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Erster Spatenstich für die neue Kardiologie (v.l.): Pastor Rolf Lohmann, Philipp Kehmeier (Regionaldirektor Marienhospital Kevelaer), Rudolf Lehmann (Technischer Leiter Katholische Karl-Leisner-Trägergesellschaft), Bernd Ebbers (Geschäftsführer Katholische Karl-Leisner-Trägergesellschaft), Wilfried Jacobs (Aufsichtsratsvorsitzender Katholische Karl-Leisner-Trägergesellschaft).

Katholisches Karl-Leisner-Klinikum etabliert Kardiologie im Kevelaerer Marienhospital

Erster Spatenstich erfolgt - Ende 2016 soll der erste Patient behandelt werden

13. Januar 2016. Zur Verbesserung der kardiologischen Versorgung im Kreis Kleve wird das Katholische Karl-Leisner-Klinikum in Kevelaer eine kardiologische Abteilung etablieren. Mit dem ersten Spatenstich sind die umfangreichen Bauarbeiten am Marienhospital nun angelaufen, Ende 2016 soll der erste Patient behandelt werden. Die Gesamtkosten zur Etablierung der Kardiologie betragen etwa zwei Millionen Euro.

„Wir sehen eine Versorgungslücke, die wir schließen möchten“, betonte Bernd Ebbers, Geschäftsführer der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft, anlässlich des ersten Spatenstichs am Mittwoch in Kevelaer. „Das betrifft sowohl den ambulanten als auch den stationären Bereich.“

Der Standort Kevelaer bietet sich zur Etablierung einer kardiologischen Abteilung an, ergänzende Leistungsangebote und medizinische Infrastrukturen sind bereits vorhanden: Das Katholische Karl-Leisner-Klinikum betreibt im Marienhospital eine Abteilung für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Angiologie, eine Gefäßchirurgie und eine Neurologie. „Durch die Etablierung einer Kardiologie ermöglichen wir die Behandlung von Gefäßkrankheiten für den südlichen Kreis Kleve aus einem Guss“, so Professor Dr. Stefan Schuster, Chefarzt der Kardiologie des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums. „Im Notfall können Herzinfarkte vor Ort behandelt werden, so dass den Patienten lange und gefährliche Wege zur nächsten kardiologischen Klinik erspart bleiben“, ergänzt Oberarzt Dr. Norbert Bayer, der die kardiologische Versorgung am Marienhospital federführend etablieren wird.

Die Anschaffung eines Linksherzkatheter-Messplatzes für das Marienhospital – ein Herzstück der neuen kardiologischen Abteilung – ist Bestandteil eines umfassenden Investitionspaketes, mit dem das Katholische Karl-Leisner-Klinikum in den Jahren 2015 und 2016 mehr als 3,5 Millionen Euro in modernste Technik investiert. Um die Voraussetzungen für den Betrieb einer kardiologischen Fachabteilung zu schaffen, sind darüber hinaus umfangreiche Bauarbeiten erforderlich, die ausschließlich an Unternehmen aus der Region vergeben werden.

Zur Vorbereitung des Neubaus werden etwa 1.800 Kubikmeter Erde bewegt. Der Neubau der Kardiologie – 340 Quadratmeter Nutzfläche und knapp 2.500 Kubikmeter umbauter  Raum – wird als sogenanntes „Ergänzungsgebäude“ im ersten Untergeschoß des Hauses realisiert. Technik und Verbindungstraßen zwischen den bestehenden Bauabschnitten werden noch eine Etage tiefer untergebracht. „Das bringt eine besondere Herausforderung mit sich“, informiert Rudolf Lehmann, Technischer Leiter der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft. „Wegen der Arbeiten im Grundwasserbereich muss vor allem die Gebäudeaußenhülle außergewöhnlich dicht sein.“

Christian Weßels
Unternehmenskommunikation
Telefon: (02821) 490 10 09
Email:

Sitz der Abteilung:
Albersallee 5-7
47533 Kleve

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