Im Blickpunkt

Neuer Lichttherapieraum: 10.000 Lux gegen Depressionen

6. März 2018. Das Marianne van den Bosch Haus verfügt jetzt über einen komplett neu ausgestatteten Lichttherapieraum. Die Lichttherapie mit Weißlicht mit einer Helligkeit von 10.000 Lux wird zur Behandlung von Depressionen, insbesondere sogenannter Winterdepressionen und Störungen des Schlaf-/Wachrhythmus sowie des prämenstruellen Syndroms (PMS) erfolgreich eingesetzt.

Über lichtempfindliche Zellen der Netzhaut im Auge wird die Bildung der stimmungsaufhellenden und aktivitätsfördernden Hormone Dopamin und Serotonin angeregt und die Produktion des müde machenden Hormons Melatonin gedrosselt. Weißlicht ist für die Augen und die Haut ungefährlich, da die UV-Strahlung herausgefiltert wird. Daher besteht auch kein Bräunungseffekt und keine Gefahr für Sonnenbrand.

Die Wirksamkeit der Lichttherapie ist wissenschaftlich belegt, so dass eine Aufnahme dieser Therapieform in die Liste der erstattungsfähigen Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen bevorsteht. Mit der Lichttherapie haben wir unser umfangreiches multimodales Therapiespektrum zur Behandlung psychosomatischer Erkrankungen noch einmal wirkungsvoll ergänzt.

 

Das QM-Team des Marianne van den Bosch Hauses präsentiert stolz die drei Gütesiegel. Im Bild mit Zertifikaten (v.l.) Klinikleiterin Beatrix Lichtenberger, Qualitätsbeauftrage Gaby Mele und der leitende Arzt Dr. Richard Claßen.

Drei Gütesiegel für das Mutter-Kind-Kurhaus

Marianne van den Bosch Haus erfolgreich zertifiziert

1. Februar 2018. Nach 2011 und 2014 hat das Marianne van den Bosch Haus zum wiederholten Mal drei wichtige Zertifikate erhalten, die die ausgezeichnete Qualität der Arbeit in der Vorsorge- und Rehabilitationsklinik unterstreichen. Ohne Auflagen wurden im Rahmen einer Dreifachprüfung die Zertifikate nach DIN EN ISO 9001/2015, System-QM Eltern Kind und das Gütesiegel des Müttergenesungswerkes erteilt. 

„Wir freuen uns sehr über die erfolgreichen Zertifizierungen“, so Christian Fischer, als Geschäftsführer zuständig für das Marianne van den Bosch Haus. „Für Mütter und Kinder sind sie ein wichtiger Wegweiser, der signalisiert: Bei uns sind sie gut aufgehoben.“

Die Zertifikate haben unterschiedliche Schwerpunkte: DIN EN ISO 9001 ist eine Managementnorm. Sie legt die Mindestanforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem fest und betont die Bedeutung eines stetigen Verbesserungsprozesses. System-QM Eltern Kind ist gleichbedeutend mit der Anerkennung als Rehabilitationsklinik durch die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation. Das Qualitätssiegel des Müttergenesungswerkes ist ein Zeichen der Anerkennung durch die gemeinnützige Elly Heuss-Knapp-Stiftung. 

„Die Qualitätsanforderungen des Müttergenesungswerkes sind bundesweit einmalig und ein Alleinstellungsmerkmal“, informiert Beatrix Lichtenberger, Leiterin des Marianne van den Bosch Hauses. „Wir verstehen die Verleihung des Qualitätssiegels als Anerkennung unserer Arbeit mit Müttern und ihren Kindern.“

Besonders gelobt wurden im Rahmen der Zertifizierung das etablierte Risikomanagement des Hauses, das Fortbildungskonzept der Klinik und die Konzeption der psychosozialen Beratung mit Berücksichtigung interkultureller Aspekte. „Den anerkannt hohen Qualitätsstandard verdanken wir der Fachkompetenz eines engagierten Teams rund um unsere Qualitätsbeauftragte Gaby Mele“, weiß Klinikleiterin Beatrix Lichtenberger.

Das Marianne van den Bosch Haus in Goch ist eine Vorsorge- und Rehabilitationsklinik für Mütter und Kinder. Das Haus ist spezialisiert auf Mütter mit Kleinkindern bis sechs Jahren. 35 Mitarbeiter – Ärzte, Psychologen, Sozialpädagogen, Physiotherapeuten, Ernährungsberater, Heilpädagogen, Erzieher und Seelsorger – kümmern sich als multiprofessionelles Team um psychosomatische Erkrankungen, die im Zusammenhang mit Belastungen der Familienverantwortung stehen sowie Störungen in der Mutter-Kind-Bindung. Das Marianne van den Bosch Haus gehört zur Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft.

