Luftaufnahme des Marienhospitals Kevelaer.

Katholisches Karl-Leisner-Klinikum
Spitzenmedizin für die Region: Neuer Chefarzt Martin Steinmetz etabliert interdisziplinäres Gefäßzentrum

(23.06.2026) Die Klinik für Allgemeine Innere Medizin und interventionelle Angiologie am Marienhospital Kevelaer steht unter neuer Leitung: Seit Oktober 2025 verantwortet Priv.-Doz. Dr. med. Martin Steinmetz als Chefarzt die Fachabteilung. Er hat die Nachfolge von Dr. Kerner angetreten, der die Klinik über mehr als drei Jahrzehnte hinweg maßgeblich geprägt hat. Mit Dr. Steinmetz gewinnt die Katholische Karl-Leisner-Trägergesellschaft (KKLE) einen ausgewiesenen Experten für Gefäßmedizin. Nachdem Dr. Steinmetz in seiner neuen Rolle angekommen ist, stellt er die Weichen für die Zukunft: Der neue Chefarzt strebt den Ausbau der Klinik zu einem zertifizierten, interdisziplinären Gefäßzentrum an, um die medizinische Versorgung der Menschen in der Region weiter zu verbessern.

„Die Angiologie nimmt in der modernen Gefäßmedizin eine zentrale Rolle ein, ist als eigenständige klinische Struktur in Deutschland jedoch bislang nicht überall etabliert. Gerade außerhalb universitärer oder großstädtischer Zentren besteht ein besonderer Bedarf an spezialisierten, wohnortnahen Versorgungsangeboten“, erklärt Dr. Steinmetz und nennt damit einen der Gründe für seinen Wechsel zum Karl-Leisner-Klinikum. Hier treffe er auf eine medizinische Qualität und ein eingespieltes Team aus hochqualifizierten Pflege- und Wundexperten sowie Ärzten, das den Vergleich mit großen Zentren nicht scheuen muss. „Das attraktive, fachübergreifende Klinikkonzept und das starke Netzwerk im gesamten KKLE-Verbund machen diese eingespielte Struktur zu einem echten Gewinn für die Gefäßmedizin in der Region.“

Priv.-Doz. Dr. med. Martin Steinmetz ist neuer Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und interventionelle Angiologie.

Vom Universitätsklinikum an den Niederrhein

Der gebürtige Bonner blickt auf eine beeindruckende Laufbahn zurück: Nach Stationen an den Universitätskliniken in Bonn und Essen sowie einem Forschungsaufenthalt in Paris war er zuletzt als Oberarzt bei den Knappschaft Kliniken des Universitätsklinikums Bochum tätig. Der Doppel-Facharzt für Innere Medizin und Angiologie sowie für Innere Medizin und Kardiologie bringt eine klare Philosophie mit: „Mir ist der interdisziplinäre, ganzheitliche Blick auf den Patienten extrem wichtig. Wir behandeln Menschen, keine isolierten Krankheitsbilder. Das Katholische Karl-Leisner-Klinikum bietet dafür mit seinem starken Netzwerk ideale Voraussetzungen“, betont Steinmetz.

Prävention als Herzensangelegenheit

Ein besonderer Schwerpunkt von Martin Steinmetz liegt auf der Früherkennung. In enger Kooperation mit Dr. Ufuk Gündug, Chefarzt der Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Diabetologie, Hypertensiologie, Lipidologie und Infektiologie, forciert er Präventionsformate. „Natürlich helfen wir den Kranken im Marienhospital mit modernen Behandlungsmethoden und Therapien. Mein Ziel ist es aber auch, durch gezielte Risikobewertung und Vorsorge dafür zu sorgen, dass Menschen gar nicht erst stationär aufgenommen werden müssen“, sagt der Chefarzt. Hierzu bietet die Klinik niedrigschwellige Angebote wie eine tägliche Angiologie- und Wundambulanz-Sprechstunde an.

Vision: Ein zertifiziertes Gefäßzentrum für die Region

Für die nähere Zukunft hat Dr. Steinmetz eine klare Vision: Das bereits etablierte interdisziplinäre Wundzentrum soll zu einem zertifizierten, überregionalen Gefäßzentrum ausgebaut werden. Der Prozess dazu ist bereits angestoßen. Ein solches Zentrum bündelt die Expertise von Gefäßchirurgen, Angiologen und Radiologen. „Wir haben im KKLE-Verbund alle Disziplinen vor Ort. Dieses Potenzial wollen wir nutzen, um Menschen in der Region und darüber hinaus mit dem interdisziplinären Gefäßzentrum modernste Behandlungsmethoden, individuelle Therapien und eine optimale Versorgung anzubieten“, erklärt der zweifache Familienvater.

Dr. Martin Steinmetz im Gespräch mit einem Patienten.

Menschlichkeit im Fokus

Für den neuen Chefarzt steht neben hohen Behandlungsstandards der Dialog mit den Patienten im Mittelpunkt. „Wir nehmen die Sorgen, Nöte und Ängste der Menschen ernst und gehen empathisch darauf ein. Anstatt von oben herab zu dozieren, erklären wir immer, was wir tun, und erstellen gemeinsam mit dem Patienten einen Behandlungsplan“, verspricht er.Ein besonderes Anliegen ist Steinmetz der enge Austausch mit den Haus- und Fachärzten der Region. Viele Kolleginnen und Kollegen hat er bereits persönlich besucht. Sein Credo: „Gemeinsam schaffen wir eine optimale Versorgung für die Menschen am Niederrhein.“

Ein echter Gewinn für die Region

Sadık Taştan, Sprecher der Geschäftsführung der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft, sieht in der Personalie einen echten Gewinn für die Region:
„Wir freuen uns, mit Priv.-Doz. Dr. med. Martin Steinmetz einen ausgewiesenen Experten und erfahrenen Angiologen und Kardiologen für die Leitung unserer Klinik gewonnen zu haben. Die spezialisierte Gefäßmedizin hat in unserem Klinikum eine lange Tradition und sorgt seit jeher dafür, dass die Menschen im Kreis Kleve für hochmoderne Behandlungen keine weiten Wege in die Großstädte auf sich nehmen müssen. Mit Dr. Steinmetz sichern wir diese hohe Qualität und gehen konsequent den nächsten Schritt: Mit dem mittelfristig geplanten interdisziplinären Gefäßzentrum können die Menschen in der Region eine noch schnellere, präzisere und rundum umfassende Versorgung erwarten. Mit seiner Fachexpertise und seinem tiefen Verständnis für eine empathische Medizin auf Augenhöhe stärkt Dr. Steinmetz genau das, wofür die KKLE steht: Beste medizinische Versorgung mit Menschlichkeit, direkt hier in der Region."