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Umzug in das neue Franziskus-Haus steht bevor
Zwei Neubauten für zeitgemäße Pflege

(28.04.2021) Die Bewohner des Klever Franziskus-Hauses ziehen um – jedenfalls zum Teil: Nach 20 Monaten Bauzeit füllt sich das neue Franziskus-Haus ab 3. Mai mit Leben. Der großzügige Neubau in der Spyckstraße bietet komfortable Einzelzimmer für 60 Bewohner. Die Kosten für den Neubau in Sichtweite des Mutterhauses der Franziskusschwestern betragen etwa 9,2 Millionen Euro.

Freuen sich über den gelungenen Neubau des Franziskus-Hauses: Einrichtungsleiter Thomas Venmanns, Pflegedienstleiterin Melanie Claßen-Wichert und Geschäftsführer Alexander Noack (v.l.).

Auf dem Weg in moderne und zeitgemäße Gebäude werden die 100 Bewohner des „alten“ Franziskus-Hauses aufgeteilt, 40 Bewohner warten deshalb noch einige Monate auf ihren Umzug. Voraussichtlich im Dezember 2021 beziehen sie das neue Seniorenzentrum Veronika in Kleve-Rindern.

„Für Bewohner und Mitarbeiter sind die Umzüge ein wichtiger Schritt“, weiß Alexander Noack, Geschäftsführer des Trägers Franziskus GmbH. „Wir sind von den neuen Häusern und den neuen Möglichkeiten begeistert. Sie bieten alle Voraussetzungen für eine zeitgemäße Pflege und Betreuung.“

Die Neubauten waren notwendig: 99 Pflege-Plätze bietet das „alte“ Franziskus-Haus aktuell. Das Gebäude (Baujahr 1977) entspricht dabei nicht mehr den Anforderungen, die Bewohner und Mitarbeiter an eine moderne Pflegeeinrichtung haben. Vor allem die kleinteilige Bauweise verhinderte die Umsetzung moderner Pflege- und Betreuungskonzepte.

Mit dem Bezug des Neubaus am 3. Mai steht nun die Umstellung des Franziskus-Hauses auf das Wohngruppenprinzip an: Große und gemütliche Wohnküchen mit Essbereich sind die Herzstücke der Wohnbereiche. Sie heißen wie bekannte Klever Sehenswürdigkeiten – Schwanenburg oder Elsabrunnen. Die Bewohner treffen sich hier in Kleingruppen zu den Mahlzeiten und für gemeinschaftliche Aktivitäten.

Dass die Bauarbeiten für den zweiten Ersatzneubau, für das Seniorenzentrum Veronika in Kleve-Rindern, etwa acht Monate länger dauern als ursprünglich geplant, liegt an historischen Fundstücken. Bei Erdarbeiten wurden Teile einer römischen Villa gefunden, die sorgfältig gesichtet, abgetragen und gesichert wurden.

Tagespflege bleibt an ihrem Platz

Die Tagespflege des Franziskus-Hauses behält weiterhin ihren Platz im Altbau. In der teilstationären Tagespflege des Franziskus-Hauses werden Menschen mit und ohne Demenz betreut. Die Gäste werden vom Fahrdienst morgens an der eigenen Haustüre abgeholt und abends zurückgebracht – jede Woche von Montag bis Freitag. „Vor allem für pflegende Angehörige ist die Tagespflege eine große Entlastung und Unterstützung“, weiß Thomas Venmanns, Leitung des Franziskus-Hauses.

Der Tagesablauf orientiert sich dabei immer am Alltag der Senioren, die Gäste unterstützen sich zum Teil gegenseitig. Das Angebot ist vielseitig und reicht von Bewegungsangeboten über Erinnerungsarbeit, Koch- und Backangebote, kreatives Gestalten bis hin zur individuellen Einzelbetreuung der Gäste. Interessenten für die Tagespflege können sich melden unter 02821 716-933.

Katholisches Alten- und Pflegehilfenetzwerk am Niederrhein (KAN)

Das Seniorenzentrum Franziskus-Haus gehört zum Katholischen Alten- und Pflegehilfe-Netzwerk am Niederrhein (KAN). Unter dem Dach des KAN versammeln sich u.a. mehr als 20 Pflegeeinrichtungen und Wohnanlagen für Senioren in den Kreisen Kleve und Wesel, ein Pflegezentrum zur ambulanten Betreuung und ein ambulanter Hospizdienst. Träger des Franziskus-Hauses ist die Franziskus GmbH.