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Gute Nachwuchsärzte langfristig binden
Akademisches Lehrkrankenhaus: 20 Anmeldungen im ersten Jahr


Kreis Kleve, 13. Juni 2017.

Das akademische Lehrkrankenhaus brummt: 20 Anmeldungen von angehenden Ärzten verzeichnet das Katholische Karl-Leisner-Klinikum seit dem Start der Partnerschaft mit der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf im April 2016.

„Die erfreulichen Anmeldezahlen unterstreichen die hohe Versorgungsqualität unseres Klinikums“, betont Bernd Ebbers, Geschäftsführer des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit, von der alle Beteiligten profitieren: die Universität, das Klinikum, die angehenden Ärzte und nicht zuletzt die Menschen im Kreis Kleve.“

Medizinstudenten können ihr Praktisches Jahr (PJ) als letzten Baustein des Medizinstudiums nach dem Examen im Wilhelm-Anton-Hospital Goch, im St. Nikolaus-Hospital Kalkar, im Marienhospital Kevelaer und im St.-Antonius-Hospital Kleve absolvieren. Das Praktische Jahr steht am Ende des fünfjährigen Medizinstudiums und muss obligatorisch in der Inneren Medizin und in der Chirurgie abgeleistet werden. Ein drittes Fach können die jungen Medizinerinnen und Mediziner frei wählen. Als Wahlfächer bietet das Klinikum Anästhesie, Gynäkologie, Neurologie, Kinder- und Jugendmedizin, Psychiatrie, Urologie und Radiologie an.

Die Universität Düsseldorf hat hohe Ansprüche an ihre Lehrkrankenhäuser. Das Katholische Karl-Leisner Klinikum erfüllt die strukturellen Voraussetzungen für eine qualifizierte Ausbildung etwa durch eine umfassende Weiterbildungserlaubnis der Chefärzte, Kliniken und Fachabteilungen. Die volle Integration der „PJler“ in die medizinischen Behandlungsabläufe sowie laufende Fortbildungen sind die Eckpfeiler des Curriculums

Die Anmeldungen für das praktische Jahr reichen bis in das zweite Halbjahr 2018. Drei Studierende haben ihr PJ bereits absolviert, aktuell sind vier Studierende im Klinikum tätig.
Die angehenden Ärzte kommen nicht nur aus Düsseldorf: Witten/Herdecke, Essen, Mainz, Tübingen, Nijmegen oder Zürich – die Liste liest sich international.

Besonders erfreulich: Zwei erfolgreiche PJ-Studenten hat das Katholische Karl-Leisner-Klinikum bereits als Assistenzärzte übernommen. „Das akademische Lehrkrankenhaus ist für uns und die Region eine Investition in die Zukunft“, so Professor Volker Runde, ärztlicher Direktor des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums. „Wir möchten gute Nachwuchsärzte langfristig an das Katholische Karl-Leisner-Klinikum binden. Deshalb integrieren wir sie schon als PJ-Studenten voll in den Behandlungsablauf. Sie nehmen etwa an Visiten, Untersuchungen, Aufnahmen oder Röntgendemonstration teil und übernehmen so viele Aufgaben wie möglich.“

Christian Weßels
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