 

So geht’s: Bernd Verhoeven zeigt seinen kleinen Gästen, wie man Ziegen melkt.

Lehrreiches Abenteuer mit Bauer Bernd, Kuh Katja und vielen Ziegen

Marianne van den Bosch Haus: Mütter und Kinder besuchen den Rouenhof

28. Juli 2017. Jule hat ihn zuerst entdeckt: „Da ist der Bauer.“ Und was für einer. Bernd Verhoeven – kernige Statur, Vollbart, Strohhut – nimmt die rund 40 Mütter und Kinder herzlich in Empfang. Seine Gäste kommen heute aus ganz Deutschland, sie sind zur Kur im Gocher Marianne van den Bosch Haus. Der Besuch auf dem Rouenhof gehört zu den Ausflugshöhepunkten ihres dreiwöchigen Aufenthaltes.

Ein bisschen zögerlich folgen Mütter und Kinder dem Bauern an diesem sonnigen Samstagnachmittag in den großen Ziegenstall. Die Tiere sind Besuch gewöhnt und lassen sich in ihrem Tagewerk nicht stören. Hier und da büxt eine aus, gelegentlich kommt sogar richtig Bewegung in die Herde. Dann sind Manfred und Flora Soft gefragt. Die beiden Hütehunde halten die Ziegen mit Nachdruck zusammen.

Mütter und Kinder dürfen nun Ziegen melken, Lämmer halten und streicheln. „Ich möchte auch mal!“ ist für eine halbe Stunde der am meisten gehörte Satz. Man merkt es deutlich: Viele der Gäste waren dem Landleben noch nie so nah. Geräusche und Gerüche sind intensiv und aufregend neu.  „Zwei Liter Milch gibt eine Ziege pro Tag“, erzählt Bernd Verhoeven während des Melkens. Dass das von Hand ganz schön lange dauern würde, ist den Besuchern spätestens jetzt klar.

Den Besuch auf dem Rouenhof unternehmen die Mütter und Kinder auf „halber Strecke ihrer Kur“. „Wenn sie sich ein wenig gefunden haben“, sagt Beatrix Lichtenberger, Leiterin des Marianne van den Bosch Hauses. Zuhause im Alltag würden sich manche so einen Ausflug gar nicht zutrauen. „Umso schöner, dass wir heute hier sind“, findet Mutter Birgit. Und das in so guten Händen, mit so umsichtiger Begleitung: Das Marianne van den Bosch Haus in Goch ist eine Vorsorge- und Rehabilitationsklinik für Mütter und Kinder, spezialisiert auf Mütter mit Kleinkindern bis sechs Jahren. Ärzte, Psychologen, Sozialpädagogen, Physiotherapeuten, Ernährungsberater, Heilpädagogen, Erzieher und Seelsorger kümmern sich während der Kur um psychosomatische Erkrankungen und Störungen in der Mutter-Kind-Bindung. Heute kümmert sich vor allem Bauer Bernd Verhoeven – um Abenteuer zum Anfassen.

Der Besuch auf die nahegelegene Weide führt die Kurgäste zur hochtragenden Kuh Katja. Der kleine Henry fühlt den Herzschlag des Kälbchens, die kleinere Angelina kann das kaum glauben. „Doch hier!“ Er hat wohl Recht. Wie im Ziegenstall ist auch zwischen den Kühen das ein oder andere Selfie Pflicht – so viele Tiere, so viel Natur, so nah dran. Kuh Katja ist schwanger, aber gemütlich. Und lässt die Kinder auf ihrem Rücken reiten. „100 Liter Wasser trinkt eine Kuh am Tag“, erzählt Bernd Verhoeven unterdessen – allgemeines Staunen.

Seit mehr als 500 Jahren ist der Rouenhof zwischen Kervenheim und Sonsbeck in Familienbesitz, seit 26 Jahren betreiben die Verhoevens Öko-Landbau. Bernd Verhoeven ist auf den Märkten der Umgebung eine Institution und auf seinem Hof ein routinierter und fröhlicher Gastgeber. Besuchergruppen gehören für ihn und seine Familie zum Alltag, mindestens einmal im Jahr kommt der WDR. Das jährliche Lämmerfest lockt Anfang März hunderte Besucher weit über die Region hinaus.

