Förderverein Hospiz Kleve unterstützt Hospiz bei Betriebskosten
Zevens-Stiftung spendet 500.000 Euro

(11.02.2021) Die Zevens-Stiftung hat im Rahmen einer großzügigen Spende ihre Unterstützung für die Hospizarbeit zugesagt: 25.000 Euro pro Jahr stellt die Stiftung dem Förderverein Hospiz Kleve in den nächsten 20 Jahren bereit. Die Gesamtsumme von 500.000 Euro hilft, die laufenden Betriebskosten des sehnlich erwarteten stationären Hospizes zu decken, das die Katholische Karl-Leisner-Stiftung im und am ehemaligen Pfarrhaus in Donsbrüggen errichtet.

Dr. Angelika Mosch-Messerich, erste Vorsitzende des Fördervereins, bedankte sich bei ​Jochen Koenen und Benno Hufschmidt (v.l.) von der Zevens Stiftung für die großzügige Spende.

„Die auf lange Sicht ausgerichtete Spende der Zevens-Stiftung nimmt eine große finanzielle Last von den Betreibern, die sich somit voll und ganz auf ihre Kernaufgabe konzentrieren können“, freut sich Dr. Angelika Mosch-Messerich, erste Vorsitzende des Fördervereins. „Nämlich die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen, die Schwerstkranke und Sterbende benötigen.“

Der Förderverein Hospiz Kleve wird mit dem Geld den bald anlaufenden Hospizbetrieb in Kleve-Donsbrüggen mitfinanzieren. Die Betriebskosten eines Hospizes werden zu 95 Prozent von den Krankenkassen getragen, eine Lücke von 5 Prozent muss Jahr für Jahr mit Spenden gedeckt werden. Die Inanspruchnahme der Hospizleistungen bleibt für die Gäste des Hauses damit kostenfrei.

Die Katholische Karl-Leisner Stiftung errichtet im und am ehemaligen Pfarrhaus in Donsbrüggen ein stationäres Hospiz. Das Haus wird schwer kranken und sterbenden Menschen Platz bieten. Der Bedarf für ein solches Hospiz im nördlichen Kreis Kleve ist groß. Deshalb unterstützt der Förderverein Hospiz Kleve die Errichtung und künftigen den Betrieb des Hospizes nach Kräften.

Das geplante Hospizgebäude vereint alt und neu: Zwölf Einzelzimmer werden Platz in einem modernen Anbau des Pfarrhauses finden. Die Planung des modern-geschwungenen Neubaus sieht helle und großzügige Räumlichkeiten vor. Bodentiefe Fenster ermöglichen einen unverstellten Blick in den Bauern- und Staudengarten, der das Hospiz künftig großzügig umschließen wird. Das altehrwürdige Pfarrhaus selbst wird kernsaniert und vor allem als Wirtschafts- und Verwaltungsgebäude dienen.