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Richtfunk verbessert medizinische Versorgung

Katholisches Karl-Leisner-Klinikum beschleunigt Datenübertragung


3. August 2016. Um die Datenübertragung zwischen den Standorten zu verbessern, hat das Katholische Karl-Leisner-Klinikum ein eigenes Richtfunknetz eingerichtet. Die Bandbreite von bis zu 1.350 Mbit/s beschleunigt den klinikinternen Datenverkehr um ein Vielfaches und verbessert damit die Arbeitsabläufe und die medizinische Versorgung. So ist nun der standortübergreifende Zugriff auch auf große Datenmengen, wie etwa Röntgenbilder sie verursachen, in Echtzeit möglich.

„Planung und Einrichtung des Richtfunknetzes waren komplex“, informiert Christian Fischer, Geschäftsführer des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums. „Die geografische Lage der vier Krankenhäuser machte eine Streckenführung via Relaisstationen erforderlich.“
Fast 50 Kilometer Funkfelder verbinden nun die vier Krankenhausstandorte des Klinikums in Kleve, Goch, Kevelaer und Kalkar und das Logistikzentrum des Verbundes in Uedem. Die Sicherheit der übertragenen Daten ist im Richtfunknetz jederzeit gewährleistet: Ein zweistufiges Firewallcluster der neuesten Generation schützt die Daten des Klinikums.

Bis zu 30 Meter hoch (über Grund) sind die genutzten Antennen auf den Dächern der Krankenhäuser, die Antennen der Relaisstationen auf dem Monreberg in Kalkar und auf dem Rotherberg in Uedem sind in bis zu 70 Meter Höhe angebracht. Der Mast auf dem Monreberg wird aktuell aktiv von der NATO genutzt. Klinikum und NATO konnten sich über eine Nutzung einigen, die Technik des Klinikums ist aus Sicherheitsgründen von der NATO-Technik getrennt in einem Bunker untergebracht.

Christian Weßels
Unternehmenskommunikation
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47533 Kleve

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