Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin informiert
Arthrose von A-Z

(22.08.2018) Mit einer neuen Informationsreihe wendet sich das Team der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums direkt an Interessierte und Patienten.

Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Lars Victor Baron von Engelhardt

„Wir möchten die vielfältigen Ursachen von Beschwerden und natürlich die aktuellsten Therapiemöglichkeiten vorstellen“, fasst Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Lars Victor Baron von Engelhardt zusammen. Unter dem Titel „Arthrose von A bis Z“ steht am 13. Dezember um 17 Uhr im Klever Kolpinghaus der Gelenkverschleiß im Mittelpunkt.

„Gerade bei Therapie- und Operationsmöglichkeiten hat sich in den vergangenen Jahren unheimlich viel getan“, betont von Engelhardt, der zuletzt am Johanna-Etienne-Krankenhaus in Neuss tätig war, das in der Unfallchirurgie und Orthopädie eine überregionale Strahlkraft hat. „Bei Problemen mit Schulter, Knie und Hüfte muss und sollte man heute eben nicht warten bis der Gelenkersatz unausweichlich ist.“

Hüftgelenkspiegelungen, Beinachsenkorrekturen rund um das Kniegelenk oder moderne Knorpel-Matrixverfahren sind deshalb für junge und ältere Patienten gleichermaßen interessant. Die Verfahren klingen ein bisschen nach Geometrie und Physik – meinen im Kern vor allem eins: die dauerhafte Verbesserung von Lebensqualität und die Vermeidung oder das Hinauszögern einer Prothese. „Und genau darum geht es uns“, so von Engelhardt. „Mit maximaler Patientensicherheit.“

Zum Gelenkersatz stellt das Team der Klinik moderne Konzepte wie die Kurzschaftendoprothetik am Hüftgelenk, schonend und knochensparend zu implantierende Endoprothesen der Schulter und den maßgefertigten Oberflächenersatz am Kniegelenk vor. „Je individueller und schonender wir unsere Patienten versorgen, desto besser“, so von Engelhardt.

Lars Victor Baron von Engelhardt hat rund um Schulter, Knie und Hüfte viele richtungsweisende Innovationen mit Studien begleitet. Der neue Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin ist außerdem als Experte bei einer Vielzahl an Entwickler- und Anwendertreffen von Schulter-, Knie- und Hüftersatzsystemen sowie arthroskopischen Operationstechniken als Instruktor und Referent aktiv. Er treibt damit den medizinischen Fortschritt seiner Disziplin – und ist dabei ein äußerst erfahrener Operateur. Allein in den letzten Jahren kann er an Schulter, Knie und Hüfte auf jeweils weit mehr als 1.000 Operationen verweisen.

Die Versorgungsqualität und –vielfalt an den beiden Standorten der Klinik – vertreten am St.-Antonius-Hospital Kleve und am Marienhospital Kevelaer – lobt er in den höchsten Tönen. Von der komplexen Wiederherstellungschirurgie nach Unfällen über das Einsetzen von Gelenkprothesen bis hin zur operativen Behandlung von Sportverletzungen reicht die Bandbreite der medizinischen Leistungen. „Wir bieten sämtliche Therapieformen der Orthopädie, der Sportmedizin und der Unfallchirurgie an“, so von Engelhardt. „Und das auf einem ausgezeichneten Niveau. Die Patienten der Region von ganz jung bis alt sind bei uns in den besten Händen.“

Die hohe Qualität der Versorgung wird auch durch Zertifikate dokumentiert: Die Klinik ist als Endoprothetikzentrum und als regionales Traumazentrum zertifiziert. Im Zuge der Zertifzierungen werden Anzahl, Technik und Erfolg der Operationen, die Einhaltung von Hygienestandards sowie sämtliche begleitenden Prozesse überprüft und bewertet. Die fortlaufende Einhaltung der Standards wird durch jährliche Kontrollen gewährleistet.