Zum Abschluss des Besuchs chauffiert er seine Besucher mit dem Trecker. Vorbei an Kälber- und Ferkelställen, vorbei an Gattern und Obstbäumen. Eine Runde über Feld und Wiese, eine Runde um den Hof. Die Gäste sind mit Feuereifer dabei. „Zu Beginn des Besuchs sind die Kinder manchmal etwas skeptisch“, erzählt Verhoeven. „Aber das schlägt schnell um. Sehr schnell.“ Kein Wunder: Der Nachmittag auf dem Rouenhof ist für Mütter und Kinder ein lehrreiches Abenteuer. „Davon erzählen sie mindestens den Rest des Tages“, freut sich Beatrix Lichtenberger. „Wahrscheinlich noch die ganze nächste Woche.“

 

Restaurantanbau - Mehr Platz und Komfort

10. Oktober 2016. Ein lang gehegter Wunsch wurde endlich Wirklichkeit. Das Marianne van den Bosch Haus hat ein neues Restaurant. Es ist schick und großzügig und entspricht den
neuesten architektonischen und technischen Anforderungen.

Nach intensiver Planung konnte jetzt der Neubau des Restaurants mit entsprechenden hauswirtschaftlichen Arbeitsräumen als Anbau an das bestehende Restaurant realisiert werden. In Zusammenarbeit mit einem Architekturbüro konnte eine optisch ansprechende und funktional allen Anforderungen moderner Küchentechnik und Hygiene entsprechende Lösung gefunden werden. Die Finanzierung des recht aufwendigen Projektes - viele behördliche Auflagen waren zu erfüllen – gelang mit Hilfe öffentlicher Fördermittel des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend und einer bedeutsamen Zuwendung der Fernsehlotterie.

Die ersten Kurgäste nach der Fertigstellung sind begeistert. Mütter und Kinder fühlen sich in den großzügigen hellen Räumlichkeiten wohl. Alles ist auf die Bedürfnisse von Müttern
mit kleinen Kindern ausgerichtet. Alle Kinder sitzen auf altersgerechten Tripp-Trapp-Stühlen, es gibt Kinderbesteck und Kindergeschirr. Im neuen Restaurant können sich die
Frauen eine Pause gönnen und in aller Ruhe einen leckeren Cappuccino oder Latte Macchiato genießen.

Wir freuen uns sehr, dass die Zufriedenheit mit den Räumlichkeiten und der Qualität des Essens in der standardisierten Befragung sprunghaft angestiegen ist. Die offizielle Einweihung des Neubaus erfolgte am 10.10.2016 mit einem Dankgottesdienst und einer anschließenden Feierstunde für alle am Bau Beteiligten und geladene Gäste aus Kirche, Politik und uns nahestehenden Organisationen.

Fotos Gebäude / Innenausbau: Weicken Architekten.



Neuer Krippenwagen

19. Februar 2016. Die Anschaffung unseres neuen Krippenwagens erfreut sowohl die Kinder in unserem Kinderland als auch die Mütter. Die Mütter können nun den Krippenbus auch in ihrer Freizeit ausleihen, um den schönen Niederrhein bei abenteuerlichen Spaziergängen zu erkunden.


ZDF zu Gast im Marianne van den Bosch Haus
Magazin „sonntags“ berichtete aus Goch über Mutter-Kind-Kuren

15. Juni 2015. Das ZDF-Magazin „sonntags“ hat im Rahmen einer Themensendung zum Thema „Wellness oder Kur“ über die Angebote des Marianne van den Bosch Hauses in Goch berichtet. „Das Geheimnis der MuKiKu - Warum Mutter-Kind-Kuren so wichtig sind“ lautete der Titel des rund dreiminütigen Beitrages, in dem das Team gemeinsam mit Müttern und Kindern die Arbeit im Mutter-Kind-Kurhaus erläuterte: von der Betreuung der Kinder im Kinderland über die medizinische Versorgung bis zu den verschiedenen Therapieangeboten.

Fazit des Beitrages: „Eine Mutter-Kind-Kur soll das Leben aller auf Dauer verändern. Gut, dass es solche Einrichtungen gibt!“

Im Mittelpunkt des ZDF-Magazins „sonntags“ stehen gesellschaftliche Wertvorstellungen, individuelle Lebensstile, religiöse und ethische Fragen. „Jede Sendung beleuchtet ein Thema aus mehreren Perspektiven. Das Spektrum reicht von gesellschaftlichem Engagement bis zu persönlichen Grenzerfahrungen. Es geht um die Werte, die das Leben prägen“, so das ZDF.

