Umbau, Erweiterung und Modernisierung schreiten voran
Neuer MRT ab Mitte März im Einsatz

(27.02.2018) Er kam durch die Decke. Umbau, Erweiterung und Modernisierung des Instituts für Radiologie im Klever St.-Antonius-Hospital sind mit der Landung des neuen MRT-Geräts am Dienstag einen wichtigen Schritt vorangekommen. Bereits ab Mitte März profitieren die Patienten: „Der neue MRT hat eine besonders große Öffnung“, erläutert Prof. Dr. Silvia Obenauer, Chefärztin des Instituts für Radiologie. „Vor allem für Kinder und Patienten mit Platzangst ist das eine große Verbesserung.“

Mit dem Betrieb eines zweiten MRT erweitert das Klinikum nicht nur das Diagnose- und Behandlungsspektrum, es erhöht außerdem die radiologischen Kapazitäten. „Davon werden unsere Patienten spürbar profitieren: Wir können mehr und kurzfristiger Termine vergeben“, so Bernd Ebbers, Geschäftsführer des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums.

Das Institut für Radiologie des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums betreut standortübergreifend die vier Krankenhäuser des klinikums. Durch die Vernetzung aller Standorte des Klinikums können Untersuchungen hausübergreifend eingesehen werden. Umbau, Erweiterung und Modernisierung werden noch drei weitere Jahre dauern. Die Gesamtkosten betragen etwa 4,5 Millionen Euro.

Das Institut für Radiologie wird mit der umfangreichen Baumaßnahme technisch und räumlich auf den neuesten Stand gebracht – bei laufendem Betrieb. „Deshalb müssen die Arbeitsabläufe perfekt geplant sein“, weiß Rudolf Lehmann, technischer Leiter der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft. Nach dem Einbau des neuen MRT stehen nun die Modernisierung der Gebäudetechnik und die Renovierung von Behandlungs-, Sozial- und Technikräumen an.

Hintergrund: MRT steht für Magnetresonanztomographie, häufig wird auch der Begriff Kernspintomographie verwendet. In einem MRT werden zur Bilderzeugung keine Röntgenstrahlen verwendet, stattdessen wird ein starkes Magnetfeld aufgebaut. So lassen sich auch „weiche“ Gewebe wie Gehirn, Organe und Muskulatur gut darstellen. Patienten sind dafür etwa 30 Minuten „in der Röhre“.