Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin

  • Regionales Traumazentrum
  • Zertifiziertes Endoprothetikzentrum

Bestmögliche Behandlung nach Unfällen, Sportverletzungen und beim Gelenkersatz

Von der komplexen Wiederherstellungschirurgie nach Unfällen über das Einsetzen von Gelenkprothesen bis hin zur operativen Behandlung von Sportverletzungen reicht die Bandbreite der medizinischen Leistungen unserer Klinik. Somit bieten wir sämtliche Therapieformen der Orthopädie, der Sportmedizin und der Unfallchirurgie an.

Unser Patientenspektrum reicht vom Kleinkind bis hin zum Patienten im hohen Alter. Oberstes Ziel ist immer ein patientenorientiertes Arbeiten. Ob es um ein operatives oder nicht-operatives Verfahren geht - wir möchten unsere Patienten mit allem verfügbaren Fachwissen und einem gesunden Augenmaß beraten und behandeln. Die breite Aufstellung der Klinik mit acht hochqualifizierten Oberärzten gewährleistet die bestmögliche Behandlung in allen Bereichen der Unfallchirurgie und der orthopädischen Chirurgie.

Insgesamt liegt die Zahl der Operationen bei über 3.500 Eingriffen pro Jahr. Die hohe Qualität dieser Operationen wird durch Zertifikate dokumentiert: Die Klinik ist als Endoprothetikzentrum und als regionales Traumazentrum zertifiziert. Viele der unfallchirurgischen Operationen sind im Rahmen der Notfallversorgung erforderlich und dulden keinen Aufschub. Deshalb ist die Klinik so aufgestellt, dass rund um die Uhr spezialisierte Operationsteams zur Verfügung stehen. So können wir im Bereich der allgemeinen Unfallchirurgie auch bei Kindern oder Schwerstverletzten stets eine hohe Versorgungsqualität gewährleisten.

Im Zuge dieser Zertifzierungen wurden Anzahl, Technik und Erfolg der Operationen, die Einhaltung von Hygienestandards sowie sämtliche begleitenden Prozesse überprüft und bewertet. Die fortlaufende Einhaltung der Standards wird durch jährliche Kontrollen gewährleistet.

Schwerpunkte unserer Arbeit

Zu uns kommen Sportler, die nach einer Sportverletzung möglichst zügig und sicher in den Sport zurückkehren möchten. Unser Team hat Erfahrungen in den weltweit führenden sportmedizinischen Kliniken gesammelt. Deshalb sind z.B. Kreuzbandplastiken und andere Stabilisierungen am Kniegelenk sowie Schulter-stabilisierende und andere rekonstruktive Verfahren in unseren Händen hochdifferenzierte und hochindividuelle Operationsverfahren. Die Hüftarthroskopie, bis zuletzt nur selten und mit nicht unerheblichen Komplikationsraten angeboten, ist in unseren Händen eine äußerst schonende und erfolgreiche Standardoperation geworden.

Zu uns kommen viele Patienten mit chronischen, ggf. bereits degenerativen Gelenkschäden. Patienten stellen heute vollkommen zu Recht hohe Ansprüche an eine sichere und schmerzfreie Gelenkfunktion. Die Zeiten, in denen man sich mit einer eingeschränkten Belastbarkeit rumquält oder gar auf eine Prothese wartet „bis es gar nicht mehr geht“, sind definitiv vorbei. Hüftarthroskopien, Beinachsenkorrekturen rund um das Kniegelenk, Meniskustransplantationen sowie moderne Knorpel-Matrixverfahren sind bei uns wertvolle Routineverfahren mit beachtenswerten Ergebnissen.

Patienten mit chronischen Kniescheibeninstabilitäten waren bis vor wenigen Jahren ein eher bedauernswertes Klientel, da man ihnen mit den OP-Verfahren der letzten zehn Jahre kaum sinnvoll weiterhelfen konnte. Mit unseren neuen Techniken wie balancierten MPFL- oder Trochlea-Plastiken können wir nun wirklich helfen. Unsere Techniken, die wir nachuntersucht haben und die in führenden Journalen erfolgreich beschrieben sind, sind ein schönes Beispiel für die wertvollen Entwicklungen der letzten Jahre.