Der Beitrag über das Marianne van den Bosch Haus ist online in der der ZDF-Mediathek.


Marianne van den Bosch Haus dreifach zertifiziert:
Mutter-Kind-Kurhaus in Goch genügt höchsten Qualitätsmaßstäben

12. Februar 2015. Das Marianne van den Bosch Haus ist dreifach zertifiziert. Dem Mutter-Kind-Kurhaus in Goch gelang die erfolgreiche Rezertifizierung der beiden Siegel „DIN EN ISO 9001:2008“ und „system QM Eltern-Kind“ durch den TÜV Nord ohne Auflagen. Mit den beiden Zertifikaten wird vor allem die Güte des klinikeigenen Qualitätsmanagements bestätigt. Das Marianne van den Bosch Haus ist damit durch die Bundesanstalt für Rehabilitation weiterhin als Rehabilitationsklinik für psychische Störungen und Verhaltens-störungen (Psychosomatik) anerkannt.

Ebenfalls erfolgreich bestanden hat das Marianne van den Bosch Haus eine systemische Überprüfung nach den erst jüngst festgelegten Qualitätskriterien des Müttergenesungswerkes (MGW). Die Gocher Klinik gehört somit zu den ersten Einrichtungen bundesweit, die das neue "MGW Qualitätssiegel“ tragen dürfen. Es bestätigt „nachhaltige Qualitätssicherung“ und unterstreicht das spezifische Profil der Maßnahmen: „ganzheitlich, gendersensibel, vernetzt und nachhaltig“.




Bundesgesundheitsminister Gröhe besucht Marianne van den Bosch Haus: „Kurmaßnahmen mit nachhaltiger Wirkung“

Oktober 2014. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe besuchte in Begleitung der Kuratoriumsvorsitzenden des Müttergenesungswerkes Dagmar Ziegler die Mutter-Kind-Klinik „Marianne van den Bosch Haus“ in Goch, eine Einrichtung der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft. Die Gäste informierten sich vor Ort über die gesundheitliche Situation der Mütter und ihrer Kinder und das medizinischtherapeutische Konzept in den Kurmaßnahmen.

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe betonte unter dem Eindruck des Klinikbesuches: „Die Bewilligungsquoten bei Mutter-Kind-Kurmaßnahmen zur Vorsorge oder Rehabilitation haben sich stabilisiert. Mein Besuch und die Gespräche hier in Goch zeigen mir, wie wichtig diese Kurmaßnahmen sind.“

Beatrix Lichtenberger, Klinikleiterin der Mutter-Kind-Klinik Marianne van den Bosch Haus in Goch freute sich über den Besuch: „Wir erleben täglich, wie belastet die Mütter sind, wie sehr sie die ganzheitliche und geschlechtsspezifische Arbeit an ihrer Gesundheit benötigen. Auch die Arbeit an der Mutter-Kind-Beziehung ist in diesem Zusammenhang wichtig, denn wenn die Mutter krank ist, ist auch das Kind belastet. Immer wieder hören wir von Müttern, dass die Kurmaßnahme Anstöße für Veränderungen waren und nachhaltige Wirkung haben. Mit der Spezialisierung für Mütter mit ausschließlich Kleinkindern leisten wir in einer frühen Familienphase wichtige Beiträge zur Stabilisierung der Gesundheit in Familien und für die gesundheitliche Entwicklung von Kindern."

Das Müttergenesungswerk als gemeinnützige Stiftung hilft sehr konkret mit Kurvorbereitung, Kurmaßnahme und Nachsorgearbeit und bei Bedürftigkeit auch mit Spenden“, erläuterte Kuratoriumsvorsitzende Dagmar Ziegler, MdB, während des Besuches. „Weil das Gesundheitskonzept des Müttergenesungswerkes an den konkreten Belastungen aus der Familienarbeit und den Lebensbedingungen ansetzt, kann es auch anderen helfen, die in der Familie Sorgearbeit leisten. Deshalb sind auch Väter und Pflegende beim Müttergenesungswerk gut aufgehoben.“ Auf dem Programm der Gäste stand ein Klinikrundgang.

Im Anschluss begaben sich die Gäste in ein ausführliches Gespräch mit den Müttern und ExpertInnen des medizinischtherapeutischen Teams der Klinik. Sie sprachen über Lebens- und Gesundheitssituationen der Mütter und wie während der dreiwöchigen Kurmaßnahmen mit den Müttern und Kindern gearbeitet wird.

 

 
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