Hospitäler im Kreis Kleve bestens vorbereitet
Krankenhäuser starten mit Covid-19-Schutzimpfung

(18.01.2021) Die Kreis Klever Krankenhäuser beginnen am Mittwoch mit der Impfung ihrer Mitarbeitenden gegen Covid-19. Das Katholische Karl-Leisner-Klinikum mit den Standorten Kleve, Goch, Kevelaer und Kalkar, das St.-Clemens-Hospital Geldern und das St. Willibrord-Spital Emmerich zeigen sich bestens vorbereitet.

„Wir haben bereits im Dezember mit dem Aufbau der Impfzenten in allen Häusern begonnen. Räume und Wege sind eingerichtet, das erforderliche Material liegt bereit und das Impfpersonal wurde geschult. In Probeläufen haben wir den störungsfreien Ablauf der Impfungen überprüft. Jetzt warten wir nur noch auf die Lieferung des Serums“, sagt Sascha Sartor, Geschäftsführer der Katholischen Karl-Leisner Trägergesellschaft.

Sobald der Impfstoff geliefert ist, wird er zügig verimpft. Dabei orientieren sich die Krankenhäuser an den Vorgaben des Gesundheitsamtes. „Zuerst werden wir Mitarbeitende berücksichtigen, die einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind oder Patienten betreuen, die als besonders gefährdet gelten“, erklärt Christoph Weß, Geschäftsführer des Gelderner St.-Clemens-Hospitals. „Dazu gehören vor allem Mitarbeitende von Intensiv-, Isolier- und Palliativstationen sowie Notfallambulanzen. Hinzu kommen die Bereiche Onkologie, Geriatrie und Gerontopsychiatrie.“

Die Schutzimpfung gegen Covid-19 ist freiwillig. Um zu ermitteln, wie hoch die Impfbereitschaft ist, haben die Krankenhäuser im Vorfeld ihre Mitarbeitenden befragt. „Allein im St. Willibrord-Spital Emmerich werden in dieser Woche 186 Mitarbeitende geimpft, die in den genannten sensiblen Bereichen tätig sind. Wir kommen auf eine sehr hohe Zustimmung quer über alle Häuser. Mehr als 70 Prozent unserer Mitarbeitenden haben bereits jetzt einer Impfung zugestimmt, mit steigender Tendenz. Dazu hat sicher die gute Aufklärung im Vorfeld beigetragen“, freut sich pro homine-Geschäftsführer Johannes Hartmann.

Wichtig ist den Klinikleitern, dass der zur Verfügung gestellte Impfstoff vollständig aufgebraucht wird. Dazu haben die Krankenhäuser nicht nur Impftermine vereinbart, sondern auch Nachrückerlisten angelegt, um gegebenenfalls übrige Impfdosen nutzen zu können. Wie lange es dauert, bis alle rd. 3.500 Mitarbeitenden der Hospitäler im Kreis geimpft sein werden, liegt an der Verfügbarkeit des Impfstoffs. Geht es nach den Verantwortlichen der Krankenhäuser im Kreis Kleve, lautet der Wunsch: Je schneller, desto besser.