Die gelenkerhaltende Schulterchirurgie zeichnete sich in den letzten Jahren durch meist sinnlose sogenannte "Dekompressionen" aus. Die arthroskopischen Rekonstruktionsverfahren der Manschette wurden aber zunehmend weiterentwickelt, so dass hier je nach individueller Rissform sichere Rekonstruktionsverfahren Routine geworden sind. Besonders wichtig für unseren klinischen Alltag sind die vielen Patienten, die mit kleinsten Rissen (sogenannten „Partialrupturen“) zu uns kommen. Früher hat man sich mit den Rekonstruktionstechniken dieser kleinen Risse äußerst schwer getan oder die Risse teilweise schlichtweg belassen. Und damit letztlich viele chronische Schmerzpatienten erzeugt. Hier können wir heute mit unseren schonenden, arthroskopischen Techniken, bei denen der Riss zur Versorgung nicht mehr erweitert werden muss, wirksam und sicher helfen.

Die Endoprothetik - der Gelenkersatz an Knie, Schulter und Hüfte - gehört zu unserer täglichen Routine. Wir sind im St.-Antonius-Hospital zertifiziertes Endoprothetikzentrum (EPZ). Patienten profitieren von optimierten und routinierten Abläufen: Wir bieten ein Höchstmaß Versorgungsqualität und Patientensicherheit. Das erlaubt uns auch bei schwerwiegenden und komplexen Fällen eine routinierte Versorgung.

Ein Versorgungsschwerpunkt des Endoprothetikzentrums ist auch die Wechsel- und Revisionschirurgie von Kunstgelenken: Bei Prothesenlockerungen, ausgeprägten Knochendestruktionen, Infektion eines Kunstgelenkes, Luxationen, Inlayaufbrauch und anderen Abrieb- und Verschleißerscheinungen, bei periprothetischen Frakturen, Implantatversagen oder Unzufriedenheit mit dem Operationsergebnis stehen wir zur Versorgung und Beratung zur Verfügung.

Insbesondere, wenn bei Unfällen die Hand in Mitleidenschaft gezogen wird, leisten wir auf vielfältige Weise Hilfe – von der akuten Versorgung der Verletzung (z.B. Brüche) bis hin zur anspruchsvollen Rekonstruktion von Defekten. Dabei kommen auch mikrochirurgische Techniken zum Einsatz. Darüber hinaus gehören zur Handchirurgie auch der Ersatz von Hand- und Fingergelenken durch künstliche Gelenke sowie die Behandlung von Missbildungen und rheumatisch bedingten Erkrankungen.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Klinik ist die plastisch-rekonstruktive Chirurgie. Dieser Bereich umfasst die mikrochirurgische Wiederherstellung kleiner Blutgefäße und Nerven, die sogenannte Defektrekonstruktion (mit Weichteil- und Knochentransfers) sowie die Replantationsmedizin. Darunter versteht man das Annähen abgetrennter großer Extremitäten (Unterschenkel, Unterarm) oder kleinerer Gliedmaßen (Finger).

Sportverletzungen

Zu uns kommen Sportler, die nach einer Sportverletzung möglichst zügig und sicher in den Sport zurückkehren möchten. Unser Team hat Erfahrungen in den weltweit führenden sportmedizinischen Kliniken gesammelt. Deshalb sind z.B. Kreuzbandplastiken und andere Stabilisierungen am Kniegelenk sowie Schulter-stabilisierende und andere rekonstruktive Verfahren in unseren Händen hochdifferenzierte und hochindividuelle Operationsverfahren. Die Hüftarthroskopie, bis zuletzt nur selten und mit nicht unerheblichen Komplikationsraten angeboten, ist in unseren Händen eine äußerst schonende und erfolgreiche Standardoperation geworden.

