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Herz in Gefahr – Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt

Katholisches Karl-Leisner-Klinikum informiert in Kevelaer und Kleve

4. November 2015. Etwa sechs Millionen Menschen leiden in Deutschland an der koronaren Herzkrankheit (KHK), der Vorläuferkrankheit des Herzinfarkts. Einen Herzinfarkt erleiden nach Schätzungen jährlich 290.000 Menschen in Deutschland.

Im Rahmen der von der deutschen Herzstiftung organisierten Herzwoche informieren die Experten des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums am 11. November in Kleve (Stadthalle) und am 18. November in Kevelaer (Konzert- und Bühnenhaus) zum Thema „Herz in Gefahr - Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt“. Das Team um Chefarzt Professor Dr. Stefan Schuster erläutert aktuelle medizinische Entwicklungen, Behandlungsmethoden und beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema. Der Eintritt zu den Informationsveranstaltung ist kostenlos.

„Die koronare Herzkrankheit beginnt früh, oft schon Jahrzehnte vor dem Herzinfarkt“, informiert, Prof. Dr. med. Stefan Schuster Chefarzt der Med. Klinik II–Kardiologie am Klever St.-Antonius-Hospital. Viele der lebensbedrohlichen Folgen dieser Erkrankung der Herzkranzgefäße, also der Adern, die das Herz mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen, ließen sich durch rechtzeitige Erkennung und Behandlung vermeiden. „Jedoch wissen nur wenige, dass unser Lebensstil und die sich daraus entwickelnden Risikokrankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes verantwortlich für die Entstehung der Krankheit sind“, so Schuster.

Deutsche Herzstiftung und Notfallmediziner beklagen die weiterhin hohe Zahl von mehr als 55.000 an Herzinfarkttoten pro Jahr in Deutschland. Mehr als die Hälfte der Herzinfarktpatienten sterben, noch bevor sie die Klinik erreichen. Zwei Gründe erklären diese hohe Infarktsterblichkeit: einerseits das besonders hohe Risiko, in den ersten Minuten und Stunden nach Verstopfung der Herzkranzarterie zu versterben und andererseits das häufig zu lange Zögern der Betroffenen, die 112 anzurufen, damit ein Rettungswagen mit Notarzt kommt.

„Durch bessere Aufklärung möglicher Betroffener wollen wir dazu beitragen, die Infarktsterblichkeit noch außerhalb der Klinik zu senken“, betont Dr. Norbert Bayer, Oberarzt der Med. Klinik II-Kardiologie am St.-Antonius-Hospital. „Immer noch wissen zu viele Menschen nicht, dass beim Herzinfarkt jede Minute zählt und warten zu lange: Aber je schneller der Patient in der Klinik behandelt wird, desto besser sind die Überlebenschancen und umso geringer das Risiko einer schwerwiegenden Schädigung des Herzens.“

Herz in Gefahr - Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt:
11.11.2015, 18.30 Uhr, Kleve, Stadthalle
11.18.2015, 18.30 Uhr, Kevelaer, Konzert- und Bühnenhaus

Themen und Referenten:
Symptomatik und Diagnose der koronaren Herzkrankheit und des Herzinfarktes
Prof. Dr. med. Stefan Schuster
Chefarzt der Med. Klinik II–Kardiologie

Behandlung und Nachsorge des Herzinfarktes
Dr. med. Norbert Bayer
Oberarzt der Med. Klinik II-Kardiologie

Christian Weßels
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