Unser Haus

Lage
Das an der Hagschen Poort liegende Herz-Jesu-Kloster Altenpflegeheim befindet sich im Zentrum der Stadt Kleve in unmittelbarer Nähe der Fußgängerzone und der neuen Klever Mitte, unweit der Wahrzeichen der Stadt Kleve, der Stiftskirche und der Schwanenburg. Banken, Postamt und Geschäfte sind in wenigen Minuten erreichbar. Der eigene Park lädt mit seinem alten Baumbestand und seiner ruhigen Lage zum Verweilen ein.

Räumlichkeiten
Die insgesamt 60 Heimplätze verteilen sich auf drei Wohnebenen, in denen die Bewohnerinnen und Bewohner ungestört und unbeein-trächtigt ihr eigenes Leben führen können. Auf Wunsch können eigene Möbel mitgebracht werden. In den einzelnen Wohnbereichen stehen gemeinsame Aufenthalts- und Speiseräume zur Verfügung.

Neubau
Auf dem zwischen Hagsche Poort und Backermatt liegenden Gelände des Herz-Jesu-Klosters wurde im Jahre 2000 in direkter Anbindung an das historische, unter Denkmalschutz stehende „Patrizierhaus“ die St.-Antonius-Residenz, eine Einrichtung für Betreutes Wohnen mit insgesamt 35 Ein- bzw. Zwei-Personen-Apartments errichtet.
Da der vorhandene Baukörper des Herz-Jesu-Kloster Altenpflegeheimes aufgrund seiner inneren Strukturen nicht an zeitgemäße Standards angepasst und umgebaut werden kann, wurde im Park unserer Einrichtung eine neue dreigeschossige Dauerpflegeeinrichtung mit 62 Pflegeplätzen errichtet und der bestehende Gebäudeteil, in dem sich die Pflegeplätze bisher befanden, abgerissen.

Die Freistellung des historischen Klostergebäudes stellt aus denkmal-pflegerischer Sicht einen Gewinn für die entstehende Gesamtanlage dar. Die zentrale und repräsentative Erschließung aller Gebäudeteile wird durch einen eingeschossigen gläsernen Eingangsbereich erreicht. Die zu beiden Grundstücksseiten, Hagsche Poort und Backermatt entstandenen, gut proportionierten Grünflächen können von den Bewohnern beider Einrichtungen entsprechend genutzt werden. In dem Verbindungsbau zwischen denkmalgeschütztem Bereich und Neubau wurden Gemeinschaftsflächen errichtet, die vielseitig genutzt werden können.

Die hell und freundlich gestalteten Wohnbereiche wurden in ihrer Funktionalität und ihrem Raumangebot den neuesten Erkenntnissen und Planungsstandards entsprochen. Auf 25 m² Gesamtfläche sind Wohn- und Schlafbereich sowie Naßzelle für jeweils einen Bewohner ausge-legt.

Die einzelnen Wohnbereiche verfügen über einen Wohn- und Speise-raum für jeweils 10 Personen sowie weitere Aufenthaltsbereiche und ein zusätzliches geräumiges Wohlfühlbad. Große Aufzüge erschließen die einzelnen Wohnbereiche, Gemeinschafts- und Therapieräume. Ein zentraler Schwesternarbeitsplatz, mehrere Pflegearbeits- und Lager-räume je Wohnbereich wurden berücksichtigt. Der Neubau hat nach-haltig zur Verbesserung der Lebensqualität der Bewohner und der Arbeitsqualität der Mitarbeiter beigetragen.

Zentraler Mittelpunkt beider Einrichtungen ist das historische Patrizierhaus in der Mitte der gesamten Wohnanlage, in dem eine Cafeteria eingerichtet wurde.

