Arthrose: Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie informiert
Wenn die Gelenke zu sehr schmerzen

(07.10.2019) Wer an Arthrose leidet, weiß: Jede kleine Bewegung kann eine große Qual sein. Spaziergänge, Fahrradtouren oder Gartenarbeit – für die meisten Menschen ganz alltägliche Tätigkeiten – scheinen kaum zu bewältigen. Das Team der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums informiert am 17. Oktober um 17 Uhr im Klever Kolpinghaus zu aktuellen Behandlungs- und Operationsmöglichkeiten.

Es gibt viele Möglichkeiten, eine Arthrose zu behandeln oder gar nicht erst entstehen zu lassen.

Es gibt viele Möglichkeiten, eine Arthrose zu behandeln oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Oft ist der Gelenkverschleiß allerdings altersbedingt. Auch Fehlstellungen wie X- oder O-Beine, ein Unfall, Vererbung oder Überlastung können die Erkrankung begünstigen.

Der Lebensstil spielt ebenfalls eine Rolle: Übergewicht etwa schadet den Gelenken. „Je geringer das Gewicht, desto geringer der Druck auf die Gelenke“, sagt Chefarzt Prof. Dr. Sebastian Gehrmann. „Bewegung und eine gesunde Ernährung können den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.“ Weitere konservative Behandlungsmethoden sind Medikamente, Bandagen, Einlagen, Akupunktur und Physiotherapie.

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie mit Standorten im St.-Antonius-Hospital Kleve und Marienhospital Kevelaer ist als zertifiziertes Endoprothetikzentrum auf den Gelenkersatz für Hüfte und Knie spezialisiert.

„In einer langen Reihe von Behandlungsmöglichkeiten ist eine Operation allerdings immer die letzte Option“, so Dr. Thomas Bertrams, leitender Oberarzt der Klinik und ärztlicher Leiter des Endoprothetikzentrums. Das Spektrum reicht dabei von gelenkerhaltenden Operationen bis zum kompletten Gelenkersatz. Wenn möglich, werden die Operationen minimal-invasiv und damit für Patienten sehr schonend vorgenommen.

Der Eintritt zur Informationsveranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.