Pressemitteilungen

Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Enders (r.) und Chefarzt Klaus-Dieter Fluch präsentieren die neue Urologische Klinik des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums. Auf über 500 Quadratmetern befinden sich neben zwei neuen endoskopischen Operationssälen auch vier neue Behandlungsräume.

Diagnostik und Therapie auf neuem Niveau

Klinikum hat vier Millionen Euro zur Verbesserung der urologischen Versorgung investiert - Moderne Ambulanz und Operationssäle in Betrieb genommen

19. Oktober 2015. Mit der Fertigstellung der urologischen Ambulanz und der urologischen Operationssäle im Klever St.-Antonius-Hospital geht das Katholische Karl-Leisner-Klinikum einen weiteren großen Schritt auf dem Weg zur Sicherung der Gesundheitsversorgung im Kreis Kleve. Räumlichkeiten und technische Ausstattung der Klinik für Urologie genügen nach einjähriger Bauzeit höchsten medizinischen Standards. Das Katholische Karl-Leisner-Klinikum hat dafür insgesamt etwa vier Millionen Euro investiert.

„Wir verbessern die urologische Versorgung deutlich“, betont Dr. Peter Enders, Hauptgeschäftsführer der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft. „Die urologische Klinik des St.-Antonius-Hospitals ist am unteren Niederrhein bereits führend. Nun wird das exzellente Team sicher auch über den Kreis Kleve hinaus Patienten gewinnen.“ 2.300 stationäre und 3.500 ambulante Patienten werden aktuell jährlich behandelt, Tendenz steigend. 10 Ärzte, davon 5 Fachärzte, und 40 Mitarbeiter aus Pflege und Verwaltung sichern höchste medizinische Standards.

Räumlichkeiten und technische Ausstattung folgen nun: Auf über 500 Quadratmetern befinden sich neben zwei neuen endoskopischen Operationssälen auch vier neue Behandlungsräume. Der integrierte Ambulanz- und Sprechstundenbereich ist großzügig und modern gestaltete, der neue Zugang ist ebenerdig und barrierefrei - unabhängig vom Haupteingang des Krankenhauses. Bereits seit Eröffnung des neuen Bettenhauses im April nutzt die Urologische Klinik die neue Infrastruktur: Sie verfügt neben Bettenkapazitäten im modernen Bettenhaus über eine getrennte Wahlleistungs- und Regelleistungsstation mit insgesamt 41 Betten. „Damit haben wir uns bereits deutlich vergrößert und aufgewertet“ so Dr. Chefarzt Klaus-Dieter Fluch. „Nun machen wir die Sache rund und folgen mit Operationssälen und Ambulanz.“

Kernstück der neuen urologischen Endoskopie ist ein „stationärer Steinlithotripter“, der mit einem Durchleuchtungstisch kombiniert ist.  Das Gerät – im Volksmund auch „Stein-Roboter“ genannt – dient zur Behandlung von Harnleiter- und Nierensteinen. „Wir können nun erstmals endoskopische und berührungsfreie Steinzertrümmerungen und operative Steinentfernungen in einer Sitzung durchführen“, freut sich Dr. Fluch. „Für uns und die Patienten vereinfacht und verbessert das die Behandlung um ein Vielfaches.“ Das neue Gerät ist ein Alleinstellungsmerkmal: Bisher sind deutschland­weit nur wenige der hochmodernen Geräte in Betrieb.

Weiteres Technik-Highlight: Ein neuer, voll digitalisierter urodynamischer Messplatz verbessert die Behandlungsmöglichkeiten  männlicher und weiblicher Harninkontinenz sowie neurogener Blasenentleerungsstörungen erheblich. Ebenfalls neu ist eine hochmoderne Ultraschall-Einheit, die Aufnahmen in bisher nicht gekannter Qualität und Auflösung liefert – auch für die Patienten der Sprechstunde und der Ambulanz. „Sogar dreidimensionale Darstellungen sind möglich“, so Dr. Fluch. „Wir heben Diagnostik und Therapie im Kreis Kleve auf ein neues Niveau.“

Christian Weßels
Unternehmenskommunikation
Telefon: (02821) 490 10 09
Email:

Sitz der Abteilung:
Albersallee 5-7
47533 Kleve

[zurück zur Übersicht]

 

 
Startseite Webdesign Werbeagentur