Leistungen Schmerztherapie


Die Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin des Wilhelm-Anton-Hospitals behandelt und betreut nur im stationären Bereich Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen.

Unser Ziel bei der Behandlung ist, eine Schmerzlinderung oder Schmerzfreiheit zu erreichen. Weniger Schmerzen gehen einher mit mehr Lebensqualität und der Genesungsverlauf wird dadurch günstig beeinflusst.

Akute Schmerzen treten zum Beispiel durch Unfallverletzungen oder nach operativen Eingriffen auf. Je nach Schmerzlokalisation, Schmerzstärke und Schmerzempfinden wird ein geeignetes Therapieverfahren ausgewählt, denn danach entscheidet sich die Form der Medikamenten-applikation (systemisch oder lokal):

- orale Medikamenteneinnahme (Tabletten, Tropfen oder Kapseln)

- Schmerzmittelaufnahme über den Darm (Zäpfchen)

- Schmerzmittelgabe über die Vene (intravenös) per Spritze, Schmerzmitteltropf (Infusion) oder durch Einsatz von speziellen Schmerzpumpen (PCA = patientenkontrollierte Medikamentenzufuhr)

- Gabe von lokal wirkenden Medikamenten über "Schmerzkatheter", die ein Nervenversorgungs-gebiet schmerztherapeutisch beeinflussen, z.B. nach großen Baucheingriffen, nach Knie-gelenksersatzoperationen, nach handchirurgischen Behandlungen oder zur schmerzarmen Entbindung. Punktionsorte der verschiedenen Katheterverfahren sind der Rücken
(PDA = rückenmarksnahe Anästhesie), die Leistenregion (3 in 1 Block oder Femoralisblock) oder der Schulter - Halsbereich (Plexusanästhesie).

Patienten, die sich wegen einer stationären Behandlung im Wilhelm-Anton-Hospital befinden und gleichzeitig an chronischen Schmerzen leiden, können beratend von der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin mitbetreut werden. Überwiegend werden Schmerzen des Bewegungsapparates und Tumorschmerzen behandelt.
Für jeden Schmerzpatienten erstellen wir einen individuellen Therapieplan. Bevorzugt kommen Schmerzmittel in Form von Tabletten, Tropfen oder Pflaster (Medikamentenaufnahme über die Haut) zum Einsatz. Die Durchführung einer Schmerztherapie kann nur im stationären Bereich erfolgen. Am Wilhelm-Anton-Hospital gibt es keine Schmerzambulanz.

 
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