Zehn Jahre Logistikzentrum des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums
Herzkatheter und Bleistifte frei Haus

(02.09.2019) ​Vom Herzkatheter bis zur Zytostatikazubereitung, von der Schmerztablette bis zum Bleistift: Seit nunmehr zehn Jahren versorgt das Logistikzentrum des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums mehr als ein Dutzend Kliniken, fast 30 Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie die Rettungsdienste der Kreise Kleve und Wesel mit Arzneimitteln, Medizin-, Wirtschafts-, Büro- und Verwaltungsbedarf.

Bild des Hochregallagers im Medical Care Center Niederrhein in Uedem.
Im Hochregallager des Logistikzentrums sind mehr als 3.000 verschiedene Artikel sofort verfügbar.

Vom Herzkatheter bis zur Zytostatikazubereitung, von der Schmerztablette bis zum Bleistift: Seit nunmehr zehn Jahren versorgt das Logistikzentrum des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums mehr als ein Dutzend Kliniken, fast 30 Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie die Rettungsdienste der Kreise Kleve und Wesel mit Arzneimitteln, Medizin-, Wirtschafts-, Büro- und Verwaltungsbedarf.

„Eine immer komplexer werdende Medizin, ein stetig wachsender Wettbewerb und zahllose rechtliche Vorschriften fordern von Krankenhäusern optimale Lösungen“, weiß Detlef Stapelfeldt, Leiter der Apotheke und des Logistikzentrums. „Das gilt natürlich in der Medizin und Pflege. Das gilt aber nicht weniger in der Versorgung und Logistik.“

Optimale Abläufe – von der Online-Bestellung bis zum effektiven Verbrauchscontrolling – und die günstige Lage in Autobahnnähe unterstützen die mehr als 50 Mitarbeiter des Logistikzentrums bei bedarfsgerechten und zeitnahen Lieferungen.

Pharmazeutisch hochwertige Versorgung

Auf 1.500 Quadratmetern stellt die Klinik-Apotheke mit modernster Laborausstattung und Reinraumtechnik eine pharmazeutisch hochwertige Versorgung der Krankenhäuser und Rettungsdienste sicher - und das mit einem Notdienst sogar rund um die Uhr. „Dass wir termin- und bedarfsgerecht liefern, versteht sich von selbst“, so Detlef Stapelfeldt. „Wir beraten die Mediziner und das Pflegepersonal aber auch vor Ort in ihren Kliniken und tragen dadurch zur Therapiesicherheit und zum wirtschaftlichen Umgang mit Arzneimitteln bei.“

Mehr als 3.000 Artikel ständig verfügbar

Der Medikalbereich beherbergt im Hoch- und Fachbodenregallager des Logistikzentrums auf 2.500 Quadratmetern mehr als 3.000 ständig verfügbare Lagerartikel des Medizin-, Wirtschafts-, Büro- und Verwaltungsbedarf, dazu etwa 25.000 „Durchläufer“. Alle Artikel werden mit elektronischer Unterstützung kommissioniert. Ein scannerbasiertes Lagersystem schleust die Mitarbeiter dabei „wegeoptimiert“ durch die Hochlager- und Fachbodenregale. Neben den Krankenhäusern und Rettungsdiensten werden aus dem Medikallager auch die Alten- und Pflegeinrichtungen mit Medizinprodukte-, Wirtschafts-, Büro- und Verwaltungsbedarf beliefert.

Die Auslieferung aller Medikamente, Medizinprodukte und Verbrauchsgüter erfolgt durch den eigenen Fuhrpark des Logistikzentrums. Vier LKW mit einem Ladevolumen von bis zu 12 Tonnen sind im Einsatz, die Autobahnnähe (A57) wurde beim Bau des Logistikzentrums bewusst gewählt und zahlt sich aus.

Planungen bereits 2007

Die Planungen für das Logistikzentrum reichen zurück in das Jahr 2007: Damals wurde in den Gremien der (damals noch) „Katholischen Kliniken im Kreis Kleve“ der Neubau beschlossen, die ans St.-Antonius-Hospital Kleve angegliederte Krankenhausapotheke wurde in die Planungen integriert. Nach Baubeginn im Herbst 2008 ging das neue Hochregallager im Mai 2009 in Betrieb, der Umzug der Apotheke folgte im August 2009.

Die zehnjährige Erfolgsgeschichte des Logistikzentrums soll auch in Zukunft weiter geschrieben werden: „Wir optimieren laufend unsere Versorgungstechniken“, betont Detlef Stapelfeldt. „Um unseren zufriedenen Kunden den bestmöglichen Service zu bieten. Und natürlich auch, um neue Kunden von unserer Versorgungsqualität zu überzeugen.“