Luftaufnahme des Marienhospitals Kevelaer.

Katholisches Karl-Leisner Klinikum investiert 1,5 Millionen Euro am Standort Kevelaer
Marienhospital Kevelaer erhält einen neuen Magnetresonanztomographen (MRT)

(16.09.2026) Das Marienhospital Kevelaer erhält einen neuen Magnetresonanztomographen (MRT). Die Magnetresonanztomographie zählt zu den wichtigsten bildgebenden Diagnoseverfahren der modernen Medizin und ermöglicht besonders präzise Darstellungen von Organen, Gefäßen und Gewebestrukturen. Insgesamt investiert die Katholische Karl-Leisner-Trägergesellschaft (KKLE) rund 1,5 Millionen Euro in die Modernisierung des Standorts Kevelaer.

KKLE-Geschäftsführer Sadık Taştan betont die Bedeutung für den Standort Kevelaer: „Wir haben im Zuge der Vorstellung unseres Projektes KarL32 den Menschen in Kevelaer und Goch versprochen, dass wir fortlaufend in modernste Ausstattung und die hellsten Köpfe an beiden Standorten investieren. Heute lösen wir einen Teil dieser Zusage ein.“

Mit einem Schwerlastkran wurde das neue MRT am Dienstag an seinen künftigen Einsatzort im Marienhospital Kevelaer gebracht. Das rund fünf Tonnen schwere Gerät zählt zu den technisch anspruchsvollsten Großgeräten in der modernen Medizin.

Das Team des Marienhospitals Kevelaer freut sich über den neuen Magnetresonanztomographen (MRT). (Foto: KKLE/Thomas Momsen)

Die Vorteile der MRT-Plattform

Hospital Managerin Eva Ullmann erläutert die Vorteile des neuen MRT: „Das neue Gerät ist ein echter Fortschritt für unsere Patientinnen und Patienten. Wir haben uns bewusst für eine Variante mit einem besonders großzügigen Durchmesser von 70 Zentimetern entschieden. Dadurch profitieren insbesondere Menschen mit Platzangst von einer angenehmeren Untersuchungsumgebung. Gleichzeitig arbeitet das Gerät deutlich geräuschärmer als viele ältere Systeme und trägt so zu einer entspannteren Untersuchung bei. Auch diagnostisch eröffnet die neue MRT-Plattform modernste Möglichkeiten, unter anderem durch eine KI-gestützte Bildrekonstruktion, die eine hohe Bildqualität bei gleichzeitig kurzen Untersuchungszeiten ermöglicht.“

KKLE-Geschäftsführerin Dr. Sabine Kisselbach ordnet die Investition ein: „Diese Anschaffung ist weit mehr als der Austausch eines Geräts. Wir investieren gut 900.000 Euro in ein hochmodernes MRT-System und weitere 600.000 Euro in die hierfür notwendigen Umbaumaßnahmen am Standort Kevelaer. Damit stärken wir die medizinische Infrastruktur unseres Marienhospitals nachhaltig und schaffen die Voraussetzungen, den Menschen in der Region auch künftig eine Diagnostik auf höchstem Niveau anbieten zu können.“

Der Einbau und die Inbetriebnahme des neuen MRT werden voraussichtlich rund drei Wochen in Anspruch nehmen. Anschließend wird das Gerät von nahezu allen medizinischen Fachabteilungen des Marienhospitals genutzt werden.