50 Oktis für das St.-Antonius-Hospital
Kleine Tintenfische für große Kämpfer

Über 50 „Oktis“ freut sich die Neonatologie des St.-Antonius-Hospitals in Kleve. Nadine Betz (r.) von der Organisation „Oktopus für Frühchen“ übergab die mit viel Liebe gehäkelten Kraken und erklärt die Hintergründe: „Weil der Greifreflex bei Frühchen schon stark ausgebildet ist, ziehen sie gerne an Kabeln und Schläuchen. Liegt ein Oktopus in greifbarer Nähe, halten sie sich gerne an den Tentakeln fest.“

Die Tintenfische werden von ehrenamtlichen Helfer*innen aus schadstoff-geprüften Materialien gehäkelt. Nadine Betz lebt in Goch, hat schon mehr als 200 Oktis gehäkelt und organisiert Häkeltreffen in der Region. Nicole Hirtz, pflegerische Leitung der Kinderintensivstation am St.-Antonius-Hospital, bedankte sich herzlich für das Engagement: „Das ist eine tolle Sache! Wir erzählen den Eltern von den Oktis. Sie können dann selbst entscheiden, ob sie den neuen Begleiter zu ihrem Baby legen lassen möchten.“

Wer häkeln, spenden oder sich einfach informieren möchte: www.oktopusfuerfruehchen.de