Fertigstellung Mitte 2021 – Kosten betragen 2,25 Millionen Euro
Hospiz: Baubeginn im April

(16.01.2020) Die Baugenehmigung liegt vor, die Handwerkerausschreibungen laufen: Im April 2020 beginnen die Bauarbeiten für das stationäre Hospiz in Kleve-Donsbrüggen. Die Fertigstellung ist für Mitte 2021 geplant, die Kosten betragen etwa 2,25 Millionen Euro.

Im April 2020 beginnen die Bauarbeiten für das stationäre Hospiz in Kleve-Donsbrüggen.

Die Katholische Karl-Leisner Stiftung errichtet im und am ehemaligen Pfarrhaus ein stationäres Hospiz. Das Haus wird zwölf schwer kranken und sterbenden Menschen Platz bieten.

Das geplante Hospizgebäude vereint alt und neu: Zwölf Einzelzimmer werden künftig Platz in einem modernen Anbau des Pfarrhauses finden. Die Planung des modern-geschwungenen Neubaus sieht helle und großzügige Räumlichkeiten vor. Bodentiefe Fenster ermöglichen einen unverstellten Blick in den Bauern- und Staudengarten, der das Hospiz künftig großzügig umschließen wird. Das altehrwürdige Pfarrhaus selbst wird kernsaniert und vor allem als Wirtschafts- und Verwaltungsgebäude dienen.

Die gute Erreichbarkeit aus dem benachbarten Kleve und die unmittelbare Nähe zur St.-Lambertus-Kirche sind große Pluspunkte. „Denn das Hospiz soll mitten im Leben stehen“ so Ottmar Ricken, Geschäftsführer der Katholischen Karl-Leisner Pflegehilfe, der das Projekt für die Stiftung betreut.

Die laufenden Kosten des Hospizbetriebes werden zu 95 Prozent von Kranken- und Pflegekassen gezahlt, die fehlenden 5 Prozent der Kosten werden aus Spendengeldern eingebracht.

„Der Bedarf für ein stationäres Hospiz im nördlichen Kreis Kleve ist groß“, weiß Dr. Angelika Mosch-Messerich, seit 2019 Vorsitzende des Fördervereins des Hospizes am St.-Antonius Hospital Kleve. „Deshalb freuen wir uns sehr, dass der Bau nun starten kann.“