Geschichte


Das Gocher Krankenhaus war zunächst eine selbständige, freie, gemeinnützige, caritative kirchliche Stiftung privaten Rechts. Die Erben des von 1802 - 1814 amtierenden Gocher Bürgermeisters Wilhelm-Anton van den Bosch schenkten ihr Erbe am 30.11.1849 der noch zu gründenden Krankenanstalt, deren Name Wilhelm-Anton-Hospital heißen und die unter dem Vorstand eines Kuratoriums von Barmherzigen Clemensschwestern geleitet werden sollte.

Der Gebäudekomplex des ehemaligen Tertianerklosters, von dem nur noch das Gebäude der heutigen Stadtbücherei Goch existiert, wurde sowohl im ersten als auch im zweiten Weltkrieg stark zerstört und mit jeweils größerer Bettenkapazität wieder aufgebaut. Steigende Bevölkerungs- und somit auch Patientenzahlen brachten immer wieder Platzprobleme, so dass das Kuratorium im Jahre 1962 den Neubau im Gebiet der Voßheide beschloss. Das über 60.000 qm große Gelände sollte allen zukünftigen Anforderungen genügen. Am 01.07.1968 wurden der moderne Krankenhausneubau, die 7 Personalbungalows, das Schwesternwohnheim mit Personalschwimmbad und die Krankenpflegehilfeschule bezogen.

Nur 11 Jahre später beschloss das Kuratorium den Neubau eines Altenkrankenheimes, das im März 1982 bezugsfertig war und in dem seitdem 63 Bewohner der Pflegestufen I. bis III. gepflegt und betreut werden. Das Altenkrankenheim erhielt allerdings erst im Jahre 1999 seinen Namen: Hildegardis-Haus.

Als drittes Standbein der Stiftung wurde das Marianne van den Bosch Haus, eine vom Müttergenesungswerk anerkannte Mutter-Kind-Kureinrichtung nach Totalrenovierung des ehemaligen Schwesternwohnheimes und Neubau eines dreigruppigen Kindergartens im Jahre 1997 eröffnet. Seitdem kommen alle drei Wochen Mütter mit ihren 0 - 6 Jahre alten Kindern aus ganz Deutschland hierher zur Kur.
Im Jahre 1999 feierte die Stiftung ihr 150-jähriges Bestehen.

Seit dem 01. Januar 2003 ist unser Krankenhaus Teil der "Katholische Kliniken im Kreis Kleve Trägergesellschaft mbH, Kleve".

 
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