Ganzheitliche Beratung und Behandlung
Neue Knie- und sportmedizinische Sprechstunde am St.-Antonius-Hospital in Kleve
(19.05.2026) Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am St.-Antonius-Hospital Kleve erweitert ihr medizinisches Angebot um eine spezialisierte Knie- und sportmedizinische Sprechstunde. Die Sprechstunde richtet sich an alle Patientinnen und Patienten mit akuten oder chronischen Kniebeschwerden. Sie umfasst eine gezielte Diagnostik sowie individuelle Behandlungskonzepte für Verletzungen und Erkrankungen des Kniegelenks.
Wenn das Kreuzband reißt, der Meniskus verletzt ist oder das Knie nach sportlicher Belastung dauerhaft schmerzt, gerät der Alltag häufig aus dem Gleichgewicht. Das Knie ist das größte Gelenk des menschlichen Körpers und täglich hohen Belastungen ausgesetzt. Entsprechend vielfältig sind die Verletzungsmuster und Beschwerden: von Meniskusverletzungen und Kreuzbandrissen über Knorpelschäden bis hin zu Instabilitäten oder chronischen Überlastungssyndromen.
Eines haben jedoch alle Kniebeschwerden gemeinsam: Sie sollten frühzeitig und gezielt behandelt werden. Eine schnelle und präzise Diagnostik kann entscheidend dazu beitragen, die Funktion des Kniegelenks langfristig zu erhalten und Folgeschäden wie frühzeitigen Gelenkverschleiß zu vermeiden. Für Menschen am Niederrhein bedeutet die neue Spezialsprechstunde deshalb vor allem eines: hochqualifizierte und wohnortnahe Versorgung.
Die Knie- und sportmedizinische Sprechstunde findet mittwochs von 9:00 bis 13:00 Uhr nach Terminabsprache im Ambulanzzentrum des St.-Antonius-Hospitals statt.
Umfassende Beratung und Behandlung durch erfahrene Fachärzte
In der neuen Knie- und sportmedizinischen Sprechstunde beraten und behandeln die drei Oberärzte Christian Philipps, Dr. Ezra Böhm und Drs. Leonard Föhr die Patientinnen und Patienten umfassend: von der ersten Diagnostik über die Therapieplanung bis hin zur Nachbehandlung und Rehabilitation. Das Ärzteteam verfügt über jahrelange Erfahrung in der arthroskopischen, minimalinvasiven Kniegelenkbehandlung und Endoprothetik.
Was das Team zusätzlich verbindet: Die Ärzte haben selbst viele Jahre lang aktiv Sport betrieben und kennen sportbedingte Verletzungen daher nicht nur aus medizinischer Sicht, sondern teilweise auch aus persönlicher Erfahrung.
„Wir wissen aus eigener Erfahrung, welche Bedeutung ein gesundes Knie für Alltag, Beruf und Sport hat. Unser Ziel ist es, den Menschen in der Region eine moderne, spezialisierte und möglichst gelenkerhaltende Versorgung auf hohem Niveau anzubieten“, erklärt Dr. Ezra Böhm.
Alles Wichtige zur Knie- und sportmedizinischen Sprechstunde auf einen Blick
- Tag: mittwochs nach Terminabsprache
- Zeit: 09:00 – 13:00 Uhr
- Ort: Ambulanzzentrum des St.-Antonius-Hospital
- Ärzte: Christian Philipps, Dr. Ezra Böhm, Drs. Leonard Föhr
- Terminvereinbarung: telefonisch unter 02821/490-1180
Schwerpunkt auf gelenkerhaltender Kniechirurgie und Sportverletzungen
In der Sprechstunde stehen moderne gelenkerhaltende und arthroskopische Verfahren im Mittelpunkt. Dazu gehört insbesondere die Behandlung von:
- Kreuzbandverletzungen
- Meniskusverletzungen
- Knorpelschäden
- komplexen Bandverletzungen
- sportbedingten Knieverletzungen
- Instabilitäten der Kniescheibe/Luxationen
Im Rahmen der Sprechstunde erfolgen ausführliche klinische Untersuchungen und spezielle Funktionstests. Bei Bedarf werden ergänzende Ultraschalluntersuchungen durchgeführt. Bereits vorhandene Befunde, wie beispielsweise MRT- oder Röntgenbilder, sollten zur Beurteilung mitgebracht werden. Auf Grundlage aller Befunde erstellen die behandelnden Ärzte einen individuellen Therapieplan. Dabei prüfen sie stets, ob eine konservative Behandlung möglich ist oder ein operativer Eingriff sinnvoll ist.
Der Schwerpunkt liegt auf kniegelenkerhaltenden Operationen sowie arthroskopischen Eingriffen wie Kreuzbandrekonstruktionen, Meniskusrefixationen und -teilentfernungen sowie der Therapie von Knorpelschäden.
Starke Vernetzung für bestmögliche Versorgung
Neben der engen Zusammenarbeit mit niedergelassenen Orthopädinnen und Orthopäden der Region bestehen bei hochkomplexen Fragestellungen gute Kontakte zu spezialisierten sportorthopädischen Zentren und Kliniken der Maximalversorgung. So profitieren Patientinnen und Patienten von einer starken regionalen und überregionalen Vernetzung sowie modernen Behandlungskonzepten auf aktuellem medizinischem Stand.