Chronische Gelenkschäden

Zu uns kommen viele Patienten mit chronischen, ggf. bereits degenerativen Gelenkschäden. Patienten stellen heute vollkommen zu Recht hohe Ansprüche an eine sichere und schmerzfreie Gelenkfunktion. Die Zeiten, in denen man sich mit einer eingeschränkten Belastbarkeit rumquält oder gar auf eine Prothese wartet „bis es gar nicht mehr geht“, sind definitiv vorbei. Hüftarthroskopien, Beinachsenkorrekturen rund um das Kniegelenk, Meniskustransplantationen sowie moderne Knorpel-Matrixverfahren sind bei uns wertvolle Routineverfahren mit beachtenswerten Ergebnissen.

Chronische Kniescheibeninstabilitäten

Patienten mit chronischen Kniescheibeninstabilitäten waren bis vor wenigen Jahren ein eher bedauernswertes Klientel, da man ihnen mit den OP-Verfahren der letzten zehn Jahre kaum sinnvoll weiterhelfen konnte. Mit unseren neuen Techniken wie balancierten MPFL- oder Trochlea-Plastiken können wir nun wirklich helfen. Unsere Techniken, die wir nachuntersucht haben und die in führenden Journalen erfolgreich beschrieben sind, sind ein schönes Beispiel für die wertvollen Entwicklungen der letzten Jahre.

Gelenkerhaltende Schulterchirurgie

Die gelenkerhaltende Schulterchirurgie zeichnete sich in den letzten Jahren durch meist sinnlose sogenannte "Dekompressionen" aus. Die arthroskopischen Rekonstruktionsverfahren der Manschette wurden aber zunehmend weiterentwickelt, so dass hier je nach individueller Rissform sichere Rekonstruktionsverfahren Routine geworden sind. Besonders wichtig für unseren klinischen Alltag sind die vielen Patienten, die mit kleinsten Rissen (sogenannten „Partialrupturen“) zu uns kommen. Früher hat man sich mit den Rekonstruktionstechniken dieser kleinen Risse äußerst schwer getan oder die Risse teilweise schlichtweg belassen. Und damit letztlich viele chronische Schmerzpatienten erzeugt. Hier können wir heute mit unseren schonenden, arthroskopischen Techniken, bei denen der Riss zur Versorgung nicht mehr erweitert werden muss, wirksam und sicher helfen.

Gelenkersatz an Knie, Schulter und Hüfte

Die Endoprothetik - der Gelenkersatz an Knie, Schulter und Hüfte - gehört zu unserer täglichen Routine. Wir sind im St.-Antonius-Hospital zertifiziertes Endoprothetikzentrum (EPZ). Patienten profitieren von optimierten und routinierten Abläufen: Wir bieten ein Höchstmaß Versorgungsqualität und Patientensicherheit. Das erlaubt uns auch bei schwerwiegenden und komplexen Fällen eine routinierte Versorgung.

Wechsel- und Revisionschirurgie

Ein Versorgungsschwerpunkt des Endoprothetikzentrums ist auch die Wechsel- und Revisionschirurgie von Kunstgelenken: Bei Prothesenlockerungen, ausgeprägten Knochendestruktionen, Infektion eines Kunstgelenkes, Luxationen, Inlayaufbrauch und anderen Abrieb- und Verschleißerscheinungen, bei periprothetischen Frakturen, Implantatversagen oder Unzufriedenheit mit dem Operationsergebnis stehen wir zur Versorgung und Beratung zur Verfügung.

Handchirurgie

Insbesondere, wenn bei Unfällen die Hand in Mitleidenschaft gezogen wird, leisten wir auf vielfältige Weise Hilfe – von der akuten Versorgung der Verletzung (z.B. Brüche) bis hin zur anspruchsvollen Rekonstruktion von Defekten. Dabei kommen auch mikrochirurgische Techniken zum Einsatz. Darüber hinaus gehören zur Handchirurgie auch der Ersatz von Hand- und Fingergelenken durch künstliche Gelenke sowie die Behandlung von Missbildungen und rheumatisch bedingten Erkrankungen.

Plastisch-rekonstruktive Chirurgie

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Klinik ist die plastisch-rekonstruktive Chirurgie. Dieser Bereich umfasst die mikrochirurgische Wiederherstellung kleiner Blutgefäße und Nerven, die sogenannte Defektrekonstruktion (mit Weichteil- und Knochentransfers) sowie die Replantationsmedizin. Darunter versteht man das Annähen abgetrennter großer Extremitäten (Unterschenkel, Unterarm) oder kleinerer Gliedmaßen (Finger).

