Strategische Schlüsselfunktion
Annabell Venhoven leitet neue Stabsstelle Zentrales Belegungsmanagement
Die Katholische Karl-Leisner-Trägergesellschaft stellt sich für die Zukunft der stationären Versorgung auf: Mit Annabell Venhoven besetzt der Gesundheitsanbieter die neu geschaffene Stabsstelle Zentrales Belegungsmanagement (ZBM) mit einer erfahrenen Pflegemanagerin. In dieser strategischen Schlüsselfunktion ist Venhoven für alle drei Krankenhäuser der Trägergesellschaft verantwortlich (St.-Antonius-Hospital Kleve, Wilhelm-Anton-Hospital Goch und Marienhospital Kevelaer). Sie berichtet direkt an die Geschäftsführung.
Das Zentrale Belegungsmanagement bildet die Schnittstelle zwischen den Bereichen Medizin, Pflege und Verwaltung. Als Schaltzentrale steuert es die gesamte Patientenführung: von der geplanten Aufnahme über die Bettenbelegung auf den Stationen und die OP-Planung bis hin zur Entlassung. Anstelle der dezentralen Planung einzelner Abteilungen sorgt das Belegungsmanagement für eine hausübergreifende Koordination.
Die Aufgaben der neuen Stabsstelle konzentrieren sich auf spürbare Vorteile für Patientinnen und Patienten:
- Planungssicherheit: Das Zentrale Belegungsmanagement schafft mehr Transparenz und Übersicht. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies, dass das Risiko von kurzfristigen Terminverschiebungen weiter sinkt.
- Schnellere Aufnahme: Ein optimierter und zentral gesteuerter Planungsprozess reduziert die Wartezeiten am Aufnahmetag für Patientinnen und Patienten auf ein Minimum.
- Schlankere und abgestimmte Prozesse: Die Etablierung des ZBM als zentrale Schnittstelle minimiert Reibungsverluste und Verzögerungen. Für Patientinnen und Patienten verbessert sich damit die Gesamterfahrung.
Vorteile: höhere Versorgungsqualität und kürzere Wartezeiten
Ein professionelles Belegungsmanagement verbessert die Versorgungsqualität der Patienten. „Ein modernes Belegungsmanagement stellt sicher, dass Patienten in unseren Häusern durch abgestimmte Abläufe und Prozesse eine positive Gesamterfahrung haben“, erklärt die neue Stabsstellenleiterin Annabell Venhoven. „Wenn Abläufe abgestimmt ineinandergreifen, bedeutet das vor allem weniger Stress für Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen.“
Auch für alle Mitarbeitenden bedeutet das Zentrale Belegungsmanagement eine Arbeitserleichterung. Abgestimmte Abläufe reduzieren zusätzliche und teils redundante Koordinationsprozesse, wodurch alle Kolleginnen und Kollegen entlastet werden.
Venhoven bringt fundierte Expertise und Führungserfahrung mit
Mit Annabell Venhoven gewinnt die Katholische Karl-Leisner-Trägergesellschaft eine ausgewiesene Expertin für diese zentrale Position. Die examinierte Krankenschwester war mehr als 25 Jahre lang in verschiedenen Funktionen im St.-Willibrord-Spital in Emmerich tätig, unter anderem im Belegungsmanagement und in der Pflegedirektion. Anschließend war sie Pflegedienstleiterin bei den pro homine Senioreneinrichtungen in Wesel.
Venhoven verfügt zudem über einen Bachelor-Abschluss in Pflegemanagement. Die Kombination aus profunder Praxiserfahrung und betriebswirtschaftlichem Know-how qualifiziert sie optimal für die Steuerung der komplexen Prozesse im modernen Krankenhausbetrieb.
Sadık Taştan, Sprecher der Geschäftsführung, betont die Bedeutung dieser Personalie:
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Annabell Venhoven die ideale Besetzung für diese strategisch entscheidende Position gefunden haben. Durch ihre fundierte Expertise und ihre langjährige Erfahrung ist sie die perfekte Brückenbauerin zwischen dem klinischen Alltag und der prozessualen Steuerung. Das Zentrale Belegungsmanagement ist ein zentrales Element unserer künftigen Entwicklung: Wir wollen unsere Ressourcen so klug nutzen, dass wir unseren Versorgungsauftrag gegenüber unseren Patientinnen und Patienten optimal erfüllen und gleichzeitig unsere Teams auf den Stationen spürbar entlasten können. Mit Frau Venhoven haben wir eine starke Führungspersönlichkeit gewonnen, die die richtige Mischung aus Erfahrung, Empathie und operativer Kompetenz mitbringt.“