Letzte-Hilfe-Kurs im St. Nikolaus-Hospital Kalkar
Wie hilft man einem Menschen, der im Sterben liegt?

(27.02.2019) Dass man nach Unfällen Erste Hilfe leistet, ist selbstverständlich. Doch wie kann man einem Menschen helfen, der im Sterben liegt? In Zusammenarbeit mit dem Hospizdienst „Die Pusteblume“ aus Wuppertal bieten das St. Nikolaus-Hospital Kalkar und das Hospiz am St.-Antonius-Hospital Kleve am 14. März um 18 Uhr im St. Nikolaus-Hospital einen „Letze-Hilfe-Kurs“ an.

Eine junge Hand streichelt eine alte Hand.
Der Letzte-Hilfe-Kurs soll ermutigen, auf einen sterbenden Nachbarn, Freund oder Angehörigen offen und anteilnehmend zuzugehen

„Der Tod ist ein Ereignis, das man gerne verdrängt“, weiß Katharina Ruth vom Hospizdienst „Die Pusteblume“. „Und das, obwohl es unweigerlich eintritt, für jeden. Das Wissen um die Sterbebegleitung ist in unserer Zeit mehr oder weniger abhandengekommen.“

Dabei ist Sterbebegleitung keine Wissenschaft für Experten: Im Letzte-Hilfe-Kurs lernen Interessierte, was sie tun können, wenn nahestehende Menschen sterben. Themen des dreistündigen Kurses sind u.a. das Sterben als ein Teil des Lebens, Vorsorgen und Entscheiden, Leiden lindern und Abschied nehmen. Dazu gehören Fragestellungen wie: Was braucht ein sterbender Mensch? Was braucht er nicht? Wie gehe ich auf einen sterbenden Menschen zu? Wie gehe ich mit der Situation um?

„Der Kurs soll ermutigen, auf einen sterbenden Nachbarn, Freund oder Angehörigen offen und anteilnehmend zuzugehen“, so Dorothee Beutler, Hospizkoordinatorin des Hospizes am St.-Antonius-Hospital Kleve.

Der Kurs findet in der Reihe „Treffpunkt Foyer“ statt, mit der das St. Nikolaus-Hospital in regelmäßigen Abständen zur Information und zum Austausch einlädt. Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten: 02824 17-260 oder info.nhk@kkle.de.