SchwerpunkteDiagnostik und Therapie

Von der komplexen Wiederherstellungschirurgie nach Unfällen über das Einsetzen von Gelenkprothesen bis hin zur operativen Behandlung von Sportverletzungen reicht die Bandbreite der medizinischen Leistungen unserer Klinik. Hier die Übersicht im Detail.

Einblick

Endoprothetik im Überblick

Ist am Kniegelenk ein Ersatz erforderlich, arbeiten wir beim Teil-Oberfächenersatz der verschlissenen Anteile des Kniegelenkes (sog. "Schlittenprothesen") und beim vollständigen Oberflächenersatz mit hochwertigen, in den Registerdaten führenden Implantaten. Um bestimmte Passungenauigkeiten oder eine unzureichende Wiederherstellung der Gelenkradien sicher zu vermeiden, bieten wir auch maßgefertigte Implantate an. In diesem Bereich der sog. "Individualendoprothetik" sind wir seit vielen Jahren aktiv. Durch diese individuellen Implantate kann nicht nur deutlich mehr der vorhandenen Knochensubstanz erhalten bleiben, die Implantate passen sich vor allem exakt den Gegebenheiten des Gelenkes an. Nach dem Eingriff entspricht die Gelenkfunktion weitestgehend wieder der des originalen Gelenkes. Die Kinematik und die sensible Propiozeption bleiben soweit wie möglich erhalten - das Gelenk wird auch nach der Operation meist wieder als ein natürliches Gelenk empfunden.

Das Hüftgelenk stellt besondere Anforderungen an eine passgenaue endoprothetische Versorgung. Es weist in Richtung des Gelenkes eine Krümmung nach hinten und eine leichte Drehung des Schenkelhalses nach vorne auf. Herkömmliche Standardimplantate können die natürlichen Bewegungsabläufe und die Gelenkgeometrie deshalb oft nicht vollständig nachbilden. Hier bietet die knochensparende, den Schenkelhals teilweise erhaltende Kurzschaftendoprothetik besondere Vorteile. Dieser Bereich der Hüftendoprothetik hat sich in den letzten zehn Jahren enorm entwickelt. Die Kurzschaftendoprothetik ist von einer Art minimal-invasiven "Lifestyle-OP" für viele Patienten zu einer echten Versorgungsoption geworden. Gerade in den letzten Jahren haben wir verstanden, wie viele Vorteile dies bietet. Die höhergelegene, physiologische Krafteinleitung ist dabei ein wesentlicher Faktor. Aufgrund dieser natürlicheren Krafteinleitung können wir den bei den Standardprothesen gerade im Langzeitverlauf häufig zu beobachtenden und häufig schmerzhaften proximalen Kochenabbau für die Kurzschäfte nicht mehr nachweisen. Letztlich zeigt sich ein viel gleichmäßigeres Einwachsen der Prothese mit einem deutlich besseren umgebenden Knochenstoffwechsel. Die Knochenqualität um das Kunstgelenk bleibt somit auch auf lange Sicht sicher erhalten. Unsere gerade publizierten Langzeitergebnisse über mehr als zehn Jahre und unsere Untersuchungen zum Knochenstoffwechsel konnten dies eindrucksvoll belegen.

Die Endoprothetik des Schultergelenkes hat sich dramatisch gewandelt. Wir wissen, dass wir Systeme brauchen, die eine wirklich millimetergenaue Rekonstruktion der Gelenkgeometrie erlauben. Wir haben früh erkannt, dass dies am ehesten mit schaftfreien Modellen sicher möglich ist, deren Komplikationsrate deutlich geringer ist als geschaftete Modelle. Diese Konzepten haben gerade in Deutschland bei Kongressen zu Diskussionen geführt. Aber wir haben intensive Nachuntersuchungen unserer Patienten durchgeführt und konnten zeigen, dass unsere Lockerungsrate bei den schaftfreien anantomischen und inversen Prothesen bei Standardindikationen exakt bei 0 Prozent lag. Somit scheint die knochensparende, schaftfreie Versorgung kein erhöhtes Risiko darzustellen. Vor allem aber konnten wir zeigen, dass wir nahezu millimetergenau und regelmäßig die gewünschte anatomische oder inverse Gelenkegeomtrie erzielen können. In den letzten Jahren ist dieses Konzept der schaftfreien Versorgung weltweit zunehmend anerkannt und nahezu alle Prothesenanbieter bieten solche schaftfreien Konzepte an.

