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St.-Nikolaus-Hospital: Ausbau der Psychiatrie geplant
Katholisches Karl-Leisner-Klinikum setzt Konzentrationsprozess fort


Kalkar / Kreis Kleve, 3. Juli 2017.

Mit dem Ausbau des psychiatrischen Versorgungsangebotes und der geplanten Etablierung einer psychiatrischen Tagesklinik schärft das Katholische Karl-Leisner-Klinikum das Profil des St. Nikolaus-Hospitals. Als psychiatrisches Zentrum des Klinikums soll das Haus die stationäre, teilstationäre und ambulante Versorgung der Menschen im Kreis Kleve weiter verbessern.

„Wir sehen regional einen steigenden Versorgungsbedarf in der Psychiatrie und in der Psychotherapie“, so Bernd Ebbers, Geschäftsführer des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums. „Diese Leistungen werden wir im St. Nikolaus-Hospital weiter konzentrieren.“ So soll die aktuell 70 Betten zählende Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik noch 2017 um 8 Betten aufgestockt werden. Eine psychiatrische Tagesklinik mit bis zu 10 Plätzen soll darüber hinaus die teilstationäre psychiatrische Versorgung erweitern, der Start der Tagesklinik ist für 2018 geplant.

„Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik genießt einen ausgezeichneten Ruf und ist voll ausgelastet“, informiert Alexander Noack, Regionaldirektor des St.-Nikolaus-Hospitals. „Das ist das Ergebnis konstant guter Arbeit.“ So versorgt die Klinik Patienten mit Depressionserkrankungen, Lebenskrisen, Borderline-Erkrankungen, Angst, Sucht- und Zwangserkrankungen sowie Psychosen. Die Interdisziplinäre Demenzstation – ein Alleinstellungsmerkmal des St. Nikolaus-Hospitals – bietet demenziell erkrankten Patienten eine ärztliche und pflegerische Spezialbehandlung.

Dieses Leistungsangebot wird mit der Erweiterung der Klinik und der Ergänzung einer Tagesklinik künftig deutlich ausgebaut: So sollen die Psychosomatik und die Psychotraumatologie (Erforschung und Behandlung der Auswirkungen von traumatischen Ereignissen) weiter ausgebaut werden. Auch die Angebote in der Gerontopsychiatrie und Suchtversorgung sowie in der Psychiatrischen Institutsambulanz werden weiter wachsen. Dabei ist die Erweiterung des Leistungsangebotes in den bestehenden Räumlichkeiten möglich.

Mit dem Ausbau des psychiatrischen Zentrums im St.-Nikolaus-Hospital fördert das Katholische Karl-Leisner-Klinikum auch die fachspezifische Konzentration der Versorgung in der Inneren Medizin: So sind die Kliniken für Innere Medizin künftig im St.-Antonius-Hospital Kleve, im Wilhelm-Anton-Hospital Goch und im Marienhospital Kevelaer konzentriert. Die bettenführende Klinik für Innere Medizin im St. Nikolaus-Hospital wird zum 1. August 2017 geschlossen. Die internistische Betreuung der Klinik für Psychiatrie wird durch erfahrene Internisten vor Ort sichergestellt.

„Mit der Konzentration von Leistungen und mit der Schwerpunktbildung in einzelnen Häusern haben wir bereits vor Jahren begonnen“, so Bernd Ebbers. „Diesen Weg werden wir konsequent weitergehen.“

Christian Weßels
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