot des Gocher Wilhelm-Anton-Hospitals auf ein neues Niveau. Eine Personalie unterstreicht diese Bemühungen: Prof. Dr. Patrick Verreet wird zum 1. Oktober 2015 Chefarzt der neu gegründeten Klinik für Spezielle Viszeralchirurgie.

„Das Leistungsangebot des neuen Zentrums ist in der Region einmalig“, betont Dr. Peter Enders, Hauptgeschäftsführer der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft. „Mit einer fachübergreifenden, interdisziplinären Zusammenarbeit können wir unseren Patienten eine noch bessere Versorgungsqualität anbieten. Davon werden nicht nur die Menschen im Kreis Kleve profitieren. Wir erwarten von dem Zentrum wegen des hochspezialisierten Profils auch eine Strahlkraft über die Region hinaus.“

So werden die Patienten des Zentrums für internistische und chirurgische Onkologie Niederrhein künftig durch ein vielköpfiges Expertenteam ganz individuell betreut – von der Diagnose über die Therapie bis zur Nachsorge mit den behandelnden Haus- und Fachärzten. Angebote wie eine 24-Stunden-Hotline für Krebspatienten, Weiterbildungs-angebote für Mediziner und eine patientenorientierte Forschung ergänzen das Leistungs-spektrum des neuen Zentrums. Das Portfolio der Fachdisziplinen ist dabei vielfältig: Von der Onkologie bis zur Strahlentherapie, von der Gastroenterologie bis zur Nuklearmedizin, von der Pulmologie bis zur Chirurgie reicht die zweistellige Liste.

„Dass wir alle Leistungsangebote unter einem Dach bündeln, ist für Patienten und Mitarbeiter ein Riesenschritt in die Zukunft der medizinischen Versorgung“, so Prof. Dr. Volker Runde, ärztlicher Direktor des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie am Wilhelm-Anton-Hospital. „Das betrifft sowohl den stationären als auch den ambulanten Bereich der Versorgung.“

Fachbeirat hochkarätig besetzt

Ein hochkarätig besetzter Fachbeirat wird die Arbeit des neu gegründeten Zentrums begleiten. Zusammensetzen wird sich der Beirat aus Chefärzten des Klinikums, Aufsichtsratsmitgliedern der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft, Gremien-vertretern und ausgewiesenen Spitzenmedizinern. „Wir konnten Experten von nationalem und internationalem Rang gewinnen“, betont Wilfried Jacobs. „Darüber freuen wir uns, das spornt uns an.“

Wilhelm-Anton-Hospital: Chirurgisches Angebot neu positioniert

Mit der Gründung des Zentrums für internistische und chirurgische Onkologie stärkt das Katholische Karl-Leisner-Klinikum das chirurgische Profil des Wilhelm-Anton-Hospitals. Eine Ausdifferenzierung der chirurgischen Disziplinen – „Allgemeinchirurgie / Koloproktologie“, „Spezielle Viszeralchirurgie“ und „Thoraxchirurgie“ – vergrößert und verfeinert das Leistungsangebot für Patienten. „Wir machen Goch zum chirurgischen Mittelpunkt des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums“, so Dr. Peter Enders.

Eine Personalie unterstreicht die Stärkung und Ambitionen des Gocher Klinik-Standortes: Prof. Dr. Patrick Verreet wird zum 1. Oktober 2015 Chefarzt der neu gegründeten Klinik für Spezielle Viszeralchirurgie. Verreet war zuletzt Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am St. Bernhard-Hospital in Kamp-Lintfort. Mit Dr. Henk Pietersen und Jacek Witala ergänzen zwei neue Oberärzte das hochqualifizierte Team. Die Klinik für Thoraxchirurgie liegt weiterhin in den Händen von Dr. André Stobernack, leitender Arzt der Klinik für Allgemeinchirurgie / Koloproktologie und minimalinvasive Chirurgie ist Dr. med. habil. Detlef Attig. Prof. Dr. Berthold Reers, bisheriger Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, scheidet altersbedingt aus.