Neue Wohnform
Da sich die Ansprüche an das Wohnen in Altenpflegeeinrichtungen in den letzten Jahren deutlich verändert haben, kommen wir den Wünschen vieler Bewohnerinnen und Bewohner nach, auch bei Pflegebedürftigkeit die normale von zu Hause gewohnte Lebens- und Wohnqualität aufrecht zu erhalten. Ziel ist es, hauswirtschaftliche Tätigkeiten nahe am Bewohner zu organisieren, um dem Tag eine Struktur zu geben. Auch im Hinblick auf die künftig stark ansteigende Zahl an demenziell erkrankten Menschen spielen Normalität und Alltagsorientierung eine wichtige Rolle bei der Betreuung dieses Personenkreises.
Der Neubau wurde deshalb so geplant, dass die Realisierung der alltagsorientierten Wohnform Berücksichtigung finden konnte. Die einzelnen Etagen wurden so konzipiert, dass jeweils zwei Wohngruppen zu je 10 bis. 12 Personen gebildet wurden. Kleine überschaubare Wohngruppen fördern das Gemeinschaftsleben und schaffen Behaglichkeit. Den gemeinsamen Lebensmittelpunkt bildet das jeder einzelnen Wohngruppe zur Verfügung stehende gemütliche Wohnzimmer mit integriertem Essplatz und voll ausgestatteter Wohnküche. Rückzugsraum bietet das jeweilige Bewohnerzimmer, das auch mit eigenem Mobiliar ausgestattet werden kann.
Präsenzkräfte werden die Bewohner künftig diskret unterstützend über den Tag begleiten. Nach dem Motto der bewohnerorientierten Haus-wirtschaft können die Bewohner den Alltag gemeinsam erleben und dabei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten, wie dem gemeinsamen Erstellen von Speiseplänen, der Zubereitung von Mahlzeiten, dem Eindecken und Abräumen des Tisches, dem Spülen des Geschirrs, einfachen Näharbeiten, Wäsche falten und einräumen, Staub putzen usw. nachgehen. Das gemeinsame und von gegenseitiger Toleranz getragene Erleben des Alltags wirkt sich positiv auf die Stimmung der Bewohner aus und trägt zum selbstbestimmten Leben bei.
Das gemeinsame Erleben des Alltags und ein ausgewogener Mix aus beschäftigungstherapeutischen Maßnahmen bilden eine breite Basis für ein ausgefülltes Leben im Altenheim.

Geschichte
1750 : Erstmalige geschichtliche Erwähnung des Herz-Jesu-Klosters

1903 : Kauf des heute unter Denkmalschutz stehenden Patrizierhauses durch die Ordensgemeinschaft der Schwestern von der Göttlichen Vorsehung, Rheinische Ordensprovinz Kevelaer. Nutzung als Kur- und Erholungshaus für anfangs 12 Kurgäste.

1904 : Angliederung eines Haushaltspensionates für 25 Pensionäre.
Nutzung bis 1939.

Lazarett während des 2. Weltkrieges.

1944 : Starke Beeinträchtigung während der Bombardierung Kleves.
Nach dem Wiederaufbau Nutzung als Altenheim.

1961 : Der Erweiterungsbau wird seiner Bestimmung übergeben.

1996 : Trägerwechsel - Die Stiftung St.-Antonius-Hospital übernimmt das Altenheim Herz-Jesu-Kloster. Mit der Übernahme wird die Einrichtung in eine gemeinnützige GmbH umgewandelt. Alleiniger Gesellschafter ist die Stiftung St.-Antonius-Hospital Kleve.

2003 : Seit dem 01.01.2003 ist unser Altenpflegeheim Teil der „Katholische Kliniken im Kreis Kleve Trägergesellschaft mbH, Kleve“.


Leitung

Susanne Lamers


 



Pflegedienstleitung
Diana Pau

 

 

 

 

Neue Informationspflicht zur medizinischen Versorgung ab Januar 2014

Seit dem 01. Januar 2014 sind Pflegeeinrichtungen im Rahmen des § 114 Sozialgesetzbuch XI verpflichtet, Bewohner, Angehörige und Interessenten über die medizinische Versorgung im Haus zu informieren.

Dazu zählen die ärztliche, fachärztliche und zahnärztliche Versorgung, sowie die Arzneimittelversorgung in der Einrichtung.

In unserem Seniorenheim „Herz-Jesu Kloster“ liegt der Standard „Kooperation mit niedergelassenen Ärzten/Fachärzten/Zahnärzten/ Therapeuten und Krankenhäusern der Region“ zur Einsicht für Sie bereit.

Diese Offenlegung dient der Transparenz. Es handelt sich nicht um neue Leistungsangebote, sondern um eine Beschreibung des vorhandenen Angebots. Uns ist es wichtig, dass die Vorgehensweisen nachvollziehbar für Sie sind.

Wir stehen für Fragen und weitere Informationen zum Thema gern zur Verfügung. Sprechen Sie uns einfach an!