Kniegelenk

Ist am Kniegelenk ein Ersatz erforderlich, arbeiten wir beim Teil-Oberfächenersatz der verschlissenen Anteile des Kniegelenkes (sog. "Schlittenprothesen") und beim vollständigen Oberflächenersatz mit hochwertigen, in den Registerdaten führenden Implantaten. Um bestimmte Passungenauigkeiten oder eine unzureichende Wiederherstellung der Gelenkradien sicher zu vermeiden, bieten wir auch maßgefertigte Implantate an. In diesem Bereich der sog. "Individualendoprothetik" sind wir seit vielen Jahren aktiv. Durch diese individuellen Implantate kann nicht nur deutlich mehr der vorhandenen Knochensubstanz erhalten bleiben, die Implantate passen sich vor allem exakt den Gegebenheiten des Gelenkes an. Nach dem Eingriff entspricht die Gelenkfunktion weitestgehend wieder der des originalen Gelenkes. Die Kinematik und die sensible Propiozeption bleiben soweit wie möglich erhalten - das Gelenk wird auch nach der Operation meist wieder als ein natürliches Gelenk empfunden.

Hüftgelenk

Das Hüftgelenk stellt besondere Anforderungen an eine passgenaue endoprothetische Versorgung. Es weist in Richtung des Gelenkes eine Krümmung nach hinten und eine leichte Drehung des Schenkelhalses nach vorne auf. Herkömmliche Standardimplantate können die natürlichen Bewegungsabläufe und die Gelenkgeometrie deshalb oft nicht vollständig nachbilden. Hier bietet die knochensparende, den Schenkelhals teilweise erhaltende Kurzschaftendoprothetik besondere Vorteile. Dieser Bereich der Hüftendoprothetik hat sich in den letzten zehn Jahren enorm entwickelt. Die Kurzschaftendoprothetik ist von einer Art minimal-invasiven "Lifestyle-OP" für viele Patienten zu einer echten Versorgungsoption geworden. Gerade in den letzten Jahren haben wir verstanden, wie viele Vorteile dies bietet. Die höhergelegene, physiologische Krafteinleitung ist dabei ein wesentlicher Faktor. Aufgrund dieser natürlicheren Krafteinleitung können wir den bei den Standardprothesen gerade im Langzeitverlauf häufig zu beobachtenden und häufig schmerzhaften proximalen Kochenabbau für die Kurzschäfte nicht mehr nachweisen. Letztlich zeigt sich ein viel gleichmäßigeres Einwachsen der Prothese mit einem deutlich besseren umgebenden Knochenstoffwechsel. Die Knochenqualität um das Kunstgelenk bleibt somit auch auf lange Sicht sicher erhalten. Unsere gerade publizierten Langzeitergebnisse über mehr als zehn Jahre und unsere Untersuchungen zum Knochenstoffwechsel konnten dies eindrucksvoll belegen.