Behandlung von Gefäßkrankheiten aus einem Guss /
Katholisches Karl-Leisner-Klinikum etabliert 2016 Kardiologie in Kevelaer


Zur Verbesserung der kardiologischen Versorgung im Kreis Kleve wird das Katholische Karl-Leisner-Klinikum im Kevelaerer Marienhospital 2016 eine kardiologische Abteilung etablieren. „Wir sehen dort eine Versorgungslücke, die wir schließen möchten“, so Dr. Peter Enders, Hauptgeschäftsführer der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft. „Das betrifft sowohl den ambulanten als auch den stationären Bereich.“

Der Standort Kevelaer bietet sich zur Etablierung einer kardiologischen Abteilung an, ergänzende Leistungsangebote und medizinische Infrastrukturen sind bereits vorhanden: Das Katholische Karl-Leisner-Klinikum betreibt im Marienhospital eine Abteilung für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Angiologie, eine Gefäßchirurgie und eine Neurologie. „Durch die Etablierung einer Kardiologie ermöglichen wir die Behandlung von Gefäßkrankheiten für den südlichen Kreis Kleve aus einem Guss“, so Enders. „Patienten werden von der hohen Versorgungsqualität unserer Kardiologie und der fachübergreifenden Zusammenarbeit profitieren.“

Um die Voraussetzungen für den Betrieb einer kardiologischen Fachabteilung unter der Leitung von Chefarzt Professor Dr. Stefan Schuster zu schaffen, sind im Marienhospital bauliche Maßnahmen erforderlich. „Mit den Arbeiten werden wir noch in diesem Jahr beginnen“, so Enders. „In der zweiten Jahreshälfte 2016 werden wir betriebsbereit sein.“

Die Anschaffung eines Linksherzkatheter-Messplatzes ist Bestandteil eines Investitions-paketes, mit dem das Katholische Karl-Leisner-Klinikum in den Jahren 2015 und 2016 mehr als 3,5 Millionen Euro in modernste Technik investiert. Die Gesamtkosten zur Etablierung der kardiologischen Fachabteilung in Kevelaer betragen etwa 2 Millionen Euro.



Die neuen Regionaldirektoren des Katholischen Karl-Leisner Klinikums – Bernd Ebbers, Gabriele Theissen, Alexander Noack, Philipp Kehmeier (v.l.).


Katholisches Karl-Leisner-Klinikum verstärkt Qualitätsbemühungen – Regionaldirektoren für die Standorte in Goch, Kalkar, Kevelaer und Kleve


Das Katholische Karl-Leisner-Klinikum verstärkt an seinen Krankenhaus-Standorten in Goch, Kevelaer, Kalkar und Kleve die Bemühungen um die bestmögliche Versorgung der Patienten. Vier Regionaldirektoren sollen vor Ort vor allem die Qualität von Medizin und Pflege weiter verbessern.
So werden die vier Regionaldirektoren als Bindeglieder in den Krankenhäusern helfen, die Versorgungsprozesse für Patienten und Mitarbeiter zu verbessern, die Zusammenarbeit mit zuweisenden Ärzten und Einrichtungen zu intensivieren und damit die Krankenhausstandorte für die Zukunft auf solide Fundamente zu stellen. „Alle Beteiligten werden profitieren“, ist sich Dr. Peter Enders, Hauptgeschäftsführer der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft sicher. „Wir verbessern nachhaltig die Qualität von medizinischer und pflegerischer Versorgung und gießen die Wurzeln unseres Klinikums in der Region.“

Die neuen Regionaldirektoren des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums sind Gabriele Theissen für das Wilhelm-Anton-Hospital Goch (zuletzt Leitung Josefshaus Goch-Pfalzdorf), Bernd Ebbers für das Marienhospital Kevelaer (zuletzt Verwaltungsdirektor Sankt-Marien-Hospital Buer), Alexander Noack für das St. Nikolaus-Hospital Kalkar (zuletzt Geschäfts-bereichsleitung Senioreneinrichtungen Katholisches Alten- und Pflegehilfenetzwerk am Niederrhein, KAN) und Philipp Kehmeier für das St.-Antonius-Hospital Kleve (zuletzt Wirtschaftsleitung Katholische Karl-Leisner-Trägergesellschaft). Die Regionaldirektoren beginnen ihre Tätigkeit im September, Bernd Ebbers startet wegen beruflicher Verpflichtungen im Oktober.

„Mit den vier Regionaldirektoren kümmern sich künftig ausgewiesene Fachleute vor Ort um die Belange unsere Krankenhaus-Standorte“, so Wilfried Jacobs, Aufsichtsratsvorsitzender der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft. „Dass sie in der Region zuhause und bestens vernetzt sind, war uns neben den beruflichen Qualifikationen und Erfahrungen sehr wichtig.“

Christian Weßels
Unternehmenskommunikation
Telefon: (02821) 490 10 09
Email:

Sitz der Abteilung:
Albersallee 5-7
47533 Kleve

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