Für Genesung und Wohlbefinden: St.-Antonius-Hospital nutzt ätherische Öle
Aromatherapie auf der Intensivstation

(07.10.2019) ​Um die Genesung der Patienten zu unterstützen, setzt das St.-Antonius-Hospital auf der Intensivstation ätherische Öle ein. Die Öle und Duft-Mischungen, geliefert von der klinikeigenen Apotheke, decken ein vielseitiges Wirkspektrum ab und werden den individuellen Bedürfnissen der Patienten angepasst.

„Wir machen uns die heilende Wirkung der Öle bei der Pflege unserer Patienten zunutze“, informiert Gesundheits- und Krankenpflegerin Kirsten Ballasus. Die Anwendung erfolgt als Raumduft oder als Hautölmischung bei der Haut- und Druckgeschwürpflege, bei Hand- und Fußmassagen. „Außerdem nutzen wir Ölmischungen, die unsere Patienten beim Durchatmen unterstützen“, so Kirsten Ballasus, die eine Ausbildung zur Aromapraktikerin absolviert hat.

Von anregenden Zitrusnoten über Lavendel, Pfefferminz, Eukalyptus bis zu Rosmarin und Weihrauch reicht das Spektrum der Aromen. Die verschiedenen Düfte wirken angstlösend, antidepressiv, beruhigend, harmonisierend, schleimlösend, aktivierend oder anregend. Die positiven Effekte der Aromatherapie sind dabei unmittelbar spürbar: Sie unterstützt die Narkoseausleitung, der Einsatz von Medikamenten kann reduziert werden, Patienten genesen schneller.

Die Resonanz ist auch über den medizinischen Nutzen hinaus durchweg positiv: „Die Öle sorgen für ein besseres Raumklima, das Patienten, Angehörige und Mitarbeiter als sehr angenehm empfinden“, sagt Tim Wieggers, Stationsleitung der Intensivstation.