Café Lebensfreude am Wilhelm-Anton-Hospital Goch am 6. Oktober
Oberarzt Frank Marcus Czeckay stellt schonende Therapie bei Harninkontinenz vor
(28.09.2026) In Deutschland leiden sechs bis acht Millionen Frauen unter Harninkontinenz. Für eine individuelle Therapie dieser „Blasenschwäche” sind neben viel Erfahrung auch eine sorgfältige Diagnostik erforderlich. Am 6. Oktober stellt Frank Marcus Czeckay am Wilhelm-Anton-Hospital Goch mit der Urolon-Therapie eine schonende, minimalinvasive Behandlungsmöglichkeit vor. Im Café Lebensfreude erklärt der Oberarzt der Frauenklinik am Katholischen Karl-Leisner-Klinikum, für wen diese Behandlung sinnvoll ist und wie sie den ungewollten Urinverlust reduziert.
Bei der Urolon-Therapie wird ein biologisch abbaubares Implantat (Urolon) gezielt in die Harnröhre eingebracht, um den Verschlussmechanismus zu stärken. Die Behandlung dient der Therapie der Belastungsinkontinenz bei Frauen und wird unter Lokalanästhesie durchgeführt. Dabei wird kein Fremdkörper eingesetzt. Urolon ist ein bioresorbierbarer Harnröhrenfüller, der sich in körpereigenes Gewebe umwandelt.
Café Lebensfreude – Gesundheit im Gespräch
Das Café Lebensfreude findet jeden ersten Dienstag im Monat im Wilhelm-Anton-Hospital in Goch statt. In einem geschützten und vertrauensvollen Rahmen können sich Interessierte hier über die vielfältigen Möglichkeiten der Prävention, Versorgung und Behandlung von Harn- und Stuhlinkontinenz informieren.
Nach dem Fachvortrag von Frank Marcus Czeckay haben die Gäste Gelegenheit, Fragen zum Thema zu stellen und sich an der Diskussion zu beteiligen. Der gemeinschaftliche Austausch kann einen wertvollen Beitrag zur Bewältigung individueller Herausforderungen leisten.
Das Café Lebensfreude ist ein Angebot der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft (KKLE). Claudia Rühl, KKLE-Pflegeexpertin für Kontinenz, steht als Ansprechpartnerin zur Verfügung und begleitet das Format.