Förderverein Hospiz veranstaltet Benefizkonzert in der Viller Mühle
Vier Bands spielen für das Leben

(11.09.2019) Mit viel ärztlicher Unterstützung veranstaltet der Förderverein Hospiz am St.-Antonius-Hospital am 2. Oktober 2019 ab 19 Uhr ein Benefizkonzert in der Viller Mühle. Vier lokale Bands – 2&2, Milltower, Cheap Derry Stain und Ted’s Basement Connection – spielen unentgeltlich für den guten Zweck: die Einrichtung des stationären Hospizes in Kranenburg.

Vier Bands für das Leben: 2&2, Milltower, Cheap Derry Stain und Ted’s Basement Connection spielen für den Förderverein Hospiz am St.-Antonius-Hospital.

Mit Dr. Norbert Bayer (Kleve / Kevelaer), Dr. Henning Woitge (Kleve), Dr. Markus Souvignier (Kranenburg) und Dr. Ralf Nieder (Emmerich) sind gleich vier Mediziner als Musiker aktiv. „Wir Ärzte möchten die Hospizidee aktiv unterstützen“, so Dr. Norbert Bayer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Nephrologie des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums. „Aus unserer täglichen Arbeit wissen wir, wie wichtig es ist, dem Leben bis zu seinem Ende Sinn und Würde zu geben.“

Gemeinsam mit Angelika Mosch-Messerich, früher ärztliche Direktorin des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums und heute Vorsitzende des Fördervereins, hat Bayer die Konzert-Idee vorangetrieben. „Für Freunde und Fans handgemachter Musik ist auf jeden Fall etwas dabei“, verspricht er. Das musikalische Spektrum der beteiligten Bands reicht von akustischen Cover-Versionen bis zum erdigen Rock aus eigener Feder.

Der Eintritt zum Benefizkonzert ist frei, um großzügige Spenden wird gebeten.

Hintergrund: Die Katholische Karl-Leisner Stiftung errichtet im und am ehemaligen Pfarrhaus in Donsbrüggen ein stationäres Hospiz. Das Haus wird zwölf schwer kranken und sterbenden Menschen Platz bieten. „Das Hospiz soll ein Ort werden, an dem Menschen am Ende ihres Lebensweges einen geschützten Raum finden“, umreißt Angelika Mosch-Messerich. „Ein geschützter Raum, professionell betreut und begleitet.“

Das geplante Hospizgebäude vereint alt und neu: Zwölf Einzelzimmer werden Platz in einem modernen Anbau des Pfarrhauses finden. Die Planung des modern-geschwungenen Neubaus sieht helle und großzügige Räumlichkeiten vor. Bodentiefe Fenster ermöglichen einen unverstellten Blick in den Bauern- und Staudengarten, der das Hospiz künftig großzügig umschließen wird. Das altehrwürdige Pfarrhaus selbst wird kernsaniert und vor allem als Wirtschafts- und Verwaltungsgebäude dienen.