Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen
Corona-Virus: Besucherstopp, Veranstaltungen abgesagt

(12.03.2020) Um die Gesundheit von Patient*innen, Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen bestmöglich zu schützen, schränkt die Katholische Karl-Leisner-Trägergesellschaft (KKLE) in Absprache mit dem Gesundheitsamt des Kreises Kleve den Zugang zu ihren Einrichtungen für Besucher drastisch ein. Dies ist eine reine Vorsichtsmaßnahme.

In den vier Krankenhäusern des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums (St.-Antonius-Hospital Kleve, Wilhelm-Anton-Hospital Goch, Marienhospital Kevelaer, St. Nikolaus-Hospital Kalkar) sind ab dem heutigen Donnerstag um 21.00 Uhr keine Patientenbesuche mehr möglich.

Nur der Besuch schwerstkranker Patient*innen ist nach individueller Absprache weiterhin möglich. Eine weitere Ausnahme sind Geburten (Väter). Dringend benötigte persönliche Gegenstände wie Wechselkleidung oder Toilettenartikel können in den Empfangsbereichen abgegeben werden. Die Behandlung ambulanter und stationärer Patient*innen ist weiterhin ohne Einschränkungen gewährleistet. Patient*innen werden gebeten, sich am Empfang der Krankenhäuser zu melden. Das gilt auch für Patient*innen der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im St.-Antonius-Hospital Kleve.

Auch die Seniorenpflegeeinrichtungen des Katholischen Alten- und Pflegehilfenetzwerkes am Niederrhein (KAN) schränken den Besuch der Bewohner*innen stark ein. Eine Person pro Tag ist möglich, Besuche sollen nicht länger als 60 Minuten dauern. Unter dem Dach des KAN versammeln sich mehr als 20 Pflegeeinrichtungen und Wohnanlagen für Senioren in den Kreisen Kleve und Wesel, dazu ein Pflegezentrum zur ambulanten Betreuung und ein Hospiz.

Darüber hinaus sagen die Einrichtungen der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft bis auf weiteres alle Veranstaltungen mit Publikumsverkehr in ihren Einrichtungen ab. Das gilt sowohl für eigene Informationsveranstaltungen (Info-Abend Geburt etc.) als auch für Treffen von Selbsthilfegruppen in den Räumlichkeiten der Einrichtungen.