Informationen für zuweisende Kollegen

Klinik für Allgemeinchirurgie/Koloproktologie und minimalinvasive Chirurgie des viszeralchirurgischen Zentrums des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums

Chefarzt des viszeralchirurgischen Zentrums
Prof. Dr. med. Patrick Verreet
Arzt für Allgemein-, Viszeral und spezielle Viszeralchirurgie

Leitender Arzt der Klink
Dr. med. habil. Detlef Attig
Facharzt für Allgemeinchirurgie
Minimalinvasiver Chirurg (CAMIC)

+++ Stand November 2017 +++

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

auf dieser Seite möchten wir durch aktuelle Informationen zur Zusammenarbeit und damit zur komplikationsarmen Behandlung unserer gemeinsamen Patienten beitragen.

Indikative allgemeinchirurgische, proktologische, und poststationäre Sprechstunden

Eine thematische Gliederung, die auch Ausnahmen zuläßt verbessert unseren Arbeitsablauf, hilft Wartezeiten zu verkürzen und dient dem Behandlungskomfort.
Eine Terminvereinbarung erfolgt jederzeit kompetent über unser allgemeinchirurgisches Abteilungssekretariat:

Mareile Ehm
Tel.: +49 2832 101151
Fax: +49 2832 101159
mailto:mareile.ehm@kkle.de

Ort: Chirurgische Ambulanz im Souterrain

Montag
08:30 Uhr – 10:00 Uhr
prä- und poststationäre Konsultationen

Mittwoch
12:00 Uhr – 15:00 Uhr
Indikationssprechstunde, proktologische Sprechstunde

Freitag
08:30 Uhr – 10:00 Uhr
prä- und poststationäre Konsultationen

Hierfür ist eine Überweisung des Patienten hilfreich. Selbstverständlich stehen wir darüber hinaus auch persönlich für Diskussionen und Interpretationen von Befunden, Rückfragen zu Behandlungsverläufen sowie zur Terminvergabe zur Verfügung. Auch unseren kurzfristigen Rückruf bieten wir an.

Prästationäre chirurgische und anästhesiologische Vorbereitung zur Operation
Operative Vorbereitungsambulanz im 2.Obergeschoss

Dreiviertel unserer Patienten werden prästationär, ambulant für eine Operation vorbereitet. Wir haben hierfür mit der zentralen interdisziplinären Vorbereitungsambulanz im 2. Obergeschoss einen organisatorischen Rahmen geschaffen.
In einer ca. halbstündigen Konsultation erfolgt die Aufklärung für die Operation und die Prämedikation. Es werden notwendige Laboruntersuchungen vorgenommen und ggf. ein EKG oder eine Röntgenaufnahme veranlasst.
Dieser Termin wird im Rahmen der Indikationssprechstunde vergeben.

Montag
10:00 Uhr – 12:00 Uhr
Aufklärung über Operation und Narkose, Labor, ggf. EKG, Röntgen

Mittwoch
11:00 Uhr – 12:00 Uhr
Aufklärung über Operation und Narkose, Labor, ggf. EKG, Röntgen

Freitag
10:00 Uhr – 12:00 Uhr
Aufklärung über Operation und Narkose, Labor, ggf. EKG, Röntgen

Hierfür benötigen die Patienten eine Einweisung.

Zentrale Aufnahme der Kliniken für Chirurgie
Leiter: Herr Georg Kersten
Telefon: (02832) 10 13 26 / (02832) 10 20 81

Interdisziplinäre gastroenterologische und viszeralchirurgische Notfallambulanz

Ebenfalls im 2.Obergeschoss steht ganztägig unser interdisziplinäres Team zur Akutversorgung von Patienten mit abdominalen Erkrankungen bereit.

Zentrale Notaufnahme der Kliniken für Allgemeinchirurgie und Innere Medizin
Leiter: Herr Georg Kersten
Telefon: (02832) 10 13 26 / (02832) 10 20 81

Allgemeinchirurgische und proktologische Notfallambulanz

Unverändert steht unsere Notfallambulanz im Untergeschoss ganztägig zur chirurgischen Akutversorgung bereit.

Chirurgische Ambulanz
Frau Jasmine Ditmer
Frau Katharina Stroms
Telefon: (02832) 10 12 11

Ambulante poststationäre Behandlung

Ihr Einverständnis vorausgesetzt nutzen wir großzügig die vom Gesetzgeber gebotene Möglichkeit von bis zu sieben ambulanten Konsultationen innerhalb von 14 Tagen nach einer stationären Behandlung.

