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Herz unter Stress: Bluthochdruck, Diabetes, Cholesterin

Katholisches Karl-Leisner-Klinikum informiert in Kevelaer und Kleve


Kreis Kleve, 20. Oktober 2016.

Mit zwei Veranstaltungen informieren die Experten der Klinik für Kardiologie des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums am 2. November 2016 in Kevelaer und am 9. November 2016 in Kleve zum Thema „Herz unter Stress: Bluthochdruck, Diabetes, Cholesterin“.

Um Organe und Muskeln mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen, muss das menschliche Herz pro Tag mit 100.000 Schlägen etwa 7.000 Liter Blut durch das Gefäßsystem pumpen. Gefährlich wird es, wenn Herz und Gefäße hohem Stress ausgesetzt sind – etwa durch Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Fettstoffwechselstörungen. Diese zählen zu den wichtigsten Risikokrankheiten für Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen und Nierenversagen.

Das Tückische der Risikokrankheiten: Häufig unterschätzt, bleiben sie oftmals unentdeckt und unbehandelt. Selbst wenn viele Patienten bereits in Behandlung sind, sind sie häufig nicht ausreichend therapiert, weil ihre Medikation nicht gut eingestellt ist. Oder sie nehmen wegen der Nebenwirkungen ihre Medikamente nicht konsequent ein und ändern ihren Lebensstil nicht. „Schleichend erhöht sich so bei vielen Millionen Männern und Frauen das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und andere schwerwiegende Herz-Kreislauf-Leiden“, warnt Professor Dr. Stefan Schuster, Chefarzt der Klinik für Kardiologie am Katholischen Karl-Leisner-Klinikum. „Das ist umso tragischer, weil diese Risikokrankheiten in der Regel durch therapeutische Maßnahmen wie Medikamente und konsequente Lebensstiländerung sehr gut beeinflussbar sind.“

An Bluthochdruck leiden in Deutschland über 20 Millionen Erwachsene, an Diabetes etwa 4,6 Millionen Betroffene. Bei Bluthochdruck wissen etwa 20 Prozent der Betroffenen nichts von ihrer Erkrankung, weil sie sich auch mit der Erkrankung lange fit und gut fühlen. So riskieren sie eine schleichende Schädigung ihrer Gefäße und Organe. Ähnliches gilt für erhöhte Blutzuckerspiegel (Diabetes), die die Gefäßverkalkung (Arteriosklerose) und so die Gefahr für Herzinfarkt, Schlaganfall, Schädigung der Nieren- und Beingefäße beschleunigen.

Diabetiker spüren die Arteriosklerose-Beschwerden kaum, weil Diabetes das Schmerzempfinden beeinträchtigt. „Wir möchten deshalb für die Ursachen und Gefahren dieser Risikokrankheiten, für Möglichkeiten der Vorbeugung sowie für neue Entwicklungen in Diagnostik und Therapie sensibilisieren“, so Dr. Norbert Bayer, ab 1. Januar 2017 Chefarzt der Klinik für Kardiologie am Katholischen Karl-Leisner-Klinikum.

Informationsveranstaltungen in Kevelaer und Kleve
Im Rahmen der von der deutschen Herzstiftung organisierten Herzwoche informieren die Experten des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums am 2. November 2016 ab 18.30 Uhr in Kevelaer (Konzert- und Bühnenhaus) und am 9. November 2016 ab 18.30 Uhr in Kleve (Hochschule Rhein-Waal, Hörsaal 2) zum Thema „Herz unter Stress: Bluthochdruck, Diabetes, Cholesterin“. Das Team um Chefarzt Professor Dr. Stefan Schuster erläutert aktuelle medizinische Entwicklungen, Behandlungsmethoden und beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema. Eine Anmeldung zu den Informationsveranstaltungen ist nicht erforderlich, der Eintritt ist kostenlos.

Herz unter Stress: Bluthochdruck, Diabetes, Cholesterin:
2.11.2016, 18.30 Uhr, Kevelaer, Konzert- und Bühnenhaus
9.11.2016, 18.30 Uhr, Kleve, Hochschule Rhein-Waal, Hörsaal 2

Bluthochdruck:
Prof. Dr. med. Stefan Schuster
Chefarzt der Klinik für Kardiologie am Katholischen Karl-Leisner-Klinikum

Diabetes/Fettstoffwechselstörung:
Dr. med. Norbert Bayer
ab 1. Januar 2017 Chefarzt der Klinik für Kardiologie am Katholischen Karl-Leisner-Klinikum

Psychischer Stress:
Dr. med. Georg Schouwink
Oberarzt der Klinik für Kardiologie am Katholischen Karl-Leisner-Klinikum

Christian Weßels
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