Stationäre Pflege

Pflege SeniorenPflegebedürftige Senioren wünschen einen selbstbestimmten, würdevollen Lebensabend. Unser Handeln richtet sich deshalb stets nach den individuellen Bedürfnissen der Menschen, die unsere Hilfe benötigen. Wir legen Wert auf eine ebenso menschliche wie professionelle Pflege, soziale Begleitung und persönliche Betreuung. Hierzu arbeiten unsere Pflegekräfte, Sozialarbeiter und Alltagsbegleiter Hand in Hand.

Konzeption

Ein Heim ist ein Lebensort, eine Lebenswelt, die für den Bewohner einen neuen Alltag bedeutet. Damit der Alltag eher wie zu Hause erfahren wird, haben wir uns entschlossen, nach dem Wohngruppenkonzept zu arbeiten. Nicht die pflegerische Versorgung bestimmt den Tagesablauf im Heim, sondern der Aspekt des Wohnens und der größtmöglichen eigenen Selbstständigkeit.

Es wurden kleinere Versorgungseinheiten geschaffen. Der Alltag dieser Wohngemeinschaften wird bestimmt durch gemeinsames Essen, Ab-, Aufräumen und spülen (Spülmaschine einräumen). Ein Angebot von verschiedenen Möglichkeiten der Beschäftigung wie Zeitung lesen, Brett-Spiele, Speisekomponenten zubereiten, Kuchen backen usw. schafft Anregung und Unterhaltung. Die Bewohner erfahren Begleitung und Unterstützung durch die „Präsenzkräfte“. Das gilt insbesondere auch für Bewohner mit einer dementiellen Erkrankung.

Die Pflegekräfte (Bezugspflegekräfte) begleiten den pflegebedürftigen Menschen von seiner Aufnahme bis zu seinem Auszug oder Tod.
Sie sind verantwortlich für die Informationssammlung, die Pflegeplanung und die Überprüfung der Wirksamkeit der Pflegemaßnahmen. Sie steuern den Pflegeprozess und sind demnach für die gesamte ganzheitliche Pflege und Betreuung der ihr zugeordneten Bewohner verantwortlich.


Leistungen

Die Leistungen der vollstationären Pflege beinhalten die medizinische und pflegerische Versorgung im Sinne des SGB XI. Vollverpflegung mit Frühstück, Mittagessen, Nachmittagskaffee, Abendessen und Zwischenmahlzeiten gehören dazu, ebenso wie das Bereitstellen von Getränken.

Die regelmäßige Zimmerreinigung und die Wäscheversorgung sind selbstverständlich. Die soziale Betreuung, zu der z. B. auch die Begleitung bei Einkäufen oder Spaziergängen gehört, wird durch die Mitarbeiter des Sozialdienstes übernommen. Regelmäßig und auf Wunsch übernehmen die Priester der verschiedenen Konfessionen seelsorgerische Aufgaben. Sie werden innerhalb der Einrichtung unterstützt durch unsere Ordensschwester Rita, insbesondere bei schwerer Erkrankung und im Sterbeprozess.

Alle angebotenen Leistungen werden im Rahmen der vollstationären Versorgung bezahlt. Es werden keine zusätzlichen Leistungen angeboten oder berechnet.


Aktiv sein

Neben der pflegerischen Versorgung und dem Speiseangebot ist es wichtig, dass unsere Bewohner animiert und motiviert werden. Sie sollen Freude an gemeinsamen Aktivitäten finden.

Das bedeutet für die praktische Arbeit: Erhaltung größtmöglicher Autonomie und Selbstbestimmung, Wiedererwerben und Erhalten der Fähigkeiten zur Lebensbewältigung und Förderung der Lebenszufriedenheit durch aktivierende Betreuung. Die Mitarbeiter des sozialen Dienstes bieten gezielte Einzelbetreuung und Gruppenangebote an.

Dazu zählen Gespräche zu bestimmten Themen oder Anlässen, basale Stimulation, 10-Minuten-Aktivierung usw. Für Gruppen werden z.B. Gymnastik, Spiele-Nachmittage, Singkreis, Gedächtnistraining und kleine Ausflüge angeboten. Einmal in der Woche finden eine Messfeier und eine Andacht in unserer Hauskapelle statt.

Größere Feierlichkeiten, wie zu Neujahr, Karneval, dem Patronatsfest zum Hl. Josef, Ostern, zum Sommer- und Oktoberfest, St. Martin, Advent und Weihnachten werden in den jeweiligen Wohngruppen gefeiert. Besucher und Angehörige sind dabei gern gesehene Gäste.