Was uns chirurgisch aktuell bewegt

Aufbauend auf dem bewährten Behandlungsspektrum wurde durch die Allgemeinchirurgen am Standort Kevelaer der Einsatz moderner Operationsmethoden der minimalinvasiven Chirurgie weiter vorangetrieben.

Im Detail konzentrieren wir uns in der "Klinik für Allgemeinchirurgie / Koloproktologie und minimalinvasiven Chirurgie" auf:

  • Leiliniengerechte, moderne Resektionsverfahren der Schilddrüse. Das intraoperative, kontinuierliche Neuromonitoring der Nervi recurrentes et vagi hilft bei der Vermeidung von Komplikationen und dient der Qualitätssicherung. Die Berücksichtigung der aktuellen Leitlinie zur operativen Therapie benigner Schilddrüsenerkrankungen bedingt den gegenwärtig dominierenden Anteil "nahezu totaler Thyreoidektomien" im Vergleich zu den ausgeführten subtotalen Schilddrüsenresektionen bei mehrknotigen Strumen (Rezidivvermeidung).
  • Die minimalinvasiven Verfahren in der Hernienchirurgie sind der aktuelle Standard. Das endoskopisches Vorgehen wie das total extraperitoneale, endoskopische Verfahren (TEEP) bei Leistenbrüchen und die laparoskopische, intraperitoneale, onlay Netzapplikation (IPOM) bei Nabel-, Narben- und Bauchdeckenbrüchen sichert bei höchstmöglicher Rezidivvermeidung auch den gegenwärtig besten Komfort für den Patienten. Unser Mitwirken bei „Herniamed“ dient der externen Qualitätssicherung.
  • Eine komplikationsarme laparoskopische Chirurgie der Gallenblase und der Gallenwege mit Minimierung des Operationstraumas.
  • Das laparoskopische Vorgehen ist unser Standard in der gastroösophagealen Refluxchirurgie und bei gastrointestinalen Stromatumoren (GIST).
  • Laparoskopische und laparoskopisch assistierte Resektionsverfahren bei benignem (Divertikulitis, CED, IEN) und malignem (Karzinom) Anlass dominieren aktuell bei Dickdarm- und auch Rektumchirurgie.
  • Die etablierte S2k Leitlinie Divertikelkrankheit / Divertikulitis steht im Einklang mit unserem Vorgehen in der konservativen oder operativen Therapie dieser populären Krankheit. Wir leisten hier als Teilnehmer von „2StuDoQ“ der DGAV unseren Beitrag zur Qualitätssicherung.
  • Wie bisher gehen wir in der Proktologie von der sinnvollen Ergänzung klassischer ektomierender und resezierender Verfahren durch moderne Staplermethoden aus. So ergänzt beim Hämorhoidalleiden die Stapler-Hämorrhoidopexie nach LONGO die Hämorrhoidektomie und plastische Deckung nach ARNOLD sowie die Hämorhoiden(arterien)ligatur. Beim Mastdarmvorfall kommen patienten- und stadienbezogen die transanale Resektion (STARR) oder die (Resektions)Rektopexie mit minimalinvasivem oder konventionellem Zugang zur Anwendung.
  • Im Rahmen des risk management zur perioperativen Sicherheit für Patienten hat sich die von WHO und DGAV empfohlene Chirurgische Sicherheits-Checkliste bewährt und ist obligat.
  • Allen Beteiligten machte unser Angebot für Famulanten und Praktikanten Spaß. Wir freuen uns auf neue Interessenten.

Der kurze Weg zum Nachlesen / Download

European Hernia Society guidelines on the treatment of inguinal hernia in adult patients

S3-Leitlinie Operative Therapie benigner Schilddrüsenerkrankungen

S2k Leitlinie Divertikelkrankheit / Divertikulitis

S3-Leitlinie Kolorektales Karzinom (2013)

S3-Leitlinie „Magenkarzinom“ – Diagnostik und Therapie der Adenokarzinome des Magens und ösophagogastralen Übergangs

Kontakt:

Sekretariat der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Frau Mareile Ehm
Tel.: +49 2832 101151
Fax: +49 2832 101159
mareile.ehm @ kkle.de

 

 

 

 
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