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Aus dem Takt: Herzrhythmusstörungen“
Vortragsabend des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums

Kleve, 18. November 2014. Im Rahmen der von der deutschen Herzstiftung organisierten Herzwoche informieren die Experten des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums am Donnerstag, 27. November 2014, in der Stadthalle zum Thema „Aus dem Takt: Herzrhythmusstörungen“.

„Herzrhythmusstörungen sind für viele Menschen ein Problem“, weiß Professor Dr. Stefan Schuster (Foto). „Sie wissen schlicht nicht, wie sie damit umgehen sollen. Deshalb ist Aufklärung wichtig.“ Ab 18.30 Uhr erläutert das Team um Chefarzt Professor Dr. Stefan Schuster aktuelle medizinische Entwicklungen, Behandlungsmethoden und beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos.

Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick:

Wann muss man anfangen, sich Sorgen zu machen? Wann werden Herzrhythmusstörungen gefährlich?
Herzrhythmusstörungen können völlig normal sein, praktisch jeder Mensch hat in seinem Leben einmal einen unregelmäßigen Herzschlag – oft ohne es zu merken. Andauernde Herzrhythmusstörungen können Folge einer Herzkrankheit sein, z.B. der koronaren Herzerkrankung oder eines Klappenfehlers. In seltenen Fällen sind Herzrhythmusstörungen Vorboten eines drohenden plötzlichen Herztodes. Ob Herzrhythmusstörungen bedrohlich sind, sollte vom behandelnden Arzt beurteilt werden, dieser kann auch weitere medizinische Maßnahmen veranlassen, wie z.B. eine Überweisung zum Kardiologen oder in die kardiologische Fachklinik.

Wie entstehen Herzrhythmusstörungen?
Herzrhythmusstörungen kann man mit Fehlzündungen eines Motors vergleichen. Normalerweise arbeiten die elektrischen Taktgeber des Herzens störungsfrei. Manchmal kommt es jedoch zu einer unregelmäßigen Abgabe der elektrischen Impulse des Herzens, was zu einer Herzrhythmusstörung führt. Am bedeutsamsten dabei sind die Störungen, die durch eine Folge einer Herzkrankheit ausgelöst werden. Es können auch andere Organerkrankungen – wie z.B. eine Schilddrüsenveränderung – das Herz aus seinem regelmäßigen Takt bringen.

Welche Einflüsse können den Herzrhythmus verändern?
Besonders wichtig ist neben einer zugrundeliegenden Herzkrankheit eine Störung in der Zusammensetzung der Blutsalze, der Elektrolyte: Kaliummangel. Dadurch können sowohl gutartige als auch bösartige Herzrhythmusstörungen ausgelöst bzw. verstärkt werden. Auch Genussmittel (z.B. Alkohol, Kaffee, Nikotin), Medikamente und Schlaf-mangel können Herzrhythmusstörungen auslösen.

Wann müssen Herzrhythmusstörungen direkt behandelt werden?
Heute behandelt man Herzrhythmusstörungen nur, wenn dies zwingend notwendig ist, d.h. wenn die Herzrhythmusstörung die Gefahr eines plötzlichen Herztodes oder eines Schlaganfalls mit sich bringt; wenn sie sich auf die körperliche Leistungsfähigkeit auswirkt oder wenn sie den Patienten sehr belastet, z.B. durch Schwindelanfälle oder ausgeprägtes Unwohlsein.

Diese und weitere Fragen erörtern am 27. November 2014 ab 18.30 Uhr folgende Ärzte des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums Kleve:

  • Prof. Dr. S. Schuster, Chefarzt der Kardiologie Katholisches Karl-Leisner-Klinikum Kleve
  • Dr. habil.(UA), Dr. (UA) S. Lokshyn, Oberarzt der Kardiologie, Katholisches Karl-Leisner-Klinikum Kleve
  • B. Heitzer, Oberärztin der Kardiologie, Katholisches Karl-Leisner-Klinikum Kleve

    Christian Weßels
    Unternehmenskommunikation
    Telefon: (02821) 490 10 09
    Email:

    Sitz der Abteilung:
    Albersallee 5-7
    47533 Kleve

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