Schultergelenk

Die Endoprothetik des Schultergelenkes hat sich dramatisch gewandelt. Wir wissen, dass wir Systeme brauchen, die eine wirklich millimetergenaue Rekonstruktion der Gelenkgeometrie erlauben. Wir haben früh erkannt, dass dies am ehesten mit schaftfreien Modellen sicher möglich ist, deren Komplikationsrate deutlich geringer ist als geschaftete Modelle. Diese Konzepten haben gerade in Deutschland bei Kongressen zu Diskussionen geführt. Aber wir haben intensive Nachuntersuchungen unserer Patienten durchgeführt und konnten zeigen, dass unsere Lockerungsrate bei den schaftfreien anantomischen und inversen Prothesen bei Standardindikationen exakt bei 0 Prozent lag. Somit scheint die knochensparende, schaftfreie Versorgung kein erhöhtes Risiko darzustellen. Vor allem aber konnten wir zeigen, dass wir nahezu millimetergenau und regelmäßig die gewünschte anatomische oder inverse Gelenkegeomtrie erzielen können. In den letzten Jahren ist dieses Konzept der schaftfreien Versorgung weltweit zunehmend anerkannt und nahezu alle Prothesenanbieter bieten solche schaftfreien Konzepte an.

Unser Ärzte-Team

ChefarztPriv.-Doz. Dr. Lars Victor Baron von Engelhardt

Leitender OberarztDr. Thomas Bertrams

Leitender OberarztDr. Knud Schünke

Leitender Oberarzt Chir. AmbulanzDr. Georg Deymann

Leitender Oberarzt Konstantin Deev

Oberarzt Christian Philipps

Oberarzt Osama Qattous

Wir stellen ein

Katholisches Karl-Leisner-Klinikum

Assistenzarzt (w/m)

St.-Antonius-Hospital, Kleve
Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin

Aktuelle Nachrichten

Anstehende Veranstaltungen

Sep
25

Arthrose von A-Z

Infoveranstaltung: Wir möchten Ihnen die Arthrose von A bis Z erklären und Ihnen sowohl die Ursachen als auch die aktuellsten Therapiemöglichkeiten vorstellen. Von nicht-operativen Therapien bis zu gelenkerhaltenden und -ersetzenden Operationen an Hüft- und Kniegelenk. Besondere Themen beim Gelenkerhalt sind Hüftgelenkspiegelungen, Beinachsenkorrekturen rund um das Kniegelenk und moderne Knorpel-Matrixverfahren. Beim Gelenkersatz an Hüfte und Knie werden wir Knochen- und weichteilschonende Konzepte vorstellen. Die Kurzschaftendoprothetik am Hüftgelenk und der maßgefertigte Oberflächenersatz am Kniegelenk sind dabei unsere Hauptthemen.

17:00  Konzert- und Bühnenhaus Kevelaer
Nov
06

DIE Gesundheitsexperten - Beweglich bleiben

Dr. Martin Theis (Chefarzt der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie) und Priv.-Doz. Dr. Lars Victor Baron von Engelhardt (Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin) informieren rund um den Bewegungsapparat. Wirbelsäule, Schulter, Knie, Hüfte - Diagnosen, Therapiemöglichkeiten, Prophylaxe.

17:00  Kolpinghaus Kleve
Dez
13

Arthrose von A-Z

Infoveranstaltung: Wir möchten Ihnen die Arthrose von A bis Z erklären und Ihnen sowohl die Ursachen als auch die aktuellsten Therapiemöglichkeiten vorstellen. Von nicht-operativen Therapien bis zu gelenkerhaltenden und -ersetzenden Operationen an Hüft- und Kniegelenk. Besondere Themen beim Gelenkerhalt sind Hüftgelenkspiegelungen, Beinachsenkorrekturen rund um das Kniegelenk und moderne Knorpel-Matrixverfahren. Beim Gelenkersatz an Hüfte und Knie werden wir Knochen- und weichteilschonende Konzepte vorstellen. Die Kurzschaftendoprothetik am Hüftgelenk und der maßgefertigte Oberflächenersatz am Kniegelenk sind dabei unsere Hauptthemen.

17:00  Kolpinghaus Kleve

Sekretariat St. Antonius-Hospital

Elke Goris
E-Mail:  chirurgie.ahk@kkle.de
Telefon:  02821 490-1151
Fax:  02821 490-1080
Montag – Donnerstag: 07:00 – 15:30 Uhr
Freitag: 07:00 – 13:30 Uhr

Sekretariat Marienhospital

Ulrike de Jong
E-Mail:  Ulrike.de-Jong@kkle.de
Telefon:  02832 10-1201
Fax:  02832 10-1207
Montag – Freitag: 08:00 – 